Biodiversität und Ökologie (Master of Science)

Biodiversität und Ökologie (Master of Science)

Biodiversität und Ökologie (Master of Science)

Kurzinformation

Zugangsvoraussetzungen
Notwendig ist ein erster berufsqualifizierender Hochschulabschluss (in der Regel Bachelor) in einem der nachfolgenden Studiengänge: Biologie, Biowissenschaften, Landschaftsökologie und Naturschutz, Umweltwissenschaften, Landschaftsökologie oder Biodiversität und Ökologie. Über die Befreiung von den Zugangsvoraussetzungen entscheidet der Prüfungsausschuss.

Zulassungsbeschränkung
Die Bewerbung hat direkt bei der Universität zu erfolgen.

Studienbeginn
Eine Studienaufnahme kann sowohl im Winter- als auch im Sommersemester erfolgen.

Kombination
Keine - dieser Studiengang ist ein Ein-Fach-Studiengang.

Sprachkenntnisse
Die Kenntnis von Fremdsprachen ist keine Zugangsvoraussetzung zum Studium.

Unterrichtssprache
Deutsch, Englisch

Kurzbeschreibung
Der Masterstudiengang Biodiversität und Ökologie steht allen qualifizierten Absolventen/-innen biowissenschaftlicher Studiengänge offen. Im Studium werden Fachkenntnisse aus den Bereichen Ökologie, Biodiversität, Evolution, Morphologie, Naturschutz, Verhalten, Mikrobiologie und Physiologie in Form von frei wählbaren Modulen vermittelt. Hierbei wird besonderer Wert auf methodisch-konzeptionelle Aspekte gelegt.

Fachstudienberatung
Bewerbung
Termine und Fristen

Der Masterstudiengang Biodiversität und Ökologie (M.Sc.) ist als berufsqualifizierender Studiengang angelegt. Er umfasst vier Semester mit insgesamt 120 ECTS-Punkten und steht allen qualifizierten Absolventen/-innen biowissenschaftlicher Studiengänge (z.B. Biologie, Landschaftsökologie, Geoökologie, Umweltwissenschaften) offen.

Inhalte
Das Masterstudium „Biodiversität und Ökologie“ (M.Sc.) soll den Studierenden die für eine wissenschaftlich-berufliche Tätigkeit erforderlichen theoretischen und praktischen Fachkenntnisse in Form von frei wählbaren Modulen aus den Bereichen Ökologie, Biodiversität, Evolution, Morphologie, Naturschutz, Reproduktionsbiologie, Verhalten, Mikrobiologie und Physiologie vermitteln. Hierbei wird besonderer Wert auf methodisch-konzeptionelle Aspekte als Voraussetzung für selbstständiges wissenschaftliches Arbeiten gelegt.

Berufliche Perspektiven
Die Berufsperspektiven für Absolventen/-innen des M.Sc.-Studiums ‚Biodiversität und Ökologie‘ liegen vornehmlich im wissenschaftlichen (Universitäten, Fachhochschulen, Forschungsinstitute), aber auch im sonstigen staatlichen (Umweltbehörden, Wasserwirtschaftsämter, Politikberatung, Museen, Botanische und Zoologische Gärten) und wirtschaftlichen Bereich (z.B. Gutachter- und Planungsbüros, Pflanzenschutz und Nahrungsmittelindustrie).

Studienaufbau
Um ein Maximum an Wahlfreiheit und somit persönlicher Schwerpunktbildung zu ermöglichen, wurde die Anzahl obligatorischer Lehrveranstaltungen bewusst auf nur drei Fachmodule reduziert. Hauptteil ist somit eine frei wählbare Kombination von sechs der angebotenen Aufbaumodule. Aufgrund der freien Wählbarkeit von Modulen lassen sich Auslandsaufenthalte mühelos in das Studium integrieren. Im anschließenden 4. Semester ist die Masterarbeit (30 ECTS) zu absolvieren.

Fachmodule (18 ECTS) - obligatorisch -

  • Persönliche Profilbildung (4 ECTS)
  • Auslandsexkursion (6 ECTS)
  • Forschungspraktikum (8 ECTS)

Aufbaumodule (je 12 ECTS) - frei wählbar -

  • Angewandte Mikrobiologie und Umweltmikrobiologie
  • Aquatische Mikrobiologie
  • Artenschutz bei Pflanzen
  • Evolutionsmorphologie
  • Evolutionsökologie
  • Grundlagen der Gewässerökologie
  • Spezielle und Angewandte Gewässerökologie
  • Klimawandel und Ökosystemdynamik
  • Molekulare Phylogenetik
  • Naturschutz und Verhalten
  • Naturschutzgenetik
  • Ökosystemdiversität
  • Ornithologie
  • Paläodiversität
  • Reproduktion bei Tieren: Mechanismen und Strategien
  • Reproduktionsbiologie und -genetik bei Pflanzen
  • Stressphysiologie der Pflanzen
  • Tierphysiologie
  • Vegetationsökologie
  • Zoologischer Naturschutz

Beteiligte Institutionen
Die wissenschaftlichen Ausrichtungen der beteiligten Institute und Arbeitsgruppen ermöglichen eine Schwerpunktbildung im Bereich der organismisch-ökologischen Forschung und Lehre und bilden somit eine ideale Voraussetzung für den Masterstudiengang. Folgende Institute und Arbeitsgruppen der Greifswalder Biologie sind an dem Studiengang beteiligt:

  • Institut für Geographie und Geologie
  • Biologische Station Hiddensee
  • Institut für Botanik und Landschaftsökologie
  • Institut für Mikrobiologie
  • Zoologisches Institut und Museum

Methodenspektrum
Das Spektrum der im Masterstudiengang integrierten Methoden ist sehr vielfältig und je nach Aufbaumodul unterschiedlich. Es werden Kenntnisse u.a. in folgenden Bereichen vermittelt:

  • Ökologische Feld- und Labormethoden
  • Erfassung und Analyse der Biodiversität
  • Paläoökologische Analysen
  • Modellierung, GIS-Analysen
  • Verhaltensanalysen, Telemetrie
  • Morphologische Analysen (Histologie, TEM, REM, μCT, CLSM)
  • Phylogenetische Analysen
  • Populationsgenetik
  • Umweltanalytische Methoden (TOC, HPLC, GC, GC-MS)
  • Mikrobiologische Analysen, Immunologie
  • Quantitative und molekulare Genetik
  • Proteinbiochemische Analysen
  • Datenbank-Management
  • Statistische Analysen

Weiterführende Links