Der Senat informiert

Der Senat der Universität informiert auf dieser Seite zeitnah über die Beschlüsse und Themen der jeweils letzten Senatssitzung. Die Senatsvorsitzende und ihre Stellvertreter möchten damit die Hochschulöffentlichkeit aber auch die interessierte Öffentlichkeit über wichtige Beschlüsse und Diskussionen in Kenntnis setzen.

Angehörige und Mitglieder der Universität nach Landeshochschulgesetz können zudem in einem geschützten Bereich die Sitzungsunterlagen sowie die Protokolle vergangener Senatssitzungen einsehen.

Senatssitzung am 17. Juli 2019

  • Das Rektorat stellt Kennzahlen zur Internationalisierung an der Universität vor. Bei Fördermitteln aus dem Programm ERASMUS+ haben sich die Zuweisungen in den vergangenen sechs Jahren fast verdoppelt. Deutlich zugelegt hat die Universität auch bei der Förderung durch den Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD). Trotz zahlreicher wissenschaftlicher Publikationen mit internationalen Partnern und Kooperationen sind diese noch zu wenig sichtbar. Rund fünf Prozent der Studierenden der Universität haben einen Auslandsaufenthalt über das ERASMUS-Programm absolviert. Das liegt deutlich unter dem deutschen Durchschnitt. Außerordentlich stark zugenommen hat erfreulicherweise der internationale Austausch von Lehrkräften und Mitarbeitenden.

  • Der Senat diskutiert den Entwurf zum ersten Nachhaltigkeitsbericht der Universität. Er informiert über den Beitrag der Universität in den Jahren 2015 bis 2018 zur Nachhaltigkeit. Es werden unter anderem Forschungsprojekte und Lehrveranstaltungen aufgeführt, die sich Themen wie Klimawandel, Ökologie und Nachhaltigkeit zuwenden. Zugleich werden auch umfassende Informationen zum Umgang mit Ressourcen wie Energie, Wärme und Wasser bereitgestellt. Aufgrund der dargestellten Daten wurde der CO2-Fußabdruck der Universität Greifswald (ohne die Universitätsmedizin) ermittelt werden. Für das Jahr 2016 bemisst er sich auf 3.641 Tonnen CO2-Äquivalente. Davon entfallen 2.611 Tonnen auf die Energieverbräuche für Strom und Wärme sowie 1.030 Tonnen auf Dienstreisen und Fuhrparknutzung. Durch den Umstieg auf emissionsarmen Ökostrom wurden die CO2eq-Emissionen aus Strom und Wärme bereits im Jahr 2012 schlagartig um 64 Prozent reduziert.