Die Praktika in der Abteilung Forecasting and Policy Modelling richten sich an Studierende und Absolvent*innen mit ausgeprägten quantitativen Fähigkeiten und Interesse an wirtschaftspolitischer Forschung. Vorausgesetzt werden ein Bachelorabschluss oder höher in Volkswirtschaftslehre, Statistik, Finanzwissenschaften, Data Science, angewandter Mathematik, Informatik oder einem verwandten Fachgebiet. Erwartet werden außerdem Programmierkenntnisse, Erfahrung mit umfangreichen Datensätzen und makroökonomischen Modellen sowie gute Kenntnisse in der Datenanalyse und -visualisierung. Erforderlich sind Englischkenntnisse auf C1-Niveau und Kenntnisse einer weiteren EU-Amtssprache auf mindestens B1-Niveau.
Zu den Aufgaben gehören die Entwicklung und Pflege ökonomischer Modelle, die Mitarbeit an makroökonomischen Prognosen für den Euroraum und seine größten Mitgliedstaaten sowie die Aufbereitung und Analyse wirtschaftlicher und finanzieller Daten. Auch die Unterstützung von Forschungsprojekten und die Mitwirkung an wissenschaftlichen Veröffentlichungen sind Teil des Praktikums.
Es gibt zwei Vergütungsstufen: 1.170 Euro monatlich für Bewerberinnen mit einem Bachelorabschluss oder höher sowie 2.120 Euro monatlich für Bewerberinnen mit einem Masterabschluss und mindestens zwei Jahren Promotionsstudium. Hinzu kommt jeweils ein möglicher Unterkunftszuschuss. Das Vollzeitpraktikum dauert zunächst sechs Monate und kann auf bis zu zwölf Monate verlängert werden.
Bewerben können sich Staatsangehörige eines EU-Mitgliedstaates, die die Teilnahmevoraussetzungen erfüllen. Für die PhD-Variante muss zusätzlich eine zweiseitige Zusammenfassung des eigenen Forschungsvorhabens mit Begründung der Relevanz für die Abteilung eingereicht werden. Das Auswahlverfahren umfasst ein Online-Interview.
Bewerbungsschluss ist der 20. Oktober 2026. Weitere Informationen zu den Anforderungen und zur Bewerbung finden Interessierte auf der Website der Europäischen Zentralbank.