Videos und Videobotschaften

Der Text zur Videobotschaft vom 20. Juni 2022 zum Nachlesen

Mein Name ist Ralf Schneider und ich begrüße Sie als Prorektor für Digitalisierung, Forschung und Transfer zu diesem Beitrag im Rektoratsforum.

Lassen Sie mich zum Tag des Öffentlichen Dienstes am 23.06. ein großes Dankeschön an alle Beschäftigten auszusprechen. Der öffentliche Dienst leistet unverzichtbare Arbeit für das Gemeinwohl, insbesondere auch in der Universität. Personalabbau in vielen Aufgabenfeldern, einhergehend mit zu geringer Personalbemessung und neuen Aufgaben haben in den zurückliegenden Jahren zu Engpässen und Überlastung der Beschäftigten geführt. Dass die Universität im Alltag und in der Krise überhaupt funktioniert, ist der Verdienst der Beschäftigten.

Die Digitalisierung in der Universität wird immer wichtiger, wobei insbesondere der Aspekt der Nachhaltigkeit an Bedeutung gewinnt. Dies möchte ich an zwei Beispielen illustrieren.

Erstes Beispiel soll die nachhaltige Energienutzung im Neubau des Universitätsrechenzentrums sein. Die Hochleistungsserver mit etwa 8000 Rechenkernen und einer elektrischen Leistung von etwa 80 kW im Servergebäude werden mittels Heißwasserkühlung mit einer Eingangstemperatur von etwa 40 bis 50 °C und etwa 60 bis 70 °C Ausgangstemperatur betrieben. Diese Abwärme wird für die alleinige Heizung des Bürogebäudes mit einer Nutzungseffizienz von 70 bis 80 Prozent genutzt. Gleichzeitig verzichtet man im Servergebäude komplett auf aktive Kühlung mit zusätzlichem Energieaufwand und nutzt nur freie Kühlung mit adiabatischer Kühlung durch Wasserverdampfung. Zusätzlich wird durch eine Dachbegrünung des Servergebäudes durch das dort in der Erde gespeicherte Wasser eine weitere Kühlwirkung erzielt.

Die Einführung der elektronischen Rechnungsverarbeitung durch die E-Verwaltung ist ein Beispiel für den weitreichenden Wandel durch Digitalisierung, der nur dann effektivitätssteigernd umgesetzt werden kann, wenn alle Prozesse vorher hinreichend erfasst und auf algorithmische Abbildbarkeit für digitale Prozesse hin angepasst werden. Die Einführung implementiert eine rechtlich verbindliche Verarbeitung mit Verringerung interner Postzustellungen und Archivflächen, da die Vielzahl von Papierkopien in unterschiedlichen Einrichtungen damit obsolet werden.

Ein weiteres Thema ist die Unterstützung interdisziplinärer Forschung, die für eine erfolgreiche zukunftsorientierte Universität im Hinblick auf Forschungsqualität und Sichtbarkeit immer wichtiger wird.

Am 22.06. findet von 10:00 bis 13:00 Uhr ein interdisziplinärer Workshop „Forschung vernetzt“ im Krupp-Kolleg für offenen Ideenaustausch statt. Ziel ist die Vermittlung von Kontakten für mögliche Zusammenarbeiten.

Das „Interdisziplinäre Forschungszentrum Ostseeraum“, das am 14.06. seine Mitgliederversammlung durchführte, ist ein Erfolgsmodell für interdisziplinäre Forschung. Hier entstehen neue Maßstäbe für interdisziplinäre Regionalforschung und festigen den Forschungsschwerpunkt „Kulturen des Ostseeraums“ an der Universität Greifswald auch institutionell.

Abschließend möchte ich noch auf den Sommerempfang der Rektorin am 22.06. ab 14 Uhr im Universitätsinnenhof des historischen Campus hinweisen, für den ja bereits die Anmeldung erfolgte. Das Rektorat freut sich, Sie dort bei Kaffee, Kuchen, einem kühlen Getränk, Musik, Theater und Sportvorführungen zu einem Plausch bei hoffentlich sonnigem Wetter zu treffen.

Danke

Prorektor Prof. Dr. Ralf Schneider spricht zum Tag des Öffentlichen Dienstes ein großes Dankeschön an alle Beschäftigten aus. Er informiert über Digitalisierungsprozesse an der Uni und lädt zum Sommerfest der Rektorin am 22. Juni ein.

Rektoratsforum

Der Text zur Videobotschaft vom 6. Juni 2022 zum Nachlesen

Liebe Mitarbeitende, liebe Studierende,

mit dem Nordischen Klang haben wir schon ein kulturelles Highlight in diesem Jahr erlebt. Ein weiteres musikalisches Feuerwerk erwartet uns aber vom 13. bis zum 19. Juni. Ob Klavierquartett in der Aula unserer Universität oder Bach zur Nacht im Greifswalder Dom, in der 76. Greifswalder Bachwoche können Sie zahlreiche musikalische Darbietungen erleben. Eine Programmübersicht finden Sie auf der Webseite unter greifswalder-bachwoche.de.

Ein weiteres Angebot, auf das ich Sie aufmerksam machen möchte, ist unsere Veranstaltungsreihe „Wissenschaftler*innen lesen Wissenschaftler*innen“. Am 14. Juni um 16:00 Uhr findet die Auftaktveranstaltung im Alfried Krupp Wissenschaftskolleg statt. Dort können Sie nicht nur drei aktuelle Monographien unserer Wissenschaftler*innen kennenlernen, sondern auch mit den Autor*innen ins Gespräch kommen. Weitere Veranstaltungshinweise und einen ersten Vorgeschmack auf die drei Monographien finden Sie im Veranstaltungskalender des Krupp-Kollegs.

Nicht zuletzt möchte ich Sie über einen Beschluss des Rektorats in Sachen Nachhaltigkeit informieren. Ein wesentlicher Teilaspekt unserer Klimaschutzstrategie beschäftigt sich mit der Mobilität unserer Universitätsmitglieder. Dazu gehört eine rasche Umstellung des universitären Fuhrparks hin zu klimaneutralen Fahrzeugen. Um diesen Wechsel möglich zu machen, werden in einem ersten Schritt E-Ladesäulen an zentralen Universitätsgebäuden eingerichtet. Erste Standorte werden die Poststelle, der Universitätsinnenhof und der Beitzplatz sein. Außerdem prüfen wir, wie wir die Ladesäulen auch unseren Mitarbeitenden für ihre privaten Fahrzeuge zugänglich machen.

Abschließend möchte ich Sie an unser 360 Grad Feedback erinnern. Bitte nutzen Sie die Gelegenheit und geben Sie dem Rektorat Feedback für das erste Amtsjahr. Wir sind gespannt auf Ihre Wahrnehmung unserer Tätigkeit und freuen uns auf konstruktive Hinweise. Den Link zur Feedback-Umfrage haben Sie am 30. Mai per E-Mail erhalten.

Für das laufende Semester wünsche ich Ihnen weiterhin viel Erfolg und lehrreiche Begegnungen.

Musik, Monographien & Mobilität

Der Studentische Prorektor Hennis Herbst lädt zur Greifswalder Bachwoche sowie zur neuen Veranstaltungsreihe „Wissenschaftler*innen lesen Wissenschaftler*innen“ ein. Außerdem kündigt er die Einrichtung von E-Ladesäulen an zentralen Universitätsgebäuden an.

Rektoratsforum

Der Text zur Videobotschaft vom 16. Mai 2022 zum Nachlesen

Liebe Mitglieder unserer Universität,

auch bei diesem Rektoratsforum aktuell darf ich Sie auf einen Aktionstag hinweisen: am heutigen 16. Mai begehen die Vereinten Nationen den Tag des Lichts. Die Generalversammlung der UN rief diesen Aktionstag 2017 ins Leben. Er erinnert an den ersten erfolgreichen Einsatz eines Lasers am 16. Mai 1960 durch den US amerikanischen Physiker und Ingenieur Theodore Maiman. Der Tag steht für den lebensspendenden Einsatz von Licht in Wissenschaft, Kultur, Bildung, Medizin, Kommunikation und Energie; er macht aber auch aufmerksam auf die negativen Einflüsse von Lichtverschmutzung auf Mensch, Tier und Umwelt.

Umfassend beleuchtet werden die Studienmöglichkeiten an der Universität Greifswald während der Hochschulinformationstage, die von 19. bis 21. Mai 2022 stattfinden. An den ersten beiden Tagen erhalten Studieninteressierte in Online-Veranstaltungen und Video-Vorstellungen Einblicke in die Fachbereiche und können sich zum Fach und zum Studium in Greifswald beraten lassen. Am dritten Tag findet die Präsenzmesse am Campus Loefflerstraße statt mit Vorträgen, dem Campus-Talk mit den Campusspezialist*innen und Führungen durch viele Fachbereiche und zentrale Einrichtungen.

Erhellend wird für uns Lehrende die Veranstaltungsreihe Lunchtalk.digital sein, organisiert von den Bereichen Digitale Lehre und Hochschuldidaktik mit Unterstützung des International Office. Nach der Verabschiedung der neuen Internationalisierungsstrategie steht sie ganz im Zeichen der Internationalisierung von Lehre. Am Mittwoch, 18. Mai, 12:00 Uhr, werden Sie unter dem Titel „Teaching in English – so what?“ von Expert*innen erfahren, wie Sie englischsprachige Sequenzen in Ihren Lehrveranstaltungen oder aber auch ganze Lehrveranstaltungen auf Englisch gestalten. Ein Workshop zum Thema ist ebenfalls in Planung.

Erleuchtend wäre es sicher auch gewesen, wenn das Greifswald Student Festival sich in diesem Jahr dem Thema „Never waste a crisis“ gewidmet und nationale und globale, individuelle und gesellschaftliche Krisen unter die Lupe genommen hätte. Aufgrund der aktuellen weltpolitischen Lage wurde das Festival jedoch abgesagt. Alternativ findet seit 14. Mai eine Solidaritäts- und Benefizwoche unter dem Titel Gristuf solidarisch statt, in der Konzerte, Vorträge und ein Running Dinner für den guten Zweck stattfinden.

Ein Licht im Dunkeln ist die Universität für ukrainische Studierende, die bereits als Gast- oder Austauschstudierende immatrikuliert werden konnten, ebenso für ukrainische Wissenschaftler*innen, die in Arbeitsgruppen aufgenommen wurden, durch Stipendien der Landesgraduiertenförderung oder des Krupp-Kollegs gefördert werden oder aber gerade auch durch Ihr Engagement eines der drei Kurzzeit-Stipendien, die durch Spenden finanziert werden konnten, erhalten. Gerne würde die Universität noch weiteren Wissenschaftler*innen diese Perspektive bieten. Licht muss allerdings noch in die Wohnsituation gebracht werden, denn manche der geflüchteten Akademiker*innen sind zu privaten Gästen von Hochschulmitgliedern geworden, bis sich eine eigene Wohnung findet.

Um Licht und Schatten geht es im Übrigen in diesem Semester auch bei den ökumenischen Universitätsgottesdiensten im Dom St. Nikolai. Am 29. Mai laden die Theologische Fakultät und Universitätsprediger Professor Braune-Krickau, das Institut für Kirchenmusik und Musikwissenschaft und Professor Dittmer sowie die drei christlichen Hochschulgemeinden zum dritten Mal in diesem Semester ein. Dieses Mal wird um 21:00 Uhr ein Taizé-Gottesdienst unter dem Motto „Nacht der Lichter“ mit Bischof Jeremias stattfinden.

Ich wünsche Ihnen allen in dieser vom Krieg überschatteten Zeit trotzdem kleine Lichtblicke in guten und sicheren Begegnungen in Lehre und Forschung, innerhalb und außerhalb der Universität.

Spenden Sie weiter!

Prorektorin Dorthe G. A. Hartmann verweist darauf, dass es durch Spenden möglich wurde, ukrainische Wissenschaftler*innen in Arbeitsgruppen aufzunehmen. Sie bittet darum, weiter Kurzzeit-Stipendien finanziell zu unterstützen.

Rektoratsforum

Der Text zur Videobotschaft vom 2. Mai 2022 zum Nachlesen

Liebe Mitarbeitende, liebe Studierende,

wir starten sportlich in den Mai und möchten Sie alle motivieren, sich uns beim Stadtradeln anzuschließen. Im letzten Jahr fuhr das Rektorat allein deutlich über 1000 km ein, für unser jetzt erweitertes Team ist das ein Ansporn. Für Sie und Ihr Team vielleicht auch und gemeinsam fahren wir dann die Kilometer für Kilometer für die Uni. Es würde uns freuen.

Wir bleiben beim Thema Gesundheit, denn ich darf Sie auf die zweite Podiumsdiskussion aufmerksam machen, die im Rahmen des Studium Universale am 12. Mai am Alfried Krupp Wissenschaftskolleg stattfinden wird. Das Thema lautet „Gesund bleiben in Zeiten starker Belastung“. Es diskutieren die Theologin Prof. Dr. Judith Gärtner, derzeit Fellow am Krupp-Kolleg, Michael Bödow, der Leiter unseres Hochschulsports, und Prof. Dr. Micha Werner vom Lehrstuhl für Praktische Philosophie. Organisiert wurde diese Veranstaltung von der Graduiertenakademie in Zusammenarbeit mit dem Netzwerk „Sprache und Medizin“, moderieren wird eine der Sprecherinnen des Netzwerks, Dr.  Pavla Schäfer.

Eine weitere Ankündigung betrifft bereits den kommenden Mittwoch, an dem wir unsere gerade durch den Hohen Senat bestätigte Internationalisierungsstrategie zum Anlass nehmen wollen, uns darüber auszutauschen, wie die konkrete Umsetzung nun aussehen kann. Ziel ist es, die Universität Greifswald international sichtbarer, attraktiver und konkurrenzfähiger zu machen. Daher laden wir ein zum dritten Rektoratsforum Campus am 4. Mai. Informationen dazu sind wie immer auch auf der gleichnamigen Homepage zu finden.

Auf unserer Startseite finden Sie übrigens alle Informationen zu unserer Spendenaktion für Wissenschaftler*innen aus der Ukraine, für die ich noch einmal werben möchte. Bislang konnten wir drei Forscher*innen ein Stipendium finanzieren. Es wäre großartig, wenn wir auf diese Weise weiterhin Unterstützung anbieten können – gerade in einer Zeit, in der man sich oft sehr hilflos fühlt und fassungslos ist angesichts des andauernden Angriffskriegs.

Ein letzter wichtiger Hinweis betrifft unsere IT-Sicherheit. Sicher ist Ihnen schon aufgefallen, dass laufend E-Mails im Umlauf sind, die vermeintlich aus der UG stammen. In diesen E-Mails befinden sich Links und die Aufforderung, Ihre Logindaten (d.h. Nutzername und Kennwort) zu bestätigen. Bitte reagieren Sie nicht auf solche sogenannten Phishing-Mails. Generell ist folgendes zu beachten: Die Universität bzw. das Universitätsrechenzentrum wird Sie niemals zur Herausgabe bzw. Bestätigung Ihrer Login-Informationen auffordern. Wenn Sie sich fragen, warum solche E-Mails nicht vorher schon „herausgefischt“, also gefiltert werden: Phishing ist eben kein SPAM! Phishing-E-Mails sind gezielte Angriffe auf Nutzer*innen und kein weltweiter Massenversand. Daher greifen Spam-Schutz-Mechanismen hier in aller Regel nicht. Das URZ bemüht sich aber, bei Phishing-Meldungen schnellstmöglich individuelle Filter zu setzen, so wie das auch im genannten Fall geschehen ist.

Und nun wünsche ich Ihnen allen einen guten Start in diese erste Maiwoche.

Sport, Gesundheit, Internationalisierung

Prorektorin Prof. Dr. Konstanze Marx gibt einen Ausblick auf Themen, die bei der Reihe Studium Universale und im Rektoratsforum Campus im Mittelpunkt stehen. Zudem ist das Stadtradeln im Mai nicht nur sportliche Herausforderung und konkreter Klimaschutz, sondern auch ein Wettbewerb mit anderen Radler*innen-Teams in der Stadt. 

Rektoratsforum

Der Text zur Videobotschaft vom 4. April 2022 zum Nachlesen

Liebe Studierende, liebe Mitarbeitende,

mein Name ist Hennis Herbst. Ich studiere Politikwissenschaft und Öffentliches Recht und wurde am 17. Februar 2022 zum ersten studentischen Prorektor unserer Universität gewählt. Als solcher begleite ich die Themen studentische Angelegenheiten, Nachhaltigkeit und studentische Kultur im Rektorat.

Heute möchte ich den Blick aber auf das Sommersemester richten. Leider schränkt die Pandemie den Studienbetrieb nach wie vor ein. Wir sind aber froh, ein breites Präsenzangebot in diesem Sommersemester umsetzen zu können. Damit das gelingt, sind wir aber alle gefordert, die geltenden Hygienemaßnahmen umzusetzen. Dazu gehört die Maskenpflicht, die weiterhin in Innenräumen der Universität gilt. Auch ist die Maske weiterhin an Arbeits- und Lernplätzen zu tragen, wo der Mindestabstand von 1,5 m nicht eingehalten werden kann. Dies gilt vor allem für Lehrveranstaltungen, die vorwiegend im Schachbrettmuster stattfinden. Auch unterliegen die Lehrveranstaltungen der 3G-Regel für Studierende und Dozierende. Die Dozierenden sind angehalten, stichprobenartige Kontrollen des 3G-Status durchzuführen. Eine Hinterlegung des Impf- oder Genesenenstatus auf dem Studierenden- oder Mitarbeitendenausweis ist nicht mehr möglich. Auch entfällt die Kontaktdatenerfassung für sämtliche Veranstaltungen. Da noch nicht alle Lehrveranstaltungen in Präsenz stattfinden können, wird es auch digitale Angebote geben. Für Studierende, die nicht ohne weiteres nach einer Präsenzveranstaltung in die Häuslichkeit fahren können, um eine digitale Lehrveranstaltung zu verfolgen, stellt die Universität Lernräume bereit. Mehr Informationen dazu und zu den Hygieneregeln können sie der E-Mail des Krisenstabs vom 01.04.2022 entnehmen.

Zuletzt möchte ich noch zwei Ankündigung machen. Das Rektorat wird in Kooperation mit dem Alfried Krupp Wissenschaftskolleg beginnend am 14. Juni dieses Jahres einmal jährlich Wissenschaftler*innen aus den Geistes- und Sozialwissenschaften mit der Veranstaltung „Wissenschaftler*innen lesen Wissenschaftler*innen. Neue Monographien an der Universität Greifswald“ würdigen.

Angedacht ist eine Vorstellung der verschiedenen Monographien durch die Kolleg*innen, um im Anschluss die Möglichkeit für Fragen an den*die Autor*in einzuräumen. Darüber hinaus soll es Raum geben, um mit den Autor*innen ins Gespräch zu kommen.
Neben aktuellen Veröffentlichungen aus dem Kreis der Mitarbeitenden haben wir in einem Losverfahren drei Dissertationen ermittelt, die in diesem Rahmen vorgestellt werden sollen. Das Programm für die Auftaktveranstaltung wird in Kürze veröffentlicht. 

Am 22.06.2022 ab 14:00 Uhr findet außerdem der Sommerempfang der Rektorin statt, zu dem ich alle Universitätsmitglieder herzlich einladen darf. Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme.

Für den Semesterbeginn wünschen wir Ihnen viel Erfolg und den Studienanfänger*innen einen guten Start ins Studium.

Herzlich willkommen zum Sommersemester

Hennis Herbst, Studentischer Prorektor der Universität, geht auf die pandemiebedingten Rahmenbedingungen ein, unter denen der Studienbetrieb im Sommersemester beginnt. Trotz breitem Präsenzangebot sind alle gefordert, die geltenden Hygienemaßnahmen umzusetzen. Dazu gehört u.a. die Maskenpflicht in allen Innenräumen der Universität. Außerdem gibt er einen kurzen Ausblick auf das Semester.

Rektoratsforum

Der Text zur Videobotschaft vom 21. März 2022 zum Nachlesen

Herzlich willkommen zu diesem Beitrag im Rektoratsforum.

Mein Name ist Ralf Schneider und ich bin seit dem 17. Februar 2022 Prorektor für Digitalisierung, Forschung und Transfer als Nachfolger von Lars Kaderali, der aufgrund anderer Verpflichtungen diese Position nicht mehr ausfüllen konnte. Ich bin mit der Universität Greifswald schon seit meiner Zeit am Max-Planck-Institut für Plasmaphysik verbunden, in dem ich seit 1986 gearbeitet habe, zunächst in Garching und dann in Greifswald.  Von 2005 bis 2009 leitete ich eine Hochschulnachwuchsgruppe der Helmholtz-Gemeinschaft zur „Simulation des Materialverhaltens unter Plasmakontakt“.  In dieser Zeit konnte ich auch internationale Erfahrung in Großprojekten als Wissenschaftler, Gruppenleiter und Gutachter sammeln. Danach übernahm ich eine Professur am Institut für Physik zu Computational Material Science, bevor ich 2011 Professor für Computational Science am Institut für Physik und Direktor des Universitätsrechenzentrums wurde.

Die neue Aufgabe ist eine echte Herausforderung für mich, da ich dies mit meinen anderen Positionen kombinieren muss. Dies ist möglich, da ich dort Verantwortlichkeiten an kompetente und leistungsfähige Mitarbeiter abgeben kann. Die Einarbeitung in mein neues Aufgabenfeld im Rektorat ist sehr effizient und angenehm gewesen, da die Kommunikation im Team des Rektorats offen und direkt stattfindet, was ich sehr schätze.

Mir ist es wichtig, dass wir die Herausforderung der Digitalisierung in allen Bereichen der Universität als Chance annehmen und optimal nutzen. Der Wissenschaftsstandort Greifswald mit kurzen Wegen und direkter Kommunikation ist hervorragend geeignet, multidisziplinäre Forschung zu vernetzen. Transfer ist nicht nur Wissenstransfer für neue Technologien, sondern für alle gesellschaftlichen Bereiche. Insgesamt interpretiere ich die Position des Prorektors als Servicestelle für die Universität und stehe immer als Ansprechpartner bei Problemen oder Anregungen zur Verfügung.

Der 23. März 2022 ist ein wichtiger Termin für alle Mitglieder unserer Universität, die in die Lehrer*innenbildung eingebunden sind. An diesem Tag findet ab 13:30 Uhr die 3. Hauptversammlung des Greifswalder Universitätszentrums für Lehrer*innenbildung und Bildungsforschung, auch unter seiner Abkürzung GULB bekannt, statt. Zum GULB gehören über 200 Mitglieder unserer Universität, die im Bereich der Lehrer*innenbildung arbeiten.

Das GULB hat die Aufgabe, sich mit Grundsatzfragen der Lehrer*innenbildung zu befassen, koordiniert die Lehrer*innenbildung, trägt zu einer sachgerechten Studienorganisation bei und bündelt und integriert die Forschung zur Lehrer*innenbildung an der Universität Greifswald. Es koordiniert nach innen fakultätsübergreifende Themen der Lehrer*innenbildung und nach außen die Zusammenarbeit mit dem landesweiten Zentrum für Lehrerbildung und Bildungsforschung.

Alle Mitglieder des GULB sind nicht nur sehr herzlich zur Hauptversammlung eingeladen, sondern auch dazu aufgerufen, die Kollegiale Leitung des GULB zu wählen. Diese Leitung entscheidet über die Angelegenheiten des Zentrums, darunter auch die Verwendung von Sach- und Personalmitteln und Fragen der Studienorganisation. Sie besteht aus sechs Professor*innen, drei wissenschaftlichen Mitarbeiter*innen und drei Studierenden. Die Amtszeit beträgt zwei Jahre, für Studierende ein Jahr.

Während die Studierenden bereits ihre Vertreter*innen in der Fachschaftskonferenz ernannt haben, werden die beiden anderen Statusgruppen von Mittwoch 23. März, 15:00 Uhr, bis Freitag, 25. März, 15:00 Uhr, online mit OpenSlides wählen können. Die Anmeldung einer Kandidatur ist für alle Mitglieder des GULB noch bis zur Hauptversammlung möglich, in der sie die Gelegenheit haben, sich persönlich vorzustellen.

Das Rektorat hofft auf eine rege Wahlbeteiligung und damit eine breite Unterstützung des GULB und seiner Kollegialen Leitung. Auf dieser Grundlage werden GULB und Fakultäten gemeinsam die Herausforderungen der kommenden zwei Jahre, darunter die Reform der Lehrer*innenbildung, gestalten und meistern können.

Der Text zur Videobotschaft vom 8. März 2022 zum Nachlesen

Liebe Mitarbeitende der Universität Greifswald, liebe Studierende,

es ist der 13. Tag des Krieges gegen die Ukraine. Jeden Morgen wachen wir auf in Gedanken an Kolleg*innen, Freund*innen und deren Familien und wir schlafen damit ein. Sind sie in Sicherheit vor Ort oder auf dem Weg zu uns? Dass sie tagelang in Kellern und U-Bahn-Schächten ausharren müssen, dass wir täglich von immer mehr Menschen erfahren, die getötet wurden oder Angehörige verloren haben, das macht fassungslos und ist zutiefst erschütternd.

In unserer in der letzten Woche veröffentlichten Stellungnahme haben wir betont, dass wir in dem russischen Angriff auf die Ukraine auch elementare demokratische Werte wie Selbstbestimmung und Völkerverständigung verletzt sehen, Werte, die Elemente unseres universitären Selbstverständnisses sind. In unserem Leitbild haben wir sie festgeschrieben. Es sind Werte, die eine demokratische Gesellschaft bestimmen. Wir verurteilen daher den vom russischen Präsidenten Wladimir Putin befohlenen Angriffskrieg auf das Schärfste.

Wissenschaft ist weltoffen, sie lebt von freiheitlichem und internationalem Diskurs, auch bei uns an der Universität Greifswald. Unsere engen Beziehungen mit der Ukraine sind ein wichtiger Beleg dafür. Die Professur für Ukrainische Kulturwissenschaft und das jährlich im Krupp-Kolleg stattfindende Ukrainicum zeigen, wie tief die ukrainische Sprache und Kultur in unserer Universität verankert sind und wie fruchtbar die jahrzehntelange internationale Zusammenarbeit mit unseren vier Partneruniversitäten in der Ukraine war und ist. Deshalb solidarisieren wir uns mit den Menschen vor Ort – insbesondere mit unseren Studierenden, Kooperationspartner*innen und Freund*innen in und aus der Ukraine. Unser Mitgefühl gilt zudem unseren Studierenden und Mitarbeitenden, die sich um Familien und Freunde in der Ukraine sorgen.

Das Land Mecklenburg-Vorpommern hat zur Unterstützung von ukrainischen Studierenden und Forschenden eine „Wissenschaftsbrücke“ ins Leben gerufen, aus der den Hochschulen des Landes Mittel für Integrationsmaßnahmen wie zum Beispiel Gastaufenthalte oder Sprachkurse zur Verfügung gestellt werden. Die Initiative „Gemeinsam für psychische Gesundheit“, die unter der Schirmherrschaft von Ministerin Martin, Oberbürgermeister Fassbinder und mir als Rektorin steht, bietet umfangreiche Beratungsangebote für Menschen, die durch den Krieg psychisch belastet sind, egal ob aus der Ukraine, Russland oder Deutschland.

Darüber hinaus engagieren sich Mitglieder der Wissenschaftsgemeinschaft in Greifswald und Studierende durch die Organisation von privaten Hilfsangeboten für im Kriegsgebiet verbliebene Ukrainer*innen und Geflüchtete. So konnte ich am Freitag letzter Woche einen bis unter die Decke mit Verbandsmaterial bepackten VW-Bus zum Verein Ukraine-Hilfe-Vorpommern fahren. Mittlerweile sind diese Spenden auf dem Weg in das ukrainische Kriegsgebiet. Ich darf allen herzlich danken, die sich an der Spendenaktion beteiligt haben, auch im Namen des Vereins.

Der russische Angriff auf die Ukraine geht mit drastischen Konsequenzen für die wissenschaftliche Zusammenarbeit mit unseren russischen Kooperationspartnern einher. Sie stehen im Einklang mit dem konsequenten Vorgehen der Bundesregierung. So werden wissenschaftliche Kooperationen mit staatlichen Institutionen und Wirtschaftsunternehmen in Russland mit sofortiger Wirkung ausgesetzt, um zu verhindern, dass Forschungsgelder aus Deutschland Russland zu Gute kommen. Bis auf weiteres muss auf gemeinsame wissenschaftliche und forschungspolitische Veranstaltungen verzichtet werden, neue Kooperationen dürfen nicht initiiert werden. Wir setzen daher unter anderem die Einschreibung unseres gemeinsamen Studiengangs mit der Universität in St. Peterburg im nächsten Semester aus.  Auch Forschungskooperationen mit Russland im Rahmen des IFZOs oder des neugegründeten Greifswalder Herrenhauszentrums können derzeit nicht umgesetzt werden.

Ich bin mir der einschneidenden Auswirkungen dieser Maßnahmen bewusst. Ich bedauere diese notwendigen Schritte, denn auch die russische Sprache, Literatur und Kultur und die Zusammenarbeit mit Russland nimmt an unserer Universität einen großen Stellenwert ein. Es sind enge kollegiale Verbindungen, ja auch Freundschaften, die von den Sanktionen betroffen sind.

Deshalb ist es mir auch wichtig zu betonen, dass der Weg nach Deutschland und damit auch an die Universität Greifswald für Wissenschaftler*innen und Studierende, die die russische Invasion nicht unterstützen oder sich dagegen öffentlich positionieren, offen bleibt. Verschiedenste Drittmittelgeber, so auch die DFG, unterstützen die kurzfristige Integration von geflüchteten Wissenschaftler*innen aus der Ukraine, aber auch aus Russland in das deutsche Wissenschaftssystem. Bitte nutzen Sie Ihre bilateralen Kontakte zu ukrainischen und russischen Kolleg*innen und weisen Sie sie auf die vielfältigen Unterstützungsangebote hin.

Lassen Sie uns gemeinsam durch unsere unerschütterliche Solidarität mit der Ukraine ein Zeichen des Friedens setzen und die Opfer des Krieges im Rahmen unserer Möglichkeiten so gut es geht unterstützen.

Der Text zur Videobotschaft vom 21. Februar 2022 zum Nachlesen

Herzlich Willkommen zu diesem Beitrag im Rektoratsforum zum Thema Campusmanagementsystem.

Mein Name ist Anja Mauritz. Ich bin Leiterin der Stabsstelle E-Verwaltung und möchte Ihnen heute etwas zur Einführung eines neuen Campusmanagementsystems an der Universität erzählen. 

Sie erwartet in den kommenden Minuten ein Überblick über allgemeine Informationen zum Thema, ein Ausblick auf die Vorbereitung der Einführung, aber auch ein Rückblick auf die Entscheidungsfindung für das neue Campusmanagementsystem. An dieser Stelle möchte ich schon einmal auf die ab heute online geschaltete Webseite des Projektes und den Moodle-Kurs Projekt CMS verweisen. Zu finden sind diese jeweils unter Verwaltung -> E-Verwaltung auf der Homepage der Universität bzw. bei Moodle. 

Nun zum Thema: Ein Campusmanagementsystem, kurz CMS, bildet die technische Plattform der gesamten Studierenden- und Prüfungsverwaltung einer Hochschule. Es deckt damit die allgemeinen und fachbezogenen Angelegenheiten des gesamten Studierendenlebenszyklus ab. Von der Bewerbung bis zur Exmatrikulation.

Wir haben doch ein Campusmanagementsystem! – werden Sie jetzt denken. Und Sie haben Recht damit.

Allerdings wird das aktuelle HIS-GX-System uns nicht mehr lange unterstützen. Es ist in die Jahre gekommen und zwar so weit, dass ein sicherer Betrieb technisch kaum noch möglich ist. Der veränderte rechtliche Rahmen und die gestiegenen Ansprüche der Nutzer*innen an das System können aktuell nur bedingt oder gar nicht bedient werden. Der Anbieter selbst hat das Ende des Systems bereits beschlossen und den aktuellen Support auf ein Minimum heruntergefahren. Ein Wechsel lässt sich also nicht vermeiden.

In diesem Wissen fasste das Rektorat 2020 den Beschluss, ein neues CMS an der Universität einzuführen. Nach einer Erhebung der unterschiedlichen Anforderungen fand eine umfassende Markterkundung statt. Diverse Rücksprachen, Erfahrungsaustausch mit anderen Hochschulen und eine Delegationsreise zu den Universitäten in Bayreuth und Konstanz folgten. Am Ende dieser Entscheidungsfindung stand der Entschluss, zusammen mit der HIS eG ein Vorbereitungsprojekt für die Einführung des neuen Campusmanagementsystems HISinOne durchzuführen.

HISinOne ist im Gegensatz zu dem aktuellen System einheitlich in seiner Struktur, was Prozesse, Automatisierungen und Schnittstellen betrifft. Es ist ein integriertes und damit leistungsfähiges, rechtskonformes, zum Teil standardisiertes und agiles System.

Doch worum geht es in diesem Vorbereitungsprojekt? Und wie läuft es ab?

Ab Juli dieses Jahres starten wir gemeinsam mit der HIS eG die Analyse unserer internen Prozesse, Ordnungen, Strukturen, Daten, Besonderheiten etc. Dazu wird es eine Reihe von Workshops mit Fachberater*innen der HIS eG und den internen Fachexpert*innen sowie dem Projektteam der Universität geben. Der dabei erhobene Status Quo wird dann auf Optimierungspotenziale und mögliche Standardisierungen hin untersucht. Das Ergebnis dieser Vorbereitungsphase ist ein Bericht über unsere Anforderungen an das System und über die zur Umsetzung notwendigen internen Maßnahmen. Im Anschluss müssen wir, als Universität, die Einführung von HISinOne einschließlich der umzusetzenden Maßnahmen beschließen.

Bis Juli ist noch etwas Zeit, aber wir werden bis dahin nicht untätig bleiben – im Gegenteil. Wir sind schon mitten in der Vorbereitung zum Vorbereitungsprojekt: Das Teilprojekt im Dezernat 1 hat bereits die IST-Prozesse in der Studierendenverwaltung aufgenommen, systemunabhängige Maßnahmen zur Optimierung abgeleitet und zum Teil mit den Fachbereichen umgesetzt. Die Daten im Altsystem werden auf Konsistenz und Vollständigkeit untersucht. Außerdem klären wir aktuell die vorbereitenden Fragestellungen der HIS eG. Hier kommen in Kürze auch die unterschiedlichen Fachbereiche ins Spiel – sei es die Universitätsverwaltung oder die Fakultäten. Bei Bedarf wenden wir uns zeitnah mit den einzelnen Fragestellungen an Sie als Fachbereich.

Wie bleiben Sie auf dem Laufenden in diesem spannenden Prozess?

Ganz einfach: mit unserem Newsletter. In aller Kürze informieren wir Sie darin über Aktuelles und Kommendes in Vorbereitung auf das anstehende Projekt. Alle sechs Wochen, zunächst bis zum Sommer. Über unsere Website können Sie sich gerne in den Verteiler aufnehmen lassen. Dort stehen auch allgemeine Informationen zum Projekt bereit. Sie finden uns unter: https://www.uni-greifswald.de/projekt-cms

Der Hochschulöffentlichkeit wollen wir weitere Details nicht vorenthalten. Wir haben dazu extra einen Moodle-Kurs mit dem Namen „Projekt CMS“ für Sie erstellt. Hier finden Sie umfassende Informationen zum „Wo stehen wir? Was ist geplant? Wie gehen wir vor? Was bedeutet das? Wozu ist das gut?“

Wir freuen uns auf Sie.
Vielen Dank.

Der Text zur Videobotschaft vom 21. Februar 2022 zum Nachlesen

Herzlichen Willkommen zu diesem Beitrag im thematischen Rektoratsforum URZ.

Mein Name ist Gunnar Bandelow. Ich bin Systemadministrator im Universitätsrechenzentrum, kurz URZ. Per E-Mail haben wir es schon angekündigt, gern möchten wir Sie aber auch in diesem Format noch einmal  über die Umstellung der Dateiverwaltung von der Groupware auf die Nextcloud informieren. Die Nextcloud ist bereits erfolgreich eingeführt und wird rege genutzt, was uns freut. In Kürze müssen wir nun die Groupware aktualisieren. Sie alle kennen das von Ihren eigenen Rechnern, ab und zu steht eine Aktualisierung an. 

Nun ist es eine Grundanforderung der Nutzenden an das URZ, dass sie in Dateien – in Dateimodulen – gemeinsam (also kollaborativ) arbeiten können. Wir haben derzeit ein Dateimodul in der Groupware, aber gerade diesem Anspruch wird es keinesfalls gerecht. Man kann Dokumente dort nicht gemeinsam bearbeiten. In der Nextcloud hingegen funktioniert dies mittels OnlyOffice für jeden von überall. Wir haben uns also entschieden, das Dateimodul fortan aus der Groupware herauszunehmen. Das hat  neben grundlegenden technischen auch inhaltliche Gründe.

Ein zweiter Grund, warum wir das für eine gute Entscheidung halten, ist nämlich, dass es Nutzende immer wieder vor Probleme stellt, wenn sie Daten an verschiedenen Stellen speichern (Dateiserver, Groupware, Nextcloud etc.). Einheitliche und vor allem einfache Lösungen sind hier gefragt und die möchte das URZ natürlich gern zur Verfügung stellen.

Die Nextcloud bietet viele Funktionen, die Sie aus der Groupware kennen und darüber hinaus attraktive andere. Das Dateimodul in der Groupware würde auf lange Sicht Arbeitsprozesse unnötig verkomplizieren.  

Wichtig ist: Die Groupware bleibt natürlich erhalten, E-Mails, Terminkalender etc. laufen weiterhin darüber. Und wichtig ist auch: Für Sie wird es sehr einfach sein, Ihre Groupware-Daten in die Netxcloud zu übertragen. Hier unterstützen wir Sie gerne.

Es gibt sicherlich auch Mitarbeitende, die diesem an sich wirklich unkomplizierten Vorgang mit Bauchschmerzen entgegensehen. Diese Bedenken möchten wir Ihnen nehmen. Wie planen wir?

Das Upgrade der Groupware-Applikation auf die neue Version erfolgt zum 14.03.2022. Hierbei werden die alten Daten aus dem Dateimodul nicht mehr mit übernommen. Sie bleiben aber erhalten. Noch bis zum 31.12.2022 wird es möglich sein, auf diese alten Daten zuzugreifen. Der Zugriff  erfolgt dabei über eine gesonderte Webadresse, welche wir Ihnen natürlich rechtzeitig bekannt geben.

Ich darf zudem ankündigen, dass die E-Verwaltung zeitnah ein Forum für Fragen rund um die Funktionen der Nextcloud für alle Mitarbeitenden der Verwaltung anbieten wird.

Das URZ und die E-Verwaltung bieten in diesem gesamten Prozess gerne Unterstützung an. Wir werden gemeinsam ganz sicher passende Alternativen zum Dateimodul der Groupware finden. Sprechen Sie uns gerne an.

Der Text zur Videobotschaft vom 7. Februar 2022 zum Nachlesen

Liebe Mitglieder unserer Universität,

auch bei diesem Rektoratsforum aktuell darf ich Sie auf einen Aktionstag hinweisen, der für uns als Hochschule wichtig ist: der Internationale Tag der Frauen und Mädchen in der Wissenschaft, der am 11. Februar begangen wird, also am kommenden Freitag. Die Generalversammlung der Vereinten Nationen rief ihn 2015 ins Leben, um die Bedeutung von Frauen in Wissenschaft und Technik hervorzuheben und Wege zu Geschlechtergerechtigkeit aufzuzeigen. Geschlechtergerechtigkeit gehört im Übrigen auch zu den Nachhaltigkeitszielen der Vereinten Nationen.

Ein weiteres Semester haben Lehrende, Studierende und auch Verwaltungsmitarbeitende ihre Anpassungsfähigkeit und ihre Flexibilität bewiesen im verantwortungsvollen Umgang mit der Pandemie. Was als Semester im Schachbrettmuster in Präsenz begann, wurde zunehmend digital bis hin zu den Prüfungen. Und wieder waren Lehrende und Studierende gefordert. Haben Sie alle vielen Dank dafür, dass wir mit Ihrem Engagement den Studien- und Prüfungsbetrieb so erfolgreich aufrechterhalten konnten. Den Studierenden wünsche ich viel Erfolg bei den nun noch anstehenden Prüfungen.

Ich hoffe, dass Sie als Lehrende sich nun die Auszeit gönnen, die Sie benötigen, um wieder Kraft zu schöpfen. Wenn Sie dann wieder Lust darauf haben, im Austausch mit anderen Lehrenden neue Konzepte für Ihre Lehre zu entwickeln, mache ich Sie hier gerne auf das Angebot der Hochschuldidaktik, des Bereichs Digitale Lehre und der Graduiertenakademie aufmerksam. So erhalten Sie am 19. Februar Anregungen, wie Sie das Selbststudium ihrer Studierenden fördern können; am 22. Februar sind Sprachlehrende angesprochen, wenn es um neue Einblicke in digitalen Sprachunterricht geht. Im März wird es weitere Angebote geben. Halten Sie unbedingt Ausschau danach.

Ganz international wird es im Sommersemester, weil wir hier mit Ihnen den Fokus in den Workshops der Hochschuldidaktik und im Lunchtalk.digital auf Internationalisierung legen werden. Dank der breiten Beteiligung aller Universitätsmitglieder konnten wir das Konzept für eine neue Internationalisierungsstrategie bereits entwickeln und werden es in Kürze den Gremien der Fakultäten und Studierendenschaft und schließlich dem Senat vorlegen. Auf der Grundlage der verabschiedeten Strategie wollen wir dann mit Ihnen die konkreten Maßnahmen für Forschung und Third Mission, Studium und Lehre, Verwaltung und Internationalisierung@home weiterentwickeln und die Maßnahmenpakete mit Ihrer Hilfe festzurren. Wir freuen uns schon sehr auf die Fortsetzung des konstruktiven Austauschs mit Ihnen.

Ankündigen darf ich Ihnen zum Schluss noch das kommende Rektoratsforum aktuell, das Sie auf keinen Fall verpassen sollten. Frau Mauritz, Leiterin der Stabstelle e-Verwaltung, wird Ihnen einen ersten Einblick in das neue Campusmanagementsystem geben.

Nun wünsche ich Ihnen persönlich und gemeinsam mit den anderen Mitgliedern des Rektorats, dass Sie die Wochen ohne den fortwährenden Blick auf die Kacheln der Videokonferenzen und ganz aktuell die Winterferien mit Ihren Kindern genießen können, dass Sie ausspannen und sich an den zunehmend längeren Tagen und der erwachenden Natur erfreuen können.

Alles Gute für Sie.

Dank zum Ende der Vorlesungszeit

Prorektorin Dorthe G. A. Hartmann bedankt sich bei Lehrenden, Studierenden und Verwaltungsmitarbeitenden für ihre  Anpassungsfähigkeit und ihre Flexibilität im verantwortungsvollen Umgang mit der Pandemie. Sie kündigt weitere Angebote der Hochschuldidaktik, des Bereichs Digitale Lehre und der Graduiertenakademie an. Außerdem geht sie auf das Konzept der neuen Internationalisierungsstrategie ein, das in den kommenden Monaten diskutiert werden soll.

Der Text zur Videobotschaft vom 15. November 2021 zum Nachlesen

Liebe Mitarbeitende der Universität Greifswald, liebe Studierende,

es liegen zwei ereignisreiche Wochen vor und bewegende Tage hinter uns.

Am 17.11. begehen wir den Weltstudierendentag. Es ist der Tag, an dem 1939 über 1200 Studierende verhaftet und neun Studenten hingerichtet wurden, weil sie auf der Beerdigung eines Studenten ihren Protest gegen das nationalsozialistische Regime bekundeten. Er war beim studentischen Widerstand gegen den Einmarsch der Nationalsozialisten in der damaligen Tschechoslowakei gestorben.

Der International Students Day erinnert seither daran, dass Studierende gesellschaftliche Missstände aufgezeigt, Veränderungen angemahnt und Verantwortung übernommen haben.

Auch an unserer Universität wird das große Bewusstsein für diese Verantwortung sichtbar, zuletzt am 09.11., als unter dem Motto „Jüdisches Leben in Greifswald“ eine sehr würdevolle Kundgebung gegen das Vergessen nationalsozialistischer Gräueltaten durchgeführt wurde. Für ihr großes Engagement danken wir unseren Studierenden.

Ebenso danken wir für die bereits bekundete Bereitschaft, eine hybride Ringvorlesung zu moderieren, die ab dem 30.11. dienstags von 12:00 bis 14:00 in der Aula der Universität stattfinden wird. Professor*innen aller Fakultäten werden zu Themen rund um Wissenschaft und demokratische Kultur sprechen. Ein ganz herzlicher Dank geht auch an Professor Braune-Krickau von der Theologischen Fakultät für den Impuls und die Koordinierung dieser Veranstaltung, zu der wir herzlich einladen.

Am 19.11. werden die akademischen Grade im Greifswalder Dom verliehen, wir freuen uns über mehr als 80 abgeschlossene Promotionen und Habilitationen. Nur wenige Tage später, am 23.11. findet der Academic Career Day im Krupp-Kolleg statt. Der diesjährige Themenschwerpunkt heißt Wissenschaftskommunikation.  Darüber hinaus gibt es Workshops zur Drittmitteleinwerbung und zu Karrierewegen in unterschiedlichen Wissenschaftsdisziplinen.

Und am Abend des 25.11. wird – so es die pandemische Lage zulässt – mit dem Tanz in der STRAZE das Jubiläumsjahr „10 Jahre Mentoring“ gekrönt. Mentees, Mentor*innen und Netzwerkpartner*innen haben hier die Gelegenheit sich wiederzusehen, zu netzwerken und auszutauschen. – Hinweis: Nach der Produktion dieser Videobotschaft wurde diese Jubiläumsveranstaltung abgesagt.

Eine weitere Jubiläumsveranstaltung steht bereits am 22.11. an. Mit einem interdisziplinären Workshop zum Thema „Zur Kritik des Feminismus. Gender Studies in den Wissenschaften“ feiert das Interdisziplinäre Zentrum für Geschlechterforschung sein 25-jähriges Bestehen.

Zuletzt möchte ich mich im Namen des gesamten Rektorats für die große Resonanz auf unsere Einladung zum Adventsmarkt für Mitarbeitende bedanken. Es werden Ihnen noch Informationen mit Programmpunkten zugehen, ich nutze aber bereits jetzt die Gelegenheit darauf hinzuweisen, dass wir aufgrund der Hygienebestimmungen immer nur eine bestimmte Anzahl von Personen auf dem Gelände werden zulassen können, so dass in Stoßzeiten – vermutlich zwischen 14:30 und 16:00 mit Wartezeiten zu rechnen sein wird. Wir bitten dafür im Voraus um Verständnis.

Die pandemische Lage drängt sich mit der vierten Welle unaufhaltsam in unser Bewusstsein, so dass der Corona-Krisenstab in dieser Woche seine Arbeit wieder aufnehmen wird. Während in anderen Universitäten die Rückkehr ins Digitale bereits beschlossen ist, erhoffen wir uns, so lang wie möglich in Präsenz bleiben zu können. Dafür brauchen wir die Unterstützung aller Studierenden und Lehrenden. Bitte achten Sie alle auf die Einhaltung der Hygienemaßnahmen.

Und nun wünsche ich Ihnen einen guten Einstieg in die Woche und: Bleiben Sie gesund!

Der Text zur Videobotschaft vom 1. November 2021 zum Nachlesen

Liebe Universitätsangehörige,

ich darf Sie sehr herzlich zum Rektoratsforum Aktuell Anfang November begrüßen.

Am 9. November feiern wir den Tag der Erfinder. Dieser Tag soll an die Erfinder der Vergangenheit erinnern und den Denkern und Kreativen unserer Zeit Respekt zollen. Stellvertretend erinnert der Tag der Erfinder an Hedy Lamarr, die am 9. November 1914 in Wien geboren wurde. Frau Lamarr hatte ein turbulentes Leben als Schauspielerin, Filmstar, Ehefrau eines Waffenfabrikanten, Ladendiebin, Geflüchtete vor den Nazis sowie als Technikerin und Erfinderin. Während des Zweiten Weltkriegs entwickelte sie das Frequenzsprungverfahren, das technische Grundlage für Mobiltelefonie ist und auch bei Bluetooth verwendet wird.

Wir sollten uns aber am Tag der Erfinder auch erinnern, wie sehr unser jetziger und vor allem unser zukünftiger Wohlstand auf Forschung und Wissenschaft basiert. Als Universität haben wir hier eine ganz zentrale Rolle: sowohl in der Ausbildung und universitären Lehre, also in der Weitergabe von Wissen, aber vor allen Dingen auch in der Generierung von Wissen.

Als Wissenschaftler*innen sind wir getrieben durch Neugier, durch unsere Liebe zu unserem Fach, wir sollten uns aber auch immer wieder der wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Verwertbarkeit unserer Forschungsergebnisse bewusst werden. Haben Sie neben der wissenschaftlichen Publikation auch immer ein Auge auf eine mögliche Patentierbarkeit Ihrer Forschungsergebnisse, und vielleicht ist Ihre Erfindung oder Entdeckung Kern für eine neue Unternehmensausgründung. Die Universität Greifswald bietet Beratungsangebote sowohl zu Patentierungen als auch zu Firmengründungen, und das Thema Forschungstransfer ist aus gutem Grund im Rektorat mit einem eigenen Prorektor vertreten – kommen Sie mit Gründungsideen und Fragen auf uns zu.

Der 9. November ist aber auch ein bedeutender Tag in der deutschen Geschichte. Er markiert den Beginn der ersten deutschen Republik, den Hitler-Ludendorff-Putsch, den Pogrom gegen die jüdische Bevölkerung, und den Fall der Berliner Mauer. Aktuell ist der Populismus wieder im Aufwind, und antidemokratische Kräfte erstarken überall auf der Welt. Wir sollten dies zum Anlass nehmen, uns auf unsere demokratischen Werte zu besinnen, auf den Wert unserer freiheitlichen, zivilen und demokratischen Gesellschaft, von Vielfalt und Pluralismus, von Meinungs- und von Gewaltfreiheit. Als Universität stehen wir für diese Werte, und setzen uns für das friedliche Zusammenleben der Menschen und Völker ein.

Lassen Sie mich noch zu einigen aktuellen Themen aus der Universität kommen.

Im Bereich der Forschung beschäftigt uns im Moment vor allem die kommende Bundesexzellenzinitiative. Im Herbst 2022 wird voraussichtlich die Ausschreibung veröffentlicht werden, im Frühjahr 2023 müssen dann die Projektskizzen eingereicht werden. Die Universitäten Greifswald und Rostock sind derzeit in Abstimmung, um einen gemeinsamen Antrag vorzubesprechen. Hierzu wird es in der Folge Arbeitsgruppen und Workshops geben, um den Antrag inhaltlich auszuarbeiten, zu denen wir noch einladen werden. Parallel führt das Rektorat intensive Gespräche mit dem Land, da ein erfolgsversprechender Antrag sowohl in der aktuellen, insbesondere aber auch für zukünftige Ausschreibungsrunden eine substanzielle, nachhaltige strukturelle und finanzielle Unterstützung seitens der Landesregierung bedarf.

Im Bereich der Digitalisierung haben wir zum Beginn des Wintersemesters eine Campuslizenz des Webkonferenztools von Zoom erworben, über die Zoom für alle Mitarbeitende und Studierende der Universität Greifswald zur Verfügung steht. Für große Veranstaltungen stehen darüber hinaus Webinar-Lizenzen zur Verfügung, die über die Digitale Lehre oder über das Rektorat genutzt werden können. In den wenigen Tagen seit Einführung wurden bereits über 1000 Stunden Zoom-Meetings an der Universität Greifswald durchgeführt, mit über 400 aktiven, lizensierten Nutzern. In diesem Zusammenhang möchte ich darauf hinweisen, dass auf Ihre Unviersitäts-E-Mail registrierte, bestehende Zoom-„Basic“-Lizenzen problemlos in die Campuslizenz überführt werden können, dazu müssen Sie sich lediglich über das Zoom-Webinterface der Universität anmelden und können anschließend auswählen, ob die Lizenz migriert werden soll.

Ein weiteres großes Thema beschäftigt uns im Bereich Digitalisierung: Die Einführung eines neuen, integrierten, digitalen Campus-Management-Systems. Ein solches System umfasst zentrale Schritte der Campus-Verwaltung, vom Bewerbungs- und Zulassungsmanagement über das Studierenden- und Studiengangsmanagement bis hin zur Planung von Veranstaltungen und dem Management von Prüfungen. Die Einführung eines solchen Systems wird viele Jahre in Anspruch nehmen, und beginnt zunächst mit einer gründlichen Bestandsaufnahme und einem Einführungsprojekt, in dem die Anforderungen sowie technischen und organisatorischen Voraussetzungen erhoben werden. Parallel dazu wird eine breite „Stakeholder“-Gruppe gebildet werden, die den Einführungsprozess begleitet und alle Nutzergruppen der Universität einbindet. Hier hoffen wir auf Ihre Mitarbeit und werden in der nächsten Zeit mit Details auf Sie zukommen.

Zu guter Letzt möchte ich noch auf den neuen, gemeinsamen Newsletter der Digitalen Lehre mit der Hochschuldidaktik hinweisen, der über aktuelle Veranstaltungen und Neuerungen informieren soll. Um diesen Newsletter zu bekommen, muss man sich aktiv für die Mailingliste anmelden, und zwar entweder auf den Webseiten der Hochschuldidaktik oder auf denen der Digitalen Lehre.

Und abschließend möchte ich noch auf den „Lunchtalk digital“ hinweisen, eine neue Veranstaltungsreihe ab Mittwoch, dem 03.11.2021, und dann 14-tägig, jeweils von 12:00 bis 13:00 Uhr digital per Moodle. Lehrende stellen dort digitale Lehrformate vor und tauschen sich informell zu Themen der digitalen Hochschullehre aus

Damit wünsche ich Ihnen einen guten Start in den November, vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit, und bleiben Sie gesund.

Der Text zur Videobotschaft vom 18. Oktober 2021 zum Nachlesen

Liebe Mitglieder der Universität,

es liegt nicht nur die erste Woche der Vorlesungszeit hinter uns – und ich hoffe sehr, dass alle gut in das Wintersemester gestartet sind – gestern hatte die Universität auch ihren 565. Geburtstag.

Am 17. Oktober 1456 fand die Eröffnungsfeier in der Nikolaikirche statt, ihr erster Rektor: Heinrich Rubenow. An ihn erinnert der Platz, den wir hier aus den Fenstern des Hauptgebäudes sehen – mit dem 12 Meter 10 hohen Denkmal (übrigens das größte freistehende Zinkgussdenkmal Deutschlands) – aber auch mit dem Wasserbecken, in dem sich das Uninversitätshauptgebäude spiegelt und das im Sommer ein fröhlich-lauter Spielplatz für Kinder ist. Die Zahl 1456 begegnet Ihnen häufig hier in Greifswald, unter anderem auch im Titel unseres Campus-Magazins, dessen Erscheinen für das Wintersemester ich bereits ankündigen darf.

Wir haben uns zum Universitätsgeburtstag ein etwas verspätetes „Geschenk“ gemacht, dennoch: die Anschaffung und Implementierung von Zoom konnte gerade noch rechtzeitig zum Semesterbeginn abgeschlossen werden. Ab dieser Woche können auch Sie Zoom für die Lehre oder für Konferenzen nutzen. Sie werden heute dazu eine E-Mail erhalten.

Darüber hinaus darf ich Sie heute schon auf das nächste Rektoratsforum Campus zum Thema „Nachhaltige Universität Greifswald“ aufmerksam machen. Es wird am Donnerstag, dem 18. November stattfinden. Nachdem unser Senat im September eine neue Klimaschutzstrategie mit dem Ziel beschlossen hat, dass die Universität Greifswald bis 2030 klimaneutral werden soll, möchten wir uns mit Ihnen allen darüber austauschen, wie die Umsetzung dieses Ziels konkret ausgestaltet werden kann. Wenn Sie diese Ankündigung zum Anlass nehmen, Ideen zu entwerfen, die Sie im Rektoratsforum Campus einbringen möchten, freuen wir uns. Eine Rundmail zum Ablauf erhalten Sie in Kürze.

Und nun wünsche ich Ihnen einen guten Start in diese Woche.

Der Text zur Videobotschaft vom 6. September 2021 zum Nachlesen

Liebe Professor*innen, liebe Studierende, liebe Kolleg*innen,

ich wende mich heute wegen des kommenden Wintersemesters an Sie und hoffe, dass Sie die vorlesungsfreie Zeit bereits dazu nutzen konnten, sich zu erholen, aufzutanken und sich nach all den Monaten der Beschränkung mit Familie und Freund*innen zu treffen.

Als Lehrende sind Sie vermutlich auch mitten in der inhaltlichen Planung für das Wintersemester. Umso mehr interessieren Sie die Randbedingungen, unter denen Sie Ihre Lehre umsetzen werden.

Allgemeines Ziel ist, so viel Präsenz wie möglich zu erreichen bei gleichzeitigem Gesundheitsschutz.

Die rechtlichen Vorgaben, wie dies erreicht werden kann, hat das Bildungsministerium zusammen mit den Hochschulen erarbeitet. Seit 1. September gilt die Hochschul-Corona-Landesverordnung, die Hochschulen des Landes durch folgende klare Vorgaben in der Ausgestaltung der Präsenzlehre unterstützt:

  • Bei der Raumbelegung wird das sogenannte Schachbrettmuster verwendet. Jeder zweite Platz wird genutzt, was gegenüber dem 1,5m Abstand zu einer Erhöhung der Personenzahl führt.
    Entsprechend finden deutlich mehr Lehrveranstaltungen in Präsenz statt. Auch größere Lehrveranstaltungen wie Vorlesungen können zur Präsenz zurückkehren. Ebenso können kleinere Räume wieder für Präsenzseminare genutzt werden.
    Mein herzlicher Dank gilt hier im Übrigen allen Hochschulangehörigen, die in Verwaltung, Fakultäten und Instituten einen im Grunde fertigen Raumplan in kurzer Zeit umfassend überarbeiten, damit das Wintersemester in größtmöglicher Präsenz stattfinden kann.
  • Folgende Bedingungen sind beim Schachbrettmuster zu erfüllen
    - die Maskenpflicht, weil der Abstand der Personen unter 1,5 m liegt
    - die Erfüllung der 3G-Regel und
    - die Kontaktdatenerfassung.

Das Rektorat hat nun im Austausch mit dem Krisenstab und der Verwaltung Maßnahmen entwickelt, die Sie bei Lehre und Studium unterstützen:

  • Erstens, die 3G werden in gleicher Weise wie die Kontaktdaten auf freiwilliger Basis im Nutzeraccount eingetragen und können dann über den Studierenden- oder Mitarbeitendenausweis abgerufen werden, was zu einem reibungslosen Ablauf der Lehrveranstaltungen beiträgt. Lehrende haben das Recht, diesen Eintrag stichprobenartig zu überprüfen. Deshalb wird es essentiell sein, den eigentlichen Nachweis über Impfung, Genesung oder Test zu den Lehrveranstaltungen mitzubringen.
  • Zweitens, falls Lehrende doch Lehre hybrid durchführen z.B. bei Lehrveranstaltungen über 250 Studierende, erhalten sie Unterstützung durch eine studentische Hilfskraft. Den Bedarf zeigen sie in der jeweiligen Fakultät an.
  • Drittens, die Pandemie ist noch nicht überwunden. Entsprechend wird das Rektorat §2a RPO wieder in Kraft setzen. Falls Lehrende auf dieser Grundlage digitale Prüfungen planen und durchführen, erhalten sie wie im vergangenen Semester Unterstützung durch e-Tutor*innen. Die Bedarfserhebung erfolgt hier ebenfalls über die jeweilige Fakultät.
  • Viertens, Impfungen werden weiterhin über die Hausärzte möglich sein. Die Hochschulleitung hat mit dem Landkreis vier zusätzliche Termine für Studierende bis zum Beginn des Semesters vereinbart.
  • Fünftens, falls bei Studierenden aus gesundheitlichen Gründen eine Impfung nicht möglich ist, können Lehrende z.B. zur Entwicklung von adäquaten Zusatzangeboten bis 18. Oktober den Bedarf an Unterstützung bei der Prorektorin für Lehre anmelden.
  • Sechstens, kostenlose Tests werden bis 15. November für Studierende bereitgestellt. Das deckt den Zeitraum ab, der bei einer Impfung zu Beginn des Semesters notwendig ist, um den vollständigen Impfschutz zu erlangen.

Neben diesen grundsätzlichen Informationen heute werden Ihnen der Krisenstab und das Rektorat sukzessive weitere detaillierte Informationen liefern.

  • Die Hochschul-Corona-Verordnung ist bereits auf der Webseite veröffentlicht;
  • ein umfassendes Hygiene- und Sicherheitskonzept wird in Kürze folgen.
  • Es wird Einzeldokumente geben, die den Gesundheitsschutz in der UB, beim Hochschulsport oder bei Veranstaltungen generell regeln.
  • Kurze, gezielte Informationen wird es weiterhin in den FAQs geben.
  • Auf wichtige Änderungen werden wir Sie auch über Mails hinweisen.

Wie Sie sehen, liegt uns der Gesundheitsschutz bei der Rückkehr zur Präsenz sehr am Herzen. Essentiell ist die Einhaltung der Hygiene- und Sicherheitsregeln. Deutlich unterstützend wird der fortgeschrittene Impfstatus von Lehrenden, Studierenden und Mitarbeiter*innen sein. So können Lehrende und Studierende in Hörsäle und Seminarräume zurückkehren und dort gemeinsam Lehre in Präsenz gestalten.

Ich wünsche Ihnen weiterhin eine gute, erholsame wie produktive vorlesungsfreie Zeit. Achten Sie auf sich und Ihre Lieben und bleiben Sie gesund.

Der Text zur Videobotschaft vom 19. Juli 2021 zum Nachlesen

Liebe Kolleginnen und Kollegen, liebe Lehrende, liebe Studierende,

als Prorektor für Forschung, Transfer und Digitalisierung freue ich mich sehr, nach gut 100 Tagen im Amt heute mit Ihnen einen ersten Blick auf die Dinge zu werfen, die wir bereits angestoßen habe: Aber ich möchte vor allem auch auf die vielen noch vor uns liegenden Aufgaben eingehen.

Im Bereich Forschung können wir als Universität auf einige schöne Erfolge in den letzten Wochen und Monaten zurückblicken. Das Graduiertenkolleg GRK-PRO ist zur Förderung ausgewählt worden und wird im Herbst starten. Das Interdisziplinäre Forschungszentrum Ostseeraum ist in die erste Forschungsphase eingetreten. Das Helmholtz-Institut One Health startet mit der Berufung von Fabian Leendertz als Gründungsdirektor und mit dem William B Kannel Center for Community Medicine konnte ein weiterer Forschungsbau von Nationaler Bedeutung für den Standort Greifswald gewonnen werden.

Diese Entwicklungen schaffen tolle Voraussetzungen für die Einwerbung weiterer Verbundprojekte. Um dieses Potential zu nutzen, brauchen wir jedoch Formate, die Antragstellende unterstützen und Forschende vernetzen – sowohl universitätsintern, als auch regional. Gemeinsam mit der Forschungskommission des Senats arbeiten wir deshalb daran, Programme zur Anschubfinanzierung zur überarbeiten und attraktiver und – hoffentlich auch – erfolgreicher zu machen. Das unter Frau Riedel eingeführte Format „Forschung Vernetzt“, das coronabedingt eine Pause gemacht hat, möchten wir sobald es geht, wieder aufnehmen und zum Beispiel durch themenbezogene Veranstaltungen und durch die Einbindung weiterer außeruniversitärer und regionaler Partner erweitern.

Natürlich haben wir dabei auch die Exzellenzförderprogramme des Landes und die Exzellenzstrategie des Bundes im Hinterkopf. Wie genau die Exzellenzförderung auf Landesebene weitergehen wird ist angesichts anstehender Wahlen im Herbst noch unklar. Wir sind jedoch in die Entwicklung der regionale Innovationsstrategie des Landes eingebunden und können hier eigene Akzente einbringen.

Parallel starten auch schon erste Überlegungen zur Exzellenzstrategie des Bundes. Hier führen wir bereits erste Gespräche mit dem Land und unserer Partneruniversität in Rostock, um uns früh abzustimmen. Als kleine Universität sind wir bei Anträgen für Exzellenzcluster aber genauso - zum Beispiel bei Sonderforschungsbereichen - auf Partner angewiesen. Gleichzeitig ist es aber wichtig, dass wir uns frühzeitig auch universtitätsintern vernetzen, erfolgsversprechende Themen identifizieren und Antragsideen entwickeln. Wir werden daher nach der Sommerpause die Diskussion mit den Fakultäten hierzu suchen und planen Besuche und Gespräche mit möglichst vielen Instituten der Universität – dazu werde ich in den nächsten Monaten auf Sie zukommen.

Forschung endet aber nicht mit der Einwerbung von Fördermitteln, der Durchführung eines Projektes und der Publikation von Ergebnissen. Unsere Forschung ist zu einem großen Teil aus Steuergeldern finanziert, wir sind daher gefordert, Ergebnisse von Forschung in Wirtschaft, Gesellschaft und Politik zurück zu tragen. Wir haben durch die Coronavirus-Pandemie eine neue Wertschätzung von Wissenschaft erfahren, aber auch eine ungewohnte Aufmerksamkeit und sind mit hohen Erwartungen konfrontiert. Lassen Sie und gemeinsam diese Chance nutzen, Forschung und Forschungsergebnisse in die Öffentlichkeit zu bringen. Dies geschieht auf ganz unterschiedlichsten Wegen – in Medien, durch Politikberatung, durch öffentliche Veranstaltungen und Vorträge, durch die Verknüpfung von Forschung mit Lehre aber auch durch unternehmerische Ausgründungen und Public Private Partnerships. Ich freue mich, dass in diesem Zusammenhang am ZFF eine neue Stelle als zentraler Ansprechpartner eingerichtet worden ist, die Sie in Transferbelangen unterstützen kann. Damit kann das ZFF Sie mit einer umfassenden Beratung von der ersten Forschungsidee bis zur wirtschaftlichen Verwertung der Ergebnisse unterstützen.

Lassen Sie mich zum Abschluss noch kurz auf den Bereich Digitalisierung eingehen. Ich bin neulich gefragt worden, ob die Coronavirus-Pandemie eher Schwächen in der Digitalisierung hat offenbar werden lassen oder zu einem Sprung vorwärts geführt hat. Ich glaube beides ist wahr.

Leider ist Corona noch nicht vorbei. In unseren Nachbarländern steigen die Infektionszahlen bereits wieder durch die Ausbreitung der Delta-Variante und es steht zu befürchten, dass wir auch im kommenden Wintersemester nicht wieder zum vollständigen Normalbetrieb wie vor der Pandemie werden zurückkehren können. Aber auch unabhängig davon - wir benötigen gute Infrastruktur für digitale Lehre, sowohl Hardware- als auch Softwareseitig. Wir sind in diesem Zusammenhang im Gespräch mit Zoom, um neben den bereits bestehenden Systemen eine Videokonferenz-Campuslizenz einzuführen. Aber auch in anderen Bereichen der Universität schreitet die Digitalisierung voran. So läuft aktuell zum Beispiel die Anbieterauswahl für ein universitätsweites Campus-Management-System, das viele Prozesse rund um unseren Campus vereinfachen soll.

Zum Abschluss möchte ich noch ein Anliegen loswerden, das mir persönlich sehr wichtig ist: Der Sommer und die niedrigen Inzidenzen verführen uns dazu, zu glauben, die Coronavirus-Pandemie sei vorbei. Das ist leider nicht der Fall. Ich möchte Sie deshalb bitten, zum Schutz Ihrer eigenen Gesundheit und dem Ihrer Mitmenschen und damit wir im Herbst wieder Universität in Präsenz durchführen können: Machen Sie es wie ich, und lassen Sie sich impfen.

Vielen Dank


Der Text zur Videobotschaft vom 23. Juni 2021 zum Nachlesen

Liebe Mitarbeitende der Universität in Lehre, Forschung und Verwaltung,

heute ist der Internationale Tag des Öffentlichen Dienstes und ich wende ich mich dieses Mal an Sie, um Ihnen, stellvertretend für das ganze Rektorat, von ganzem Herzen zu danken.

Seit März 2020 hat uns die Corona-Pandemie in ganz besonderer Weise gefordert. Lehre, Forschung und Verwaltung unter Pandemie-Bedingungen aufrechtzuerhalten – das war ein enormer Kraftakt. Dank Ihres unermüdlichen Einsatzes und großer gemeinsamer Anstrengungen haben wir es geschafft, eine flächendeckende digitale Lehre für unsere Studierenden anzubieten, weiterhin Forschung zu betreiben und anderen zugänglich zu machen und eine Verwaltung aufrechtzuerhalten, die uns allen das Arbeiten im Homeoffice oder am Arbeitsplatz an der Universität ermöglicht hat. Dies alles ohne Frage mit gewissen Einschränkungen, aber viel erfolgreicher, als wir es uns wohl alle noch vor wenigen Monaten hätten vorstellen können.

Für Ihren persönlichen Beitrag zur Aufrechterhaltung des universitären Betriebs und Lebens unter diesen außergewöhnlichen Bedingungen, möchte ich Ihnen allen im Namen der gesamten Universitätsleitung meinen tiefempfundenen Dank aussprechen:

dafür, dass Sie universitäre Infrastrukturen intakt gehalten haben, als alle ins Homeoffice gingen;

dafür, dass Sie in Windeseile neue digitale Lern- und Kommunikationsplattformen und alternative Lehrformate etabliert und umgesetzt haben;

dafür, dass Sie umgehend Hygienekonzepte erarbeitet haben, damit Arbeiten in den Laboren weitergeführt werden konnten;

dafür, dass Sie ihrer Arbeit weiter nachgegangen sind, neben kräftezehrender Kinderbetreuung und -beschulung;

dafür, dass Sie bis an die Grenzen Ihrer Belastbarkeit gegangen sind;

aber auch dafür, dass Sie Verständnis hatten, wenn in diesen Zeiten oftmals nicht die sonst üblichen Leistungen erbracht werden konnten;

oder einfach dafür, dass Sie ein offenes Ohr für die Sorgen und Nöte Ihrer Mitarbeiter*innen und Studierenden hatten.

Wir haben in den schwierigen Monaten herausragenden Einsatz, Teamgeist, Zugewandtheit und außergewöhnliche Stressresistenz an unserer Universität erleben dürfen. Dies ist beileibe nicht selbstverständlich und wir sind stolz darauf, solche Mitarbeiter*innen an der Universität Greifswald zu haben!

Auch das neue Rektorat hatte unter Corona-Bedingungen keinen leichten Start in die neue Amtszeit. Meine Kolleg*innen und ich haben insbesondere die so wichtigen persönlichen Begegnungen mit den Universitätsangehörigen schmerzlich vermisst, die diese Universität ja ausmachen. Nun hoffen wir gemeinsam, das Schlimmste überstanden zu haben, sehen den nächsten Monaten mit Zuversicht entgegen und freuen uns darauf, schrittweise zum universitären Leben in Präsenz zurückkehren zu dürfen.

Ich wünsche Ihnen eine mehr als wohlverdiente erholsame und entspannte Ferienzeit.

Und – das Wichtigste – bitte achten Sie auf sich und bleiben Sie gesund!

Der Text zur Videobotschaft vom 1. Juni 2021 zum Nachlesen

Liebe Kolleg*innen, liebe Lehrende, liebe Studierende

Zum 1. Juni tritt ein neuer Erlass des Bildungsministeriums in Kraft. Er wurde mit den Hochschulen des Landes abgestimmt. Darin wird festgehalten, dass der Studien- und Lehrbetrieb an den Hochschulen im Sommersemester 2021 grundsätzlich digital zu Ende geführt wird. Dies gilt auch für die Prüfungen, deren Abnahme bzw. Durchführung grundsätzlich in digitalen Formaten erfolgt.

Darüber hinaus werden auch Ausnahmen für Lehrveranstaltungen aufgeführt, die unter strikter Einhaltung des geltenden Hygieneplans (Maskenpflicht, Abstandsregeln etc.) sowie einer Teststrategie in Präsenz durchgeführt werden dürfen.

Wir alle wünschen uns, dass das bald nicht mehr nur Ausnahmen sind, wir alle wünschen uns schnellstmöglich eine Rückkehr zur Präsenzlehre und hoffen, dass dies ab dem Wintersemester 2021/22 auch ohne Risiko möglich sein wird.

Derzeit mahnen Epidemiolog*innen, Virolog*innen und Hygieniker*innen mit Blick auf die bisherige Pandemie-Dynamik jedoch dringend eine langsame und schrittweise Öffnung an. Eine allzu frühe Entwarnung und Sorglosigkeit im Umgang mit dem Virus können dazu führen, dass die Infektionszahlen wieder ansteigen. Voraussetzung für eine Herdenimmunität und den Schutz vor der Ausbreitung stark-ansteckender Virusmutanten ist ein vollständiger Impfschutz von 80% der Bevölkerung. Zurzeit verfügen noch nicht einmal Prozent der Bevölkerung über einen vollständigen Impfschutz. Das gilt insbesondere für unsere Studierenden, von denen die Mehrzahl altersbedingt erst in den nächsten Wochen geimpft werden wird.

Vor diesem Hintergrund hält auch die Hochschulleitung eine vorschnelle Rückkehr zum Präsenzunterricht für nicht vertretbar. Wir bitten unsere Lehrenden daher eindringlich, ihre Lehrveranstaltungen und Prüfungen bis auf wenige, begründete Ausnahmen auch weiterhin digital durchzuführen. Dies dient dem Gesundheitsschutz von Lehrenden und Studierenden und natürlich auch der Planungssicherheit in Bezug auf Lehre und Prüfungen, die wir zu unserem Amtsantritt versprochen hatten.

Wir bitten auch zu bedenken, dass sich viele Studierende aufgrund des digitalen Semesters gar nicht in Greifswald aufhalten und möglicherweise nicht einmal eine Wohnung vor Ort haben.

Ähnliches gilt für Gremiensitzungen,Tagungen, Symposien oder Festveranstaltungen im Innenbereich. Bis zum Erreichen eines ausreichenden Impfschutzes aller Angehörigen unserer Universität wollen wir diese weiterhin rein digital durchführen - selbst wenn die Corona-Landesverordnung des Landes weitergehende Öffnungen (wohlgemerkt unter strikter Einhaltung der Abstandsregeln, mit Masken- und Testpflicht) vorsieht. Aus diesem Grund haben wir auch das Sommerfest anlässlich meiner Investitur abgesagt, das am 8. Juli hätte stattfinden sollen. Stattdessen sehe ich einem Sommerfest in hoffentlich ungezwungener Atmosphäre im kommenden Jahr mit Freude entgegen.

Wir sind uns sicher, dass wir - wie auch andere Hochschulen - mit einem konsequent digitalen Semester und einem Verzicht auf Präsenzveranstaltungen einen wichtigen Beitrag zur Pandemiebekämpfung geleistet haben und leisten. Dass wir uns auf einem guten Weg befinden, ist deutlich und es gibt gute Gründe jetzt optimistisch in die Zukunft zu schauen. Wir möchten diese positive Entwicklung gerne mit der auf den letzten Metern noch notwendigen Geduld fortschreiben und freuen uns, wenn Sie uns alle dabei unterstützen.

Wir hoffen sehr auf Ihr Verständnis und bedanken uns herzlich für Ihre Kooperation in diesem Semester und vor allem für Ihre Geduld. 


Der Text zur Videobotschaft vom 20. Mai 2021 zum Nachlesen

Liebe Angehörige der Universität Greifswald,

ich darf mich in dieser Folge Rektoratsforum Aktuell noch einmal kurz als neues Rektoratsmitglied vorstellen: Mein Name ist Konstanze Marx und ich bin als Prorektorin für die Bereiche Kommunikationskultur, Personalentwicklung und Gleichstellung zuständig.

Ein wichtiger erster Schritt war z. B. die Etablierung dieses Formats, das aus drei Elementen besteht. Zwei kennen Sie bereits: Unsere Homepage, auf der wir Aktuelles aus dem Rektorat und derzeit natürlich auch aus dem Krisenstab transparent dokumentieren, und unsere kurzen Videobotschaften als Rektoratsforum Aktuell.

Das dritte Element heißt Rektoratsforum Campus und ich habe die große Freude, sie heute zum ersten dieser Art einzuladen: Es wird am 24. Juni von 13:00 bis 14:30 stattfinden.  Was verbirgt sich dahinter?

Das Rektoratsforum Campus ist ein Format für den konstruktiven Austausch mit allen Angehörigen der Universität Greifswald. Es findet fortan zweimal im Jahr statt und bietet die Gelegenheit, zu übergeordneten Themen ins Gespräch zu kommen, konkrete Wünsche und Vorstellungen zu formulieren und über mögliche Umsetzungsstrategien zu beraten.

Das Thema des 1. Rektoratsforums Campus ist:

Wertschätzungskultur.

Wertschätzung ist ein menschliches Bedürfnis und ein wichtiges Element jedes Zusammenwirkens. Sie trägt maßgeblich zu einer besseren Gesundheit, höheren Motivation und erfolgreichen Arbeit bei. Dabei offenbart sich Wertschätzung in vielen Dimensionen.

Im 1. Rektoratsforum Campus möchten wir diese Dimensionen konkretisieren.

Wir möchten die Wünsche und Ideen, die Sie für eine gelebte Wertschätzungskultur an der Universität Greifswald haben in 3 mal 30 Minuten zusammentragen.

Für die ersten 30 Minuten wünschen wir uns Impulse von Ihnen: drei Minuten, drei Folien zu einem der folgenden Themen: Kommunikation, Partizipation, Vertrauen, Anerkennung oder Gesundheit. Die „Teilnahmebedingungen“ finden Sie auf unserer Homepage.

Nach dieser ersten halben Stunde ist Zeit für Diskussionen in kleineren Gruppen. In der letzten halben Stunde möchten wir aus den Ergebnissen dieser Diskussionen, kurz- mittel- und langfristige Ziele und ja auch Handlungsanweisungen ableiten, die unmittelbar in die weitere Arbeit des Rektorats einfließen sollen.

Somit gehen wir mit diesem Rektoratsforum Campus natürlich auch bereits einen ersten Schritt in Richtung Ausweitung einer Wertschätzungskultur an der Universität Greifswald.

Ich darf Ihnen weiterhin berichten, dass inzwischen ein Elternforum stattgefunden hat. Dieses Gespräch hat uns alle tief bewegt, denn die Zerrissenheit und Mehrfachbelastung der Eltern in der Pandemie ist kaum noch zumutbar. Viele – vor allem Mütter – berichteten, dass sie ihre Arbeitszeit in die Nacht- und frühesten Morgenstunden verlegt haben. Das ist die Zeit, in der man normalerweise schlafend Kraft schöpft für die Herausforderungen am Tag: die Kinderbetreuung, Distanzunterricht und die eigene Arbeit, für Lehre und Forschung.

Umso beeindruckender war, dass es konkrete Vorschläge gab, wie die Situation kurzfristig zumindest ein wenig verbessert werden kann.

Keine Pflichtveranstaltungen oder andere wichtige Veranstaltungen nach 16:00 stattfinden zu lassen, ist zum Beispiel eine Maßnahme, die bei den derzeit stattfindenden Planungen für das Wintersemester Berücksichtigung finden sollte. Diese Regelung ist für Studierende mit Kind wichtig, aber eben auch für Mitarbeitende. Es ist von immenser Bedeutung, dass Wissenschaftler*innen nicht den Anschluss an die Community verlieren. Eine solche Entwicklung zeichnet sich ab und wir sollten dem entgegenwirken.

Es zeigte sich darüber hinaus, dass mit dem neuen Babysitter-Pool des Familienservice ein bedarfsgerechtes Angebot zur Verfügung steht, dessen Spektrum aber in der Pandemie auch auf Einkaufsdienste und vergleichbares ausgeweitet werden soll, um für ein wenig Entlastung zu sorgen. Gern möchte ich auch unseren Studierenden mit Kind die besonderen Angebote des Familienservice ans Herz legen, bitte informieren Sie sich darüber auf den entsprechenden Seiten im Netz.

Zum Pfingstwochenende kommt darüber hinaus ein Angebot von unserem Team des Hochschulsports, eine QR-Familien-Rallye durch Greifswald, ein kleiner Innenstadt-Parcours für zwei, drei unbeschwerte Stunden mit Ihren Kindern. Genaue Informationen erhalten Sie per E-Mail.

Abschließend darf ich Sie noch darüber in Kenntnis setzen, dass in Kürze die Arbeitsgruppe „Campus nach Corona“ ihre Arbeit aufnehmen wird, eine Arbeitsgruppe zur Organisations- und Personalentwicklung konstituiert sich gerade.

Damit darf ich mich für heute von Ihnen verabschieden, jedoch nicht ohne Ihnen zu versichern, dass wir Ihren Einreichungen für das Rektoratsforum Campus und dem Austausch mit Ihnen mit Freude entgegensehen.

Der Text zur Videobotschaft vom 31. April 2021 zum Nachlesen

Liebe Professor*innen, liebe Studierende, liebe Kolleg*innen,

gerne wende ich mich heute an Sie am Ende der vierten Vorlesungswoche dieses digitalen Semesters.

Als das neue Rektorat diese Strategie des digitalen Semesters ankündigte, hatten sich viele schon auf ein Online-Semester eingestellt, manche hofften noch auf die Präsenz, gerade auch für die Erstsemester. Alle haben in den vergangenen Wochen eine deutliche Bereitschaft gezeigt, sich auf diese Digitalität einzulassen. Haben Sie vielen Dank dafür.

Das digitale Semester diente und dient vorrangig dem Gesundheitsschutz aller. Die Festlegung durch das Rektorat am Beginn des Semesters bringt dazu Planungssicherheit, denn weder sollten Sie sich auf den Wechsel von Präsenz- auf digitale Lehre einstellen müssen, noch sollten Inzidenzzahlen darüber entscheiden, ob Präsenz- oder Online-Prüfungen möglich sind.

Dass diese Festlegung notwendig war, zeigt sich durch die leider weiterhin steigenden oder auf hohem Niveau verbleibenden Inzidenzzahlen. Die Situation hat sich seit dem Zeitpunkt der Festlegung verschärft. Daher wurden selbst Laborpraktika auf das Essentielle beschränkt, Hygieneregeln wurden nachjustiert, Selbsttests bereitgestellt und die Bedeutung des Tragens von medizinischen Masken einmal mehr hervorgehoben.

Dass Sie Lehre und Studium in einem digitalen Semester bewältigen können, haben Sie alle, Lehrende wie Studierende, bereits in den vergangenen zwei Semestern bewiesen und sich mit großem Engagement und Erfolg auf die neuen Formate eingelassen, sie entwickelt und mit Leben gefüllt.

Mit der Festlegung auf ein grundsätzlich „digitales Semester“ soll nun das digitale Format auch vorrangig bei Prüfungen zum Tragen kommen. Für viele Lehrende und auch Studierende sind diese digitalen Prüfungen jedoch noch Neuland. Allerdings müssen Sie dieses Neuland nicht alleine betreten. Die Lehrenden werden durch das umfangreiche Schulungs- und Unterstützungsprogramm unter dem Titel Update_Prüfungen begleitet. Kernstück dieses Programms der Bereiche Digitale Lehre und Hochschuldidaktik sind die Lunchtalk.digital mit Impulsvorträgen, Praxisberichten und Austausch unter den Lehrenden. Es gibt Wegweiser, d. h. Handreichungen, zu dem jeweiligen Thema und innovativen Prüfungsformat. Workshops führen detailliert in die digitalen Formate ein. Lehrende finden sich in Arbeitsgruppen zusammen und entwickeln ihre Prüfungen in der inspirierenden Atmosphäre der Kollegialen Beratung. Schließlich unterstützen e-Tutor*innen Lehrende bei der technischen Umsetzung der digitalen Prüfungen.

Auch Sie, die Studierenden, werden an diese Prüfungen herangeführt. In den Lehrveranstaltungen werden Ihnen die Formate näher gebracht und Sie erproben sie. Sollten Sie Bedenken wegen Ihrer Technik haben, können Sie Ihre Lehrenden ansprechen, ebenso den Bereich Digitale Lehre und das Ticketsystem des Rechenzentrums nutzen.

Mittel- und langfristig wird die Digitalisierung Teil der Lehre und des Prüfens an der Universität bleiben, sei es in der Lehre allgemein, der Lehrer*innenbildung oder auch als Unterstützung in der Internationalisierung. Die rechtlichen Rahmenbedingungen werden ausgebaut. Neben den von Ihnen bereits umgesetzten und noch zu entwickelnden Konzepten werden – voraussichtlich durch Projektmittel unterstützt – neue Wege in der Lehre beschritten. Lernräume und digitale Labore werden entstehen und das Klassenzimmer der Zukunft eingerichtet.

Mit Freude sehe ich, wie alle – und das schließt die Mitarbeiter*innen in der Verwaltung und den zentralen Einrichtungen ein – sich mit großem Engagement für das digitale Semester einsetzen. Gemeinsam und mit gegenseitigem Austausch und Unterstützung wird es uns gelingen, dieses digitale Semester und seine digitalen Prüfungen zu meistern.

Haben Sie vielen Dank für Ihren Einsatz.


Der Fernsehsender MV1 berichtet über den Amtswechsel im Rektorat der Universität Greifswald

MV1 ist eine Plattform von privaten TV-Produzenten aus dem Land Mecklenburg-Vorpommern. Dieses Video wurde der Universität freundlicherweise zur Verfügung gestellt. mv1.tv