Universität Greifswald

Der Corona-Krisenstab informiert

Symbolbild Corona-Schilder – @Patrick Gessner

Liebe Mitarbeitende, liebe Studierende,

es kommen jetzt noch einmal Wochen auf uns zu, die kräftezehrend sein werden. Seien Sie behutsam mit sich und nicht zu streng, wenn etwas unerledigt bleiben muss. Passen Sie gut auf sich und Ihre Lieben auf und bleiben Sie zuversichtlich.

Herzlich Ihr Rektorat

Auffrischungsimpfungen und ggf. Erstimpfungen sind für alle Universitätsmitglieder (Beschäftigte und Studierende) am 13.12.2021 (gab dazu eine Rundmail) und am 12.01.2022 im Universitätshauptgebäude und in der Bibliothek am Berthold-Beitz-Platz möglich (genaue Informationen folgen).

Themen der Beratung am 2. Dezember 2021

2G und 3G in einem Raum?
Es gab nachvollziehbare Irritationen darüber, dass Studierende 2G erfüllen müssen, Lehrende jedoch „nur“ 3G. Die Erklärung dafür ist, dass hier unterschiedliche gesetzliche Grundlagen greifen. Für Lehrende (und studentische Mitarbeitende) – als Mitarbeitende der Universität – gelten die Regeln für Beschäftigte: Hier sieht das vom Bund erlassene Infektionsschutzgesetz 3G am Arbeitsplatz vor. Für Studierende gelten die Regelungen der Hochschul-Corona-Verordnung des Landes mit 2G ab Stufe 3 der risikogewichteten Einstufung. Da das Infektionsschutzgesetz von den Regeln der Hochschul-Corona-Verordnung unberührt bleibt, bleibt es für die Lehrenden bei 3G.

Homeoffice
Viele der Lehrenden haben bereits in die digitale Lehre gewechselt, auch Mitarbeitende in der Verwaltung mit Büroarbeit oder vergleichbaren Tätigkeiten sollen ihre Tätigkeit bevorzugt ins Homeoffice verlegen, wenn die jeweiligen Aufgaben das zulassen. In den ersten drei Wellen wurde das bereits praktiziert. Bitte stimmen Sie sich mit Ihren Vorgesetzten darüber ab, inwiefern das für auch in der vierten Welle für Ihren Aufgabenbereich umsetzbar ist.

Teststrecken der Universität
Die Teststrecken in der Innenstadt (Alte UB, Räumlichkeiten des Club 9, Zugang über den Innenhof) und am Beitzplatz (altes URZ-Gebäude) für ungeimpfte Mitarbeitende werden ab dem 06.12.2021 ihren temporären Betrieb aufnehmen. Alle weiteren Informationen dazu haben Sie in einer Rundmail erhalten. Wenn Sie die Möglichkeit haben sich impfen zu lassen, machen Sie davon bitte Gebrauch.

Der Text zur Videobotschaft vom 6. Oktober 2021 zum Nachlesen

Liebe Mitglieder unserer Universität,

in dieser Woche begehen wir am 10. Dezember den Tag der Menschenrechte. 1948 hatten die Vereinten Nationen genau an diesem Tag die Erklärung der Menschenrechte als Reaktion auf den Zweiten Weltkrieg verabschiedet. Tragend ist der erste Artikel, der allen Menschen zusichert, dass sie frei und gleich an Würde und Rechten geboren sind. Artikel 26 garantiert das Recht auf Bildung, bei dem zumindest der Elementarunterricht obligatorisch ist. Aber auch ein Studium soll allen offen stehen nach Maßgabe ihrer Fähigkeiten und Leistungen. Artikel 25 schließlich garantiert das Recht auf einen Lebensstandard, der Gesundheit und ärztliche Versorgung gewährleistet. Die UN-Nachhaltigkeitsziele 3 und 4 betonen einmal mehr Gesundheit und Wohlergehen und Hochwertige Bildung.

In diesem Spannungsfeld von Recht auf Bildung – Hochschulbildung – und Recht auf Gesundheit bewegen wir uns als Universität in Zeiten der Corona-Pandemie. Die aktuellen Entwicklungen machen es notwendig, dass zunehmend striktere Regelungen am Arbeitsplatz und in der Lehre unserer Universität eingeführt werden, um bestmöglichen Gesundheitsschutz zu gewährleisten und so Präsenz weiterhin sicher zu gestalten.

  • Für die Mitarbeitenden bedeutet dies seit 1. Dezember, ihren 3G-Status durch einmalige bzw. tägliche Erfassung und Verifizierung nachzuweisen.
  • Für die Präsenzlehre lassen Studierende ihren 2G-Status erfassen und verifizieren.
  • Labore, Praktika, künstlerische und musische Fächer und Prüfungen fallen unter die 3G-Regelung.
  • AHA-Regel, durchgängiges Tragen von medizinischen Masken und regelmäßiges Lüften gehören zur Grundausstattung eines sicheren Miteinanders in Studium und Lehre in Präsenz.
  • Lehrende und Studierende können natürlich auch miteinander entscheiden, ob der Verbleib in der Präsenz oder der Wechsel in die Digitalität der für sie gewinnbringendere Raum des Lehrens und Lernens ist. Viele Lehrveranstaltungen sind bereits in das Digitale gewechselt.
  • Eine Idee, die meine Studierenden aufgebracht haben und die ich hier gerne mit Ihnen teile, ist es, jeweils in der Woche vor und nach der Weihnachtspause die Lehre digital durchzuführen. Dies wird dazu beitragen, dass ohne Sorge zu Eltern und Großeltern aufgebrochen und an die Universität zurückgekehrt werden kann. Diese Option bietet sich natürlich nur dort an, wo der Wechsel in die Digitalität möglich ist.
  • Auch für Mitarbeitende in der Verwaltung mit Büroarbeit oder vergleichbaren Tätigkeiten gibt es wie auch in vorangegangenen Wellen der Pandemie die Option, in Absprache mit dem Vorgesetzten ins Homeoffice zu wechseln, wenn die jeweiligen Aufgaben dies zulassen.

Wenn auch die Prüfungszeit noch knapp zwei Monate entfernt liegt, kann bereits jetzt darüber nachgedacht werden, ob auch in diesem Semester digitale Prüfungen eine gangbare Option darstellen. Diese Option ist möglich, da bereits im September §2a RPO in Kraft gesetzt wurde und demnach Prüfungen in Art, Umfang und zeitlicher Dauer von den Vorgaben der jeweiligen Prüfungsordnung abweichen können. Wichtig ist, sich hier mit den jeweiligen Prüfungsausschussvorsitzenden abzustimmen und die Änderung der Prüfungsart dem Zentralen Prüfungsamt zu melden. Im Dezember finden im Übrigen weitere Schulungen zu digitalen Prüfungen für Lehrende und studentische Hilfskräfte statt. Hierzu wurde bereits eine E-Mail versandt. Weitere Informationen können beim Bereich Digitale Lehre eingeholt werden.

Alle mit Studium und Prüfungen betrauten Fachvertreter*innen und Institutsdirektionen weise ich hier noch auf das Rundschreiben „Studienangelegenheiten Aktuell“ hin. Dieses Schreiben wird Sie heute erreichen und Sie auf aktuelle Informationen aus den Verwaltungseinheiten aufmerksam machen, darunter auch die Ergebnisse der Studieneingangsbefragung. Hier stechen die Gründe für die Wahl der Universität Greifswald besonders hervor: Zu den externen Faktoren zählen weiterhin die Attraktivität der Umgebung und der Stadt selbst, die Nähe zum Meer, aber auch zum Heimatort. Einen guten Ruf hat die Universität gleichermaßen in etablierten Studiengängen wie Biochemie und Humanmedizin und in neuen Studiengängen wie Lehramt Grundschule und Klinische Pflegewissenschaften.

Heute ist  Nikolaustag. Ich hoffe, dass Sie Ihre eigenen Stiefel gut geputzt hatten und heute Morgen etwas darin finden konnten oder selbst andere beschenkt haben. Das Geschenk, das wir Erwachsene sicherlich den Kindern machen können – zum Nikolaustag, zu Weihnachten und darüber hinaus –, ist, uns impfen zu lassen, was für die Mehrheit von uns gesundheitlich möglich ist. Gleich ob erste, zweite oder Auffrischungsimpfung, nutzen Sie die Impfangebote in der Stadt oder auch die Impftage, die die Universität mit dem Landkreis für den 13. Dezember und den 12. Januar vereinbart hat.

Nun wünsche ich Ihnen gemeinsam mit dem Rektorat eine besinnliche und trotz allem auch freudvolle Adventszeit. Passen Sie auf sich und Ihre Mitmenschen auf und bleiben Sie gesund.

Corona bestimmt unseren Arbeitsalltag weiter

Prorektorin Dorthe G. A. Hartmann geht auf die aktuellen Entwicklungen im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie ein. Diese machen es notwendig, dass zunehmend striktere Regelungen am Arbeitsplatz und in der Lehre unserer Universität eingeführt werden, um bestmöglichen Gesundheitsschutz zu gewährleisten und so Präsenz weiterhin sicher zu gestalten.

Rektoratsforum



Aktuelle Medieninformationen und Veranstaltungen der Universität Greifswald



Logo Charta Familie in der Hochschule
Logo HRK-Audit
Logo HR Excellence