Universität Greifswald

Collage / Sheet Music aus dem Archiv der österreichischen Verwertungsgesellschaft AKM („Autoren, Komponisten, Musikverleger“), Bibliothek der Anton Bruckner Privatuniversität Linz

Wie politisch waren Schlager, Revuen und Operetten im Nationalsozialismus und Austrofaschismus?

Im Fokus des Forschungsprojekts PopPrints stehen Veränderungen der seit den 20er Jahren zutiefst kosmopolitisch und international ausgerichteten Produktion populärer Musik in Zeiten diktatorischer Kulturpolitik, Exil und Verfolgung. Bisher umgibt die populäre Musik während des Nationalsozialismus und Austrofaschismus das Paradox, dass Schlager, Operette, Revue und Musikfilm einerseits als besonders anfällig für populistische und propagandistische Infiltrationen, andererseits aber auch als stark markt- und publikumsorientiert wahrgenommen werden. Im deutsch-österreichischen Forschungsprojekt wird erforscht, wie sich Theater-, Tanz- und Jazzsongs und andere Formen populärer Musik im Rahmen diktatorischer Kulturpolitik entwickelten und veränderten: Welche Positionierungen innerhalb sozialer oder stilistischer Fragen nahmen die Songs ein und auf welche Weise wurden ihre politischen Einschränkungen dort verhandelt?

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