Internationalisierung an der Universität Greifswald

Die Internationalisierung von Forschung und Lehre an der Universität Greifswald ist vor dem Hintergrund zunehmender Globalisierung, demografischer Entwicklungen und des weltweiten Wettbewerbs um die klügsten Köpfe und begrenzte Forschungsmittel Verpflichtung und Chance zugleich.

Internationalisierungsstrategie

Internationale wissenschaftliche Standards sind Voraussetzung für die Entwicklung der Universität Greifswald zu einem attraktiven Standort für Forschung und Lehre. Ziel ist die Entwicklung exzellenter, international konkurrenzfähiger Angebote in beiden Bereichen, die ihrerseits durch die internationale Vernetzung neue Impulse und Qualitätssteigerungen erfahren.

Ein Schwerpunkt der Internationalisierung der Universität sind die Partnerschaften mit Hochschulen in Nord- und Osteuropa. Die Universität Greifswald nimmt hier eine Brückenfunktion innerhalb Europas ein. Darüber hinaus ist die Universität bestrebt, diese Funktion weltweit auch gegenüber aufstrebenden Wissenschaftsnationen in Südostasien (Vietnam) und Südamerika (Brasilien) einzunehmen, zu denen historische Beziehungen bestehen.

Die Internationalisierung ist eine Kernaufgabe der Universität, ihrer Fakultäten und Einrichtungen. Die Realisierung dieser Aufgabe ist auf die aktive Arbeit der Wissenschaftler*innen angewiesen und auf strategische institutionelle Entscheidungen und Schwerpunktsetzungen. Wesentliche Komponenten sind die Bildung von Forschungsnetzwerken, die Förderung der Fremdsprachenkompetenz, die Entwicklung international attraktiver Studienangebote und die internationale Mobilität von Studierenden und Lehrenden.

Das vorgelegte Entwicklungskonzept will – aufbauend auf dem bisher Erreichten – anregen, in den Fakultäten jeweils Prioritäten der Internationalisierung zu definieren und durch entsprechende Maßnahmen zu unterlegen.

Konkrete Maßnahmen führen zu eng umschriebenen Zielen: HRK Audit

Die Universität Greifswald stellte sich im Jahr 2015 dem von der Hochschulrektorenkonferenz (HRK) angebotenen Audit „Internationalisierung der Hochschulen“. Im Rahmen des Audits wurden nach einer Analyse des aktuellen Internationalisierungsstandes Empfehlungen für die weitere Internationalisierung der Universität entwickelt.

Ausgehend von den Ergebnissen des HRK-Audits "Internationalisierung der Hochschulen" (2015) hat das Rektorat nach Anhörung der Dienstberatung und des Senats die bisherige Internationalisierungsstrategie auf einzelne, priorisierte Ziele und Maßnahmen fokussiert und einen Maßnahmenkatalog beschlossen.