Auftakt SinG+

Beim Projektauftakt am 05.Mai 2026 der Steuergruppe von SING+ und der „Gesunden Universität“ stand der gemeinsame Austausch zur Weiterentwicklung eines ganzheitlichen Gesundheitsmanagements im Mittelpunkt. Vertreter*innen aus verschiedenen Bereichen der Hochschule kamen zusammen, um zentrale Handlungsfelder und zukünftige Maßnahmen zu diskutieren.

Im Rahmen der Sitzung wurde insbesondere die Bedeutung einer engen Zusammenarbeit zwischen Hochschulleitung, Projektverantwortlichen sowie weiteren relevanten Akteur*innen hervorgehoben. Dabei spielten die Perspektiven unterschiedlicher Statusgruppen - insbesondere auch die Bedürfnisse internationaler Studierender sowie von Studierenden mit Nachteilsausgleichen - eine wichtige Rolle.

Im Austausch mit den Projektleitungen Frau Prof. Schmidt und Herrn Bödow sowie weiteren Beteiligten, unter anderem Frau Dr. Hunanyan als Leitung des International Office, wurde deutlich, wie wichtig niedrigschwellige und zugängliche Angebote für Teilhabe, Begegnung und Gemeinschaft sind. Gerade für internationale Studierende stellen solche Strukturen eine wesentliche Grundlage für gelingende Integration und Studienerfolg dar.

Inhaltlich knüpft SING+ an die Ergebnisse des Vorgängerprojekts SING an. Während dort die Grundlagen für ein studentisches Gesundheitsmanagement geschaffen und Bedarfe systematisch erhoben wurden, verfolgt SING+ den weiteren Ausbau eines hochschulübergreifenden Gesundheitsmanagements. Im Fokus stehen dabei die stärkere Verzahnung von studentischem Gesundheitsmanagement (SGM) und betrieblichem Gesundheitsmanagement (BGM) sowie der Ausbau interner Kooperationen, um Synergien zu schaffen und nachhaltige Strukturen zu etablieren.

Ein weiterer Schwerpunkt der Sitzung lag auf der Weiterentwicklung von Nachteilsausgleichen sowie möglichen Anpassungen von Studien- und Prüfungsordnungen, um die Chancengerechtigkeit im Studium weiter zu stärken.

Die „Gesunde Universität“ verfolgt das Ziel, das körperliche, psychische und soziale Wohlbefinden aller Hochschulangehörigen nachhaltig zu fördern und gesundheitsförderliche Rahmenbedingungen in Studium, Lehre und Arbeit zu verankern.

Wir bedanken uns bei allen Teilnehmenden für den konstruktiven Austausch und freuen uns darauf, den begonnenen Prozess gemeinsam weiterzuführen und die nächsten Schritte beim kommenden Treffen im September zu vertiefen.