Rechenschaftsbericht des WPR für den Berichtszeitraum 2020

Das Jahr 2020 wird wohl allen als ein besonderes Jahr in Erinnerung bleiben. Wir wurden vor neue Herausforderungen und Probleme gestellt, die es – manchmal unkonventionell – zu lösen galt. Das machte natürlich auch nicht vor der Arbeit im Personalrat halt. Mit gleichbleibend niedriger Mitgliederzahl konnten wir ins Jahr starten und erfolgreich unsere Arbeit aufnehmen. Dann kam im Frühjahr der große Einschnitt, der es auch uns versagte regelmäßige Präsenzsitzungen abzuhalten, es blieben das Telefon und der Emailverkehr. Da aber auch die restliche Universität in geringerem Umfang arbeitete, blieben uns größere Maßnahmen und Mitbestimmungen erspart.

Trotz der einschneidenden Maßnahmen gab es keinen erhöhten Beratungsbedarf bei den Mitarbeitern der Universität. Lediglich ein Beratungsgespräch hatte die Pandemie als Hintergrund. Die Sorgen der Mitarbeiten spiegelten sich wie in den Jahren zuvor in Themen wie der Belastung am Arbeitsplatz, der Eingruppierung (Gehalts-/Erfahrungsstufen) und Problemen auf fachlicher und/oder persönlicher Ebene mit Vorgesetzten wieder.

Auch die Arbeit in den verschiedenen Arbeitsgemeinschaften (AG's) wie beispielsweise dem ASA (Arbeitssicherheitsausschuss) und der Gesunden Hochschule waren stark eingeschränkt und wurden entweder auf einen späteren Zeitpunkt verschoben oder fanden als Videokonferenzen statt. Die Mitglieder des WPR haben direkt oder über das Gremium des Gesamtpersonalrates (GPR) im Berichtszeitraum intensiv in der Arbeitsgruppe zur Vergabe von Leistungsprämien mitgearbeitet. Hier wird es in Kürze klare Richtlinien geben.

Ein wichtiger Punkt in der Arbeit des Personalrates ist auch die Vernetzung mit anderen Personal- und Betriebsräten im Land. Fanden zu Beginn des Berichtszeitraumes noch Treffen statt, reduzierte sich dieser Austausch auf regelmäßige Telefonate oder E-Mail-Verkehr.

Daneben gehörten zum Tagesgeschäft des WPR auch wieder diejenigen Fälle, die nicht von unserer Dienstvereinbarung zum Absehen von Stellenausschreibungen abgedeckt sind – insgesamt handelte es sich für den Berichtszeitraum um 85 Anträge, von denen die meisten bewilligt wurden.