Berufungen und Leistungsbezüge

Es werden u.a. alle Berufungsangelegenheiten für W1-, W2- und W3-Professoren (ohne Medizinische Fakultät) gemäß den landesrechtlichen Regelungen bearbeitet. Einen Schwerpunkt bildet dabei die Administration von Einstellungs-, Ernennungs- und Bleibeverfahren.

Ferner zählt die Betreuung der Verfahren zur Gewährung von besonderen Leistungsbezügen und die Administration der Leistungsbezüge aus Anlass von Berufungs- oder Bleibeverhandlungen oder für die Wahrnehmung von Funktionen zu den Aufgaben.

 

Informationen zu den besonderen Leistungsbezügen in der W-Besoldung

Informationen zur Ausübung der Wechseloptionen in ein Amt der Besoldungsordnung W (aktuelle Änderungen)

Informationen zu den besonderen Leistungsbezügen in der W-Besoldung

Im Rahmen der W-Besoldung besteht die Möglichkeit besondere Leistungsbezüge zu vergeben.
Diese werden vergeben für besondere Leistungen in Forschung, Lehre, Kunst, Weiterbildung und Nachwuchsförderung.

Rechtliche Grundlage hierfür sind § 33 Abs. 1. Nr. 2 BBesÜFG M-V und die ergänzenden Vorschriften, insbesondere die Leistungsbezügesatzung der Universität Greifswald, in den jeweils gültigen Fassungen.
(Die Gesetzes- und Verordnungstexte können Sie unter den unten aufgeführten Links herunterladen.)

Die Entscheidung über die Vergabe der besonderen Leistungsbezüge trifft das Rektorat auf der Grundlage einer Empfehlung der Leistungsbezügekommission.

Die Antragstellung für besondere Leistungsbezüge erfolgt formlos bis zum 01. Juli eines jeden Jahres (Ausschlussfrist) bei der jeweiligen Fakultätsleitung. Es ist erforderlich, bei der jeweiligen Fakultätsleitung Angaben über die bisherige und aktuelle Tätigkeit zu machen. Eine Hilfestellung kann Ihnen ein entsprechendes Formular bieten, das Sie unter dem unten aufgeführten Link herunterladen können.

Nähere Informationen finden Sie insbesondere im § 3 der Leistungsbezügesatzung der Ernst-Moritz-Arndt-Universität in der jeweils gültigen Fassung.

Änderung des Landesbesoldungsgesetzes

§ 12 „Leistungsbezüge aus Anlass von Berufungs- oder Bleibeverhandlungen
sowie der Ausübung von Wechseloptionen“


„(3) Leistungsbezüge können entsprechend Absatz 1 auch aus Anlass von Anträgen auf Überleitung nach § 77 Absatz 2 Satz 3 Bundesbesoldungsgesetz von der Besoldungsordnung C in die Besoldungsordnung W vergeben werden, soweit sie zusammen mit den übrigen Dienstbezügen in dem Amt der Besoldungsordnung W die bisherigen Dienstbezüge in dem Amt der Besoldungsordnung C nicht übersteigen.“

Änderung Beamtenversorgungsüberleitungsgesetz M-V

§ 5 wird geändert. Nach Absatz 5 wird folgender Absatz 6 eingefügt:


„(6) Verringern sich bei einem Wechsel in ein Amt der Besoldungsordnung W die ruhegehaltfähigen Dienstbezüge, so berechnet sich das Ruhegehalt aus den ruhegehaltfähigen Dienstbezügen des früheren Amtes und der gesamten ruhegehaltfähigen Dienstzeit, sofern der Beamte die Dienstbezüge des früheren Amtes mindestens zwei Jahre erhalten hat; hierbei ist die zum Zeitpunkt des Wechsels in die Besoldungsordnung W erreichte Stufe des Grundgehaltes zu Grunde zu legen. Auf die Zweijahresfrist wird der Zeitraum, in dem der Beamte Dienstbezüge aus einem Amt der Besoldungsordnung W erhalten hat, angerechnet. Absatz 3 Satz 3, Absatz 4 und Absatz 5 Satz 3 gelten entsprechend.“