Projekte des Zentrum für Forschungsförderung

Hier sind die Projekte des ZFF aufgelistet, über die Strukturen an der Universität Greifswald aufgebaut und Prozesse unterstützt werden.

Plant³

Wissen. Innovation. Wandel. - Strategien für eine hochwertige Veredelung von pflanzenbasierten Rohstoffen in Nordostdeutschland

Im Bündnis Plant³: „Wissen. Innovation. Wandel“ werden Strategien für die hochwertige Veredlung pflanzenbasierter Rohstoffe in den Innovationsfeldern LAND, MOOR und MEER in Nordostdeutschland entwickelt und umgesetzt. Damit wird ein substanzieller Beitrag zu einem innovationsbasierten Strukturwandel und zur Entstehung neuer Entwicklungspfade im nordöstlichen Mecklenburg-Vorpommern und angrenzenden Regionen geleistet. Durch das Vorhaben wird das Profil als Bioökonomie-Region geschärft und ein Vorbild für die nachhaltige Transformation ländlicher Räume geschaffen.

Hinter Plant³ als Bioökonomie-Region steht ein breites Bündnis, das von der Universität Greifswald, der Wirtschaftsfördergesellschaft Vorpommern und dem Wissenschafts- und Technologiepark Nord° Ost° (WITENO) geführt wird. Jedem WIR!-Bündnis stehen in der gut fünfjährigen Umsetzungsphase bis zu fünfzehn Millionen Euro zur Verfügung.

Das Verbundvorhaben wird durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung im Rahmen des Programms WIR! – Wandel durch Innovation in der Region gefördert.

Ansprechpartnerin: Beate Cuypers

UNIQUE

Das Zentrum für Forschungsförderung und Transfer (ZFF) der Universität Greifswald und das Leibniz-Institut für Plasmaforschung und Technologie (INP) veranstalten jährlich den UNIQUE Ideenwettbewerb sowie den UNIQUE+ Businessplanwettbewerb. Ziel ist es, wissensbasierte Ausgründungen von Forschenden und Studierenden zu fördern und die Realisierung und Weiterentwicklung mit Qualifizierungsmaßnahmen, Netzwerken und Preisgeldern zu unterstützen. Der Wettbewerb wird im Auftrag des Landes Mecklenburg-Vorpommern (Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit) durchgeführt und finanziert aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF).

Der diesjährige Ideenwettbewerb findet am 11. Juni und der diesjährige Businessplanwettbewerb am 12. November 2018 statt.

Ansprechpartner: Janek Wiederänders

EDUSHARE

Logo Erasmus

Joint capacity building in biomedical higher education between European and Vietnam universities

The motivation behind Edushare is to increase the capacity of Vietnamese universities to provide high quality training of medical doctors. Doing so addresses one of the most important problems Vietnam faces today: the lack of qualified human resources in health care. European researchers will team up with four European and four Vietnamese medical universities to work on a program to support the creation of Vietnam's first doctoral program in medicine. The consortium under the lead of the University of Tartu (Estonia) includes the University of Greifswald and the University Medicine Greifswald, Karolinska Institutet in Sweden, the University of Essex in the UK and four major medical higher education institutions in Vietnam: Hue University of Medicine and Pharmacy, Danang University of Medical Technology and Pharmacy, Hanoi Medical University and Hanoi University of Pharmacy.
The ZFF contributes a course in grant application writing.
The project is funded under the Erasmus+ priority KA2 - Cooperation for innovation and the exchange of goodpractices - Capacity Building in Higher Education

Ansprechpartner: Dr. Stefan Seiberling

BioBIGG

Mit BioBIGG werden die Innovationskapazitäten der KMUs im Bereich der Bioökonomie durch grenzüberschreitenden Wissenstransfer, Beratung und interdisziplinärer Netzwerkbildung gestärkt. Dabei werden bioökonomische Prozesse, Produkte und Dienstleistungen im Programmraum etabliert und dieser Wirtschaftszweig in der Region nachhaltig etabliert. Bei dem Projekt stehen biogene Reststoffe und Kopplungsprodukte sowie die Produkte aus der Kaskadennutzung im Vordergrund, die entlang der agroindustriellen Wertschöpfungskette im südbaltischen Raum große Potentiale besitzen. Die Materialien dieser Wertschöpfungsketten können in einer Vielzahl von innovativen Lebensmitteln, Non-Food-Produkten und in Energie umgewandelt werden.
Die Universität Greifswald verfügt über weltweit führende Expertise auf dem Gebiet der Paludikultur (ein Konzept zur landwirtschaftlichen Nutzung nasser Moore). Seit 2013 führt die Universität zweijährlich in Anklam eine Bioökonomie-Konferenz als Austauschplattform und zur Initiierung von FuE-Projekten durch. Sie ist auch hauptverantwortlich für die Konzeptionierung und Koordierung von Aktivitäten zum Aufbau eines Bioökonomie-Netzwerkes im südlichen Ostseeraum. Durch die Beteiligung an BioBIGG will die Universität Greifswald einerseits den Transfer bioökonomisch-relevanten Wissens aus der Forschung in die Wirtschaft fördern. Andererseits ermöglicht BioBIGG die fokussierte Aufnahme des Forschungsbedarfs insbesondere von KMU im Bereich der Bioökonomie.

Ansprechpartnerin: Beate Cuypers

RareScreen

Innovatives polnisch-deutsches grenzüberschreitendes Programm für frühe Diagnose und Behandlung seltener Erkrankungen von Neugeborenen

Das Projekt RareScreen wird, als Modell eines grenzüberschreitenden Zentrums zur Früherkennung seltener Erkrankungen bei Neugeborenen, die deutsch-polnischen Zusammenarbeit stärken und erweitern und damit die Gesundheitsversorgung für die jüngsten Bewohner der Region innovativ verbessern. Die Zusammenarbeit in diesem Bereich wurde bereits durch das vorangegangene Projekt PomScreen begonnen, das europaweit als Kooperations-Modell auf dem Gebiet der Neugeborenen-Screening einzigartig war. Neugeborenen-Screening ist eine der wichtigsten Präventionsmaßnahmen zur Früherkennung angeborener Stoffwechselstörungen, Hormonstörungen, Immunerkrankungen und anderer seltener genetischer Erkrankungen, die durch fehlende Symptome in den ersten Lebenstagen nicht ausreichend früh erkannt und damit behandelt werden können. Das Ziel der Untersuchung ist die frühestmögliche Diagnose kranker Kinder und der Beginn der entsprechenden Therapie. Das Projekt RareScreen verbessert nicht nur die Gesundheit der betroffenen Kinder, sondern auch die Situation der ganzen Familie.
Beteiligt sind die Universitätskliniken von Greifswald, Szczecin, Warschau und Berlin. Das Projekt wird durch das ZFF koordiniert und läuft vom 01. Mai 2017 bis 30. April 2020.

Ansprechpartner: Grzegorz Domanski