Kultur – Interkulturalität – Literatur (Master of Arts)

Kultur – Interkulturalität – Literatur (Master of Arts)

Anglistik/Amerikanistik; Germanistik; Skandinavistik; Slawistik

Kultur – Interkulturalität – Literatur: Anglistik/Amerikanistik; Germanistik; Skandinavistik; Slawistik (Master of Arts)

Kurzinformation

Zugangsvoraussetzungen
Erforderlich für die Zulassung ist der Erwerb
- eines Bachelors Anglistik/Amerikanistik oder eines vergleichbaren Abschlusses für die Schwerpunktwahl Anglistik/Amerikanistik,
- eines Bachelors Germanistik oder eines vergleichbaren Abschlusses für die Schwerpunktwahl Germanistik,
- eines Bachelors Skandinavistik oder eines vergleichbaren Abschlusses für die Schwerpunktwahl Skandinavistik,
- eines Bachelors Slawistik oder eines vergleichbaren Abschlusses für die Schwerpunktwahl Slawistik.

Studienbeginn
Eine Studienaufnahme kann im Winter- und Sommersemester erfolgen.

Kombination
Keine - dieser Studiengang ist ein Ein-Fach-Studiengang.

Sprachkenntnisse
Außer den in den Zugangsvoraussetzungen genannten Sprachkenntnissen werden keine weiteren vorausgesetzt.

Hauptunterrichtssprache
Deutsch; Schwerpunktsprache

Kurzbeschreibung
Der forschungs- und bildungsorientierte Masterstudiengang befähigt in besonderer Weise zu Tätigkeiten in interkulturellen und internationalen Kontaktzonen und begünstigt somit die Herausbildung kritischer, weltoffener, verantwortungsvoller und kreativer Persönlichkeiten.

Fachstudienberatung
Einschreibung
Termine und Fristen

Diese Fähigkeiten sollte man mitbringen
Einschreibungsvoraussetzung für den MA „Kultur – Interkulturalität – Literatur“ ist in der Regel ein Bachelorabschluss in einer der beteiligten Philologien oder einer nahe verwandten kulturwissenschaftlich orientierten Disziplin. Ausnahmen regelt der/die Studiengangskoordinator/-in. Eine allgemeine Voraussetzung für ein philologisches Studium ist neben der Bereitschaft, ein hohes Lesepensum zu erfüllen, sowie (im Fall der Wahl eines fremdsprachlichen Schwerpunkts) zur intensiven Auseinandersetzung mit den Zielsprachen vor allem die sehr gute Beherrschung der eigenen Muttersprache.

Darum geht es in dem Studiengang
Kulturelle Kompetenz ist angesichts von globaler Migration und Transnationalisierung eine Grundvoraussetzung für die Bewältigung gesellschaftlicher Herausforderungen. Der Master „Kultur – Interkulturalität – Literatur“ (KIL) verbindet in einer deutschlandweit einzigartigen Form:

  • intensive Reflexion von Kultur-, Interkulturalitäts-, und Transkulturalitätstheorien,
  • literaturwissenschaftliche Kompetenzen in einem der gewählten Schwerpunkte Anglistik, Germanistik, Skandinavistik oder Slawistik,
  • sowie den Praxisbezug der interkulturellen Begegnung durch die Integration von Deutsch als Fremdsprache, einem Fach, in dessen Zentrum die kritische Auseinandersetzung mit Fremdheit und die Bewältigung von interkulturellen Kommunikationssituationen steht.

Allgemeines zum Studiengang
Das Masterstudium dauert in der Regel vier Semester und schließt mit der Prüfung zum Master of Arts ab. Der Studiengang besteht aus drei Säulen, wobei Säule 1 und 2 von allen gemeinsam studiert werden, während die dritte Säule den individuellen Fachschwerpunkt bildet.

  • Säule 1: Kulturtheorie (5 Leistungspunkte pro Semester)
    Diese Säule führt in kulturwissenschaftliche Ansätze ein und vertieft deren Kenntnis durch genaue Lektüre einer Auswahl ihrer einflussreichsten Texte.
  • Säule 2: Interkulturalität (10 Leistungspunkte pro Semester)
    Diese Säule wird überwiegend vom Fach Deutsch als Fremdsprache getragen, in dem die Verbindung von Theorie und interkultureller Praxis institutionell verankert ist. Sie umfasst u.a. ein Startpaket Deutsch als Fremdsprache, das die Absolvent/-inn/-en befähigt, in verschiedenen Bereichen von Deutsch als Fremdsprache eigenverantwortlich zu arbeiten.
  • Säule 3: Literatur und Kultur (15 Leistungspunkte pro Semester)
    Literatur wird als Kontext aufgefasst, in dem kulturelle Normen und Selbstverständlichkeiten reflektiert und bearbeitet werden. Die Studierenden wählen eine Schwerpunktphilolgie und spezialisieren sich so auf einen der folgenden kulturellen Kontexte: Anglistik/Amerikanistik, Germanistik, Skandinavistik oder Slawistik. Nach Wunsch kann in dieser Säule konkrete Kulturarbeit in den Studienverlauf integriert werden (z. B. durch die Mitarbeit bei lokalen Festivals).

Das Studium wird durch eine Masterarbeit in der gewählten Schwerpunktphilologie abgeschlossen. Im Titel des Masterabschlusses wird deshalb der Fachschwerpunkt hervorgehoben. Mit dem Abschluss erwerben die Absolvent/-inn/-en folglich einen vollwertigen Masterabschluss Anglistik/Amerikanistik, Germanistik, Skandinavistik oder Slawistik.

Warum also KIL studieren?

  • innovative Verbindung von Theorie und Praxis
  • Wissensvernetzung durch transdisziplinären Austausch mit Studierenden anderer Fachschwerpunkte
  • Möglichkeit der Integration von Kulturarbeit (z. B. Mitarbeit an Kulturfestivals)
  • Erwerb und Vertiefung von Fremdsprachenkenntnissen (je nach Schwerpunktwahl)
  • Auslandssemester integrierbar
  • spezifisches Lehrangebot nur für dieses Masterprogramm
  • hervorragende und intensive Betreuung

Absolventen dieses Studienganges arbeiten in …
Zahlreiche berufliche Tätigkeiten erfordern Sensibilität für kulturelle Diversität und einen erfolgreichen Umgang mit ihr. Absolventinnen und Absolventen sind deshalb in besonderer Weise zu Tätigkeiten in interkulturellen und internationalen Kontaktzonen befähigt: Der Studiengang umfasst sowohl Reflexionswissen zu dem gewählten kulturellen Kontext, eine Grundausbildung im Fach Deutsch als Fremdsprache sowie die Möglichkeit, studienintegriert an der Durchführung kultureller Veranstaltungen mitzuwirken. Abhängig von der individuellen Schwerpunktsetzung können Studierende beispielsweise im Kultur- und Bildungsmanagement, in Journalismus, Verlagswesen, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Politik, internationalen Organisationen, Stiftungen oder Universitäten arbeiten.

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