Universität Greifswald

Der Text zur Videobotschaft vom 5. Dezember 2022 zum Nachlesen

Liebe Universitätsangehörige, liebe Studierende,

das Jahr neigt sich langsam dem Ende entgegen und wir alle freuen uns auf die kommenden Festtage mit Familie und Freunden. Zur Adventszeit gehört wie in den vergangenen Jahren auch heuer unser universitärer Online-Adventskalender, den vor allem die studentischen Mitarbeitenden der Hochschulkommunikation geplant und umgesetzt haben. Kommen Sie mit auf eine interessante und wissenswerte Reise durch die universitäre Adventszeit. Hinter den Türchen verbergen sich unter anderem weihnachtliche Freizeittipps und überraschende Weihnachtsgeschichten aus Ländern unserer Partnerhochschulen. Sie finden den Kalender unter www.uni-greifswald.de/weihnachtskalender.

Sicher denken Sie auch schon daran, Weihnachtskarten an Freunde und Bekannte zu verschicken. Sind Sie noch auf der Suche nach einem Motiv für Ihre diesjährigen Weihnachtsgrüße? Wir stellen Ihnen in diesem Jahr Vorlagen für elektronische Weihnachtskarten zum Download bereit. Sie finden die Postkarten unter www.uni-greifswald.de/weihnachtskarten. Die Motive wurden im Rahmen einer Lehrveranstaltung von Studierenden des Caspar-David-Friedrich-Instituts der Universität Greifswald entworfen. Sie sind herzlich eingeladen, Ihre elektronischen Grüße mit den hier bereitgestellten weihnachtlichen Motiven zu versenden. Auch das Rektorat wird in diesem Jahr ausschließlich elektronische Grüße versenden, um Druck- und Portokosten einzusparen. Es würde uns freuen, wenn Sie sich ebenfalls zu solchen Sparmaßnahmen entschließen könnten. Wir wünschen Ihnen viel Freude bei der Auswahl und beim Versenden Ihrer Weihnachts-E-Post.

Apropos Sparen – Sie haben sicherlich wahrgenommen, dass die Universität Greifswald wie alle anderen öffentlichen Einrichtungen angehalten ist, die Raumtemperatur in Arbeitsräumen, in denen Mitarbeitende vorwiegend sitzende Tätigkeiten durchführen, auf maximal 19 °C zu beschränken, um so Energie zu sparen. Die Energiesparverordnung der Bundesregierung, die zunächst bis Ende Februar 2023 gilt, besagt auch, dass Flure, Foyers und Technikräume gar nicht geheizt werden sollen. Ziel dieser Sparmaßnahmen ist es vor allem einer Gasmangellage, die weitreichende Folgen haben könnte, entgegenzuwirken.

Wir alle spüren gerade wie kalt 19 °C sein können, insbesondere wenn man – wie viele von uns es ja tun müssen – längere Zeit mehr oder minder bewegungslos hinter dem Schreibtisch sitzt oder im Hörsaal der Vorlesung lauscht. Auch in den Büros der Universitätsleitung ist es kalt und ich kann sehr gut nachempfinden, dass die anhaltende Kälte uns alle zunehmend erschöpft und mürbe macht. Ich habe daher größten Respekt vor allen, die sich trotz Kälte unermüdlich für Forschung, Lehre und Verwaltung einsetzen und hoffe auf Ihr Verständnis, dass auch wir als Universität unserer Verantwortung für die Gesellschaft – unter anderem durch sparsam geheizte Arbeitsräume – nachkommen müssen. 

Der universitäre Krisenstab beschäftigt sich trotz unserer Bemühungen Energie einzusparen weiter mit den Folgen einer möglichen Gasmangellage um für alle Eventualitäten gewappnet zu sein. Aktuell wurden für denkbare Krisenszenarien – also Ausfall der Wärmeversorgung und kurz- oder längerfristige Stromausfälle, allgemeine Handlungsanweisungen für Lehrende, Studierende und Mitarbeitende erarbeitet. Informationen über den aktuellen Status des Universitätsbetriebs werden im Krisenfall prominent und barrierefrei in Form einer Ampelregelung auf der Hauptwebseite zu finden sein. Dabei wird zwischen Normalbetrieb (grün), eingeschränktem Betrieb mit lokalen Entscheidungen (gelb) und gänzlicher Aussetzung des universitären Betriebs (rot) unterschieden.

Auch unter den derzeit schwierigen Rahmenbedingungen darf die Universität Greifswald nicht an Forschungsstärke verlieren und soll weiterhin als attraktive und innovative Forschungsinstitution wahrgenommen werden. Deshalb hat das Rektorat einen Prozess zur Etablierung einer zukunftsweisenden Forschungsstrategie unter Beteiligung aller Akteure, einschließlich der Fachbereiche, der Fakultätsleitungen sowie der Forschungs- und Strukturkommission angestoßen. Im Rahmen dieses Prozesses wurden zunächst Brückenthemen, die die Forschungsschwerpunkte der Universität definieren und bündeln, aber auch interdisziplinäre und interfakultäre Querschnittsthemen identifiziert. Diese Themen sollen zukünftig sowohl durch die Universität, aber auch durch das Land, mit nachhaltigen, strukturbildenden Maßnahmen unterstützt werden. Derzeit steht die Diskussion der Erfolgsaussichten dieser Themen mit den Expert*innen aus den Fakultäten an, das Ergebnis dieser Diskussion wird anschließend mit allen Hochschulakteuren ausgewertet.

Aber keine Sorge – ungeachtet der Definition von interfakultären Schwerpunkten sollen auch zukünftig die Stärken und individuellen Unterschiede der Fakultäten gefördert werden.

Nun wünsche ich Ihnen trotz aller Sparmaßnahmen und Kälte guten Mut und eine angenehme und besinnliche 2. Adventswoche und freue mich mit Ihnen auf die bald kommenden weihnachtlichen und hoffentlich erholsamen Festtage.

Weihnachtsfreude und Sparsamkeit

Rektorin Prof. Dr. Katharina Riedel lädt dazu ein, sich vom Online-Adventskalender der Uni überraschen zu lassen. Außerdem bittet sie darum, aus Sparsamkeitsgründen in diesem Jahr nur elektronische Weihnachtsgrüße zu versenden. Die Rektorin kündigt eine Informationsampel für Energiekrisensituationen an, die über den Betrieb der Uni informiert.

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