Pilotprojekte im Lunchtalk.digital

Im Rahmen des Lunchtalk.digital stellten sich drei Con-Future-Pilotprojekte vor: „GryphonMoot: Jurist*innen praxisnah zum Sprechen bringen“, „Lesson Study: Unterricht für die Zukunft entwickeln“ und „Podcast Alte Sprachen – Exegese für die Praxis“. Die Projekte gaben Einblicke in ihre Ansätze für zukunftsorientierte Lehre und zeigten, wie praxisnahe, projektbasierte und studierendenorientierte Lehrformate konkret umgesetzt werden können.

Im Mittelpunkt standen dabei nicht nur die einzelnen Projektideen, sondern auch der gemeinsame Austausch über gute Lehre, Future Skills und neue Wege der Studiengestaltung. Die vorgestellten Beispiele boten spannende Impulse und Anregungen für andere Lehrende, die ihre eigene Lehre ebenfalls zukunftsorientiert weiterentwickeln möchten.

Wir bedanken uns bei den Referent*innen und allen Teilnehmenden für den interessanten Austausch und die vielfältigen Perspektiven.

Con-Future beim Dies Academicus

Am 30. Juni 2026 war ConFuture beim Dies Academicus der Universität Greifswald auf dem kleinen Markt der Möglichkeiten vertreten. Die Veranstaltung bot uns die Gelegenheit, mit Studierenden ins Gespräch zu kommen und ihre Perspektiven auf zukunftsfähige Studienbedingungen kennenzulernen.

Unter dem Motto „Der heiße Draht in die Zukunft“ luden wir die Besucher*innen ein, ihre Gedanken in einer eigens gestalteten Telefonzelle festzuhalten. Ausgestattet mit einem klassischen Telefonhörer konnten Studierende ihre Wünsche, Ideen und Anregungen für die Hochschule der Zukunft in einer geschützten Atmosphäre aufnehmen. Verschiedene Impulsfragen regten dazu an, über Themen wie gute Studienbedingungen, Betreuung, Lehre oder das studentische Miteinander nachzudenken – gleichzeitig war auch Raum für ganz eigene Gedanken und Anliegen.

Wir bedanken uns herzlich bei allen Studierenden, die sich die Zeit genommen haben, ihre Gedanken mit uns zu teilen. Die gesammelten Impulse fließen in die weitere Arbeit von ConFuture ein und leisten einen wertvollen Beitrag zur Entwicklung zukunftsorientierter Studien- und Betreuungsstrukturen.

Con-Future bei den Hochschulinformationstagen

Im Rahmen der Hochschulinformationstage (HIT) der Universität Greifswald war das Projekt ConFuture mit einem eigenen Informationsstand vertreten. Die Veranstaltung bot eine hervorragende Gelegenheit, mit Studieninteressierten, ihren Familien sowie weiteren Besucher*innen über die Zukunft des Studiums und die Ziele von ConFuture ins Gespräch zu kommen.

Unter dem Motto „Was sind eure Wünsche fürs Studium?“ luden wir die Besucher*innen dazu ein, ihre Ideen und Erwartungen auf kleinen Origami-Booten festzuhalten. Im Laufe des Tages entstand so ein vielfältiges Bild aus Wünschen, Anregungen und Visionen für ein zukunftsorientiertes Studium. Besonders häufig wurden Themen wie praxisnahe Lehrveranstaltungen, der Erwerb zukunftsrelevanter Kompetenzen sowie der Wunsch nach einer intensiven Begleitung während des Studiums genannt. Gerade für die Orientierungsphase wünschten sich viele Studieninteressierte partizipative Betreuungsstrukturen und Tutorien, die den Einstieg ins Studium erleichtern und den Austausch fördern.

Neben den Gesprächen am Informationsstand nahm ConFuture auch am Eltern-Talk teil. Das Format bietet Familien angehender Studierender die Möglichkeit, sich mit Vertreter*innen der Universität auszutauschen und Fragen rund um das Studium zu stellen. Dabei konnten wir das Projekt, seine Ziele und geplanten Maßnahmen vorstellen und mit den Teilnehmenden über die Anforderungen einer zukunftsorientierten Hochschullehre diskutieren. Das große Interesse sowie die durchweg positiven Rückmeldungen haben uns sehr gefreut und gezeigt, dass die Themen von ConFuture bei Studieninteressierten und ihren Familien auf breite Resonanz stoßen.

Wir bedanken uns herzlich bei allen Besucher*innen für die offenen Gespräche, die wertvollen Impulse und die zahlreichen Ideen. Die gesammelten Wünsche und Perspektiven sind für unsere weitere Projektarbeit eine wichtige Inspiration auf dem Weg zu einer zukunftsorientierten Hochschullehre.

Zu Gast beim LunchTalk.digital

Im Rahmen des Formats „Lunchtalk.digital“ referierte Jörg Holten aus dem Projekt ConFuture zum Thema „Zukunftsrelevante Kompetenzen in der Hochschullehre“. Gemeinsam mit den Teilnehmenden wurden zentrale Kompetenzen für die Arbeitswelt von morgen diskutiert und deren Bedeutung für Studium und Lehre reflektiert. Der interaktive Austausch bot wertvolle Impulse für eine zukunftsorientierte Hochschulbildung.

Hochschuldidaktischer Workshoptag zu Projektlernen und Constructive Alignment

Am 27. Mai 2026 fand im Rahmen von Con-Future ein digitaler hochschuldidaktischer Workshoptag statt, der sich mit zentralen didaktischen Fragen projektorientierter Lehre beschäftigte. In zwei aufeinander aufbauenden Workshops setzten sich die Teilnehmenden mit der Gestaltung, Begleitung und kompetenzorientierten Ausrichtung von Projektlernen auseinander.

Den Auftakt machte der Workshop „Projektlernen – Phasierung und Umsetzung“ mit Dr. Franziska Preiß (Hochschule Ravensburg-Weingarten). Ausgehend von einer bildungswissenschaftlichen Einordnung des Projektlernens wurden zentrale Phasen projektorientierter Lernprozesse betrachtet und gemeinsam diskutiert, wie Studierende in diesen Prozessen sinnvoll begleitet und unterstützt werden können. Anhand praxisnaher Beispiele wurden unterschiedliche Umsetzungsformen vorgestellt sowie zentrale Gelingensbedingungen für projektbasiertes Lernen herausgearbeitet. Der Workshop bot zudem Raum für Austausch über eigene Erfahrungen und Herausforderungen in der Lehre.

Am Nachmittag folgte der Workshop „Constructive Alignment“ mit Dr. Margrit E. Kaufmann (Universität Bremen). Im Mittelpunkt stand die Frage, wie Lernziele in Lehr- und Projektveranstaltungen transparent formuliert und mit passenden Lehr- und Prüfungsformaten verknüpft werden können. Die Teilnehmenden arbeiteten dabei konkret an eigenen Modul-, Projekt- und Veranstaltungsbeschreibungen und entwickelten Ansätze, um Lernprozesse und Lernerfolge kompetenzorientiert zu gestalten. Besonders im Kontext des Projektlernens wurde deutlich, wie wichtig eine klare Abstimmung zwischen Lernzielen, Lehrmethoden und Prüfungsformen ist.

Der Workshoptag bot den Teilnehmenden vielfältige Impulse für die Weiterentwicklung ihrer Lehrpraxis und förderte zugleich den hochschulübergreifenden Austausch zu innovativen Lehr-Lern-Formaten. Wir bedanken uns herzlich bei Dr. Franziska Preiß und Dr. Margrit E. Kaufmann für die spannenden Einblicke und die anregenden Diskussionen.

Erfolgreicher Auftakt für Con-Future

Am 25. März 2026 fand die Kick-off-Veranstaltung des Projekts „Constructing the Future – zukunftsorientiert studieren“ (Con-Future) im Universitätshauptgebäude statt. Gemeinsam mit zahlreichen Teilnehmenden aus Lehre, Forschung und Hochschulverwaltung wurde hier der offizielle Start des Projekts eingeläutet.

Die Veranstaltung markierte den Auftakt zur Umsetzung innovativer Lehrprojekte in den Bereichen Studieneingangsphase sowie projektbasiertes Lehren und Lernen mit Fokus auf Future Skills. Ziel des Nachmittags war es, Projektbeteiligte und interessierte Universitätsangehörige miteinander ins Gespräch zu bringen, Ideen auszutauschen und erste Vernetzungen innerhalb des Projekts zu fördern.

Ein besonderer Programmpunkt war der inhaltliche Impuls von Dr. Margrit E. Kaufmann (Universität Bremen), die spannende Perspektiven auf zukunftsorientierte Hochschullehre und die Entwicklung relevanter Zukunftskompetenzen eröffnete.

Darüber hinaus präsentierte die erste Kohorte der ausgewählten Pilotprojekte ihre Vorhaben und gab Einblicke in die geplanten Lehrinnovationen. Die Projekte zeigten eindrucksvoll, wie projektbasiertes Lernen und interdisziplinäre Zusammenarbeit in der Hochschullehre umgesetzt werden können.

Bei Getränken und kleiner Verpflegung bot die Veranstaltung außerdem Gelegenheit für persönlichen Austausch und informelle Gespräche. Die positive Resonanz und das große Interesse der Teilnehmenden machten deutlich, wie relevant die Themen des Projekts für die zukünftige Gestaltung von Studium und Lehre sind.

Wir bedanken uns bei allen Beteiligten und Gästen für den gelungenen Auftakt und freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit im Rahmen von Con-Future.