Universität Greifswald

Der Text zur Videobotschaft vom 6. September 2021 zum Nachlesen

Liebe Professor*innen, liebe Studierende, liebe Kolleg*innen,

ich wende mich heute wegen des kommenden Wintersemesters an Sie und hoffe, dass Sie die vorlesungsfreie Zeit bereits dazu nutzen konnten, sich zu erholen, aufzutanken und sich nach all den Monaten der Beschränkung mit Familie und Freund*innen zu treffen. Als Lehrende sind Sie vermutlich auch mitten in der inhaltlichen Planung für das Wintersemester. Umso mehr interessieren Sie die Randbedingungen, unter denen Sie Ihre Lehre umsetzen werden. 

Allgemeines Ziel ist, so viel Präsenz wie möglich zu erreichen bei gleichzeitigem Gesundheitsschutz. Die rechtlichen Vorgaben, wie dies erreicht werden kann, hat das Bildungsministerium zusammen mit den Hochschulen erarbeitet. Seit 1. September gilt die Hochschul-Corona-Landesverordnung, die Hochschulen des Landes durch folgende klare Vorgaben in der Ausgestaltung der Präsenzlehre unterstützt:

  • Bei der Raumbelegung wird das sogenannte Schachbrettmuster verwendet. Jeder zweite Platz wird genutzt, was gegenüber dem 1,5 m Abstand zu einer Erhöhung der Personenzahl führt.
    Entsprechend finden deutlich mehr Lehrveranstaltungen in Präsenz statt. Auch größere Lehrveranstaltungen wie Vorlesungen können zur Präsenz zurückkehren. Ebenso können kleinere Räume wieder für Präsenzseminare genutzt werden.
    Mein herzlicher Dank gilt hier im Übrigen allen Hochschulangehörigen, die in Verwaltung, Fakultäten und Instituten einen im Grunde fertigen Raumplan in kurzer Zeit umfassend überarbeiten, damit das Wintersemester in größtmöglicher Präsenz stattfinden kann.
  • Folgende Bedingungen sind beim Schachbrettmuster zu erfüllen
    - die Maskenpflicht, weil der Abstand der Personen unter 1,5 m liegt,
    - die Erfüllung der 3G-Regel und
    - die Kontaktdatenerfassung.

Das Rektorat hat nun im Austausch mit dem Krisenstab und der Verwaltung Maßnahmen entwickelt, die Sie in Lehre und Studium unterstützen:

  1. Die 3G werden in gleicher Weise wie die Kontaktdaten auf freiwilliger Basis im Nutzeraccount eingetragen und können dann über den Studierenden- oder Mitarbeitendenausweis abgerufen werden, was zu einem reibungslosen Ablauf der Lehrveranstaltungen beiträgt. Lehrende haben das Recht, diesen Eintrag stichprobenartig zu überprüfen. Deshalb wird es essenziell sein, den eigentlichen Nachweis über Impfung, Genesung oder Test zu den Lehrveranstaltungen mitzubringen.
  2. Falls Lehrende doch Lehre hybrid durchführen, z. B. bei Lehrveranstaltungen über 250 Studierende, erhalten sie Unterstützung durch eine studentische Hilfskraft. Den Bedarf zeigen sie in der jeweiligen Fakultät an.
  3. Die Pandemie ist noch nicht überwunden. Entsprechend wird das Rektorat § 2a RPO wieder in Kraft setzen. Falls Lehrende auf dieser Grundlage digitale Prüfungen planen und durchführen, erhalten sie wie im vergangenen Semester Unterstützung durch e-Tutor*innen. Die Bedarfserhebung erfolgt hier ebenfalls über die jeweilige Fakultät.
  4. Impfungen werden weiterhin über die Hausärzte möglich sein. Die Hochschulleitung hat mit dem Landkreis vier zusätzliche Termine für Studierende bis zum Beginn des Semesters vereinbart.
  5. Falls bei Studierenden aus gesundheitlichen Gründen eine Impfung nicht möglich ist, können Lehrende z. B. zur Entwicklung von adäquaten Zusatzangeboten bis 18. Oktober den Bedarf an Unterstützung bei der Prorektorin für Lehre anmelden.
  6. Kostenlose Tests werden bis 15. November für Studierende bereitgestellt. Das deckt den Zeitraum ab, der bei einer Impfung zu Beginn des Semesters notwendig ist, um den vollständigen Impfschutz zu erlangen.

Neben diesen grundsätzlichen Informationen heute werden Ihnen der Krisenstab und das Rektorat sukzessive weitere detaillierte Informationen liefern.

  • Die Hochschul-Corona-Verordnung ist bereits auf der Webseite veröffentlicht.
  • Ein umfassendes Hygiene- und Sicherheitskonzept wird in Kürze folgen.
  • Es wird Einzeldokumente geben, die den Gesundheitsschutz in der UB, beim Hochschulsport oder bei Veranstaltungen generell regeln.
  • Kurze, gezielte Informationen wird es weiterhin in den FAQs geben.
  • Auf wichtige Änderungen werden wir Sie auch über E-Mails hinweisen.

Wie Sie sehen, liegt uns der Gesundheitsschutz bei der Rückkehr zur Präsenz sehr am Herzen. Essenziell ist die Einhaltung der Hygiene- und Sicherheitsregeln. Deutlich unterstützend wird der fortgeschrittene Impfstatus von Lehrenden, Studierenden und Mitarbeiter*innen sein. So können Lehrende und Studierende in Hörsäle und Seminarräume zurückkehren und dort gemeinsam Lehre in Präsenz gestalten.

Ich wünsche Ihnen weiterhin eine gute, erholsame wie produktive vorlesungsfreie Zeit. Achten Sie auf sich und Ihre Lieben und bleiben Sie gesund.

Wie planen wir das Wintersemester?

Prorektorin Dorthe G. A. Hartmann erläutert, wie im kommenden Semester so viel Präsenz wie möglich erreicht werden kann. Unter anderem soll bei der Raumbelegung das sogenannte Schachbrettmuster verwendet werden. Sie erklärt, wie die 3G-Regeln umgesetzt werden sollen, wann das Tragen von Masken Pflicht ist und wie die Kontakterfassung abgesichert wird.

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