Juden, Christen und Muslime im Mittelalter – ein religionshistorisches Modell und seine Begründung

Kulte und magische Praktiken hat es schon in der Steinzeit gegeben. Trotzdem ist es keine banale Frage, was „Religion“ ist und seit wann sie existiert. Der Begriff „Religion“ wurde erst in der Frühen Neuzeit geprägt. Wie er genau zu definieren ist, ist immer kontrovers diskutiert worden. Wenn er modern ist, dann gibt es notwendig eine Geschichte der „Religion“ vor der Entstehung des Begriffs „Religion“. Zwei Jahre nach der Vorstellung eines neuen historischen Modells, das diesem Umstand Rechnung tragen soll, ist es an der Zeit, über Nutzen und Nachteile sowie seine Stellung in der Forschung der Gegenwart zu erörtern.

Dorothea Weltecke hat seit 2021 die Professur für Europäische Geschichte des Mittelalters an der Humboldt-Universität zu Berlin inne. Zu ihren Forschungsschwerpunkten gehören u.a. die Geschichte der Kirchen, der religiösen Devianz und der Religionen.

Die Veranstaltung dient dem interdisziplinären Austausch über laufende mediävistische Forschungsprojekte. Forscherinnen und Forscher aus Berlin, Münster, Halle, Bochum und natürlich Greifswald präsentieren ihre Arbeiten und laden zur Diskussion ein. Bei diesen Vorträgen aus der Skandinavistik, Kunstgeschichte, Germanistik, Archäologie und Geschichte kommen verschiedene Fächer zusammen, üben sich im Gespräch und profitieren vom fächerübergreifenden Austausch.

Ort: Seminarraum 3.07, Domstraße 9 A

Kontakt
Lehrstuhl für Allgemeine Geschichte des Mittelalters
Historisches Institut der Universität Greifswald
Domstraße 9 A, 17489 Greifswald
Telefon +49 3834 420 3309
mittelalteruni-greifswaldde
https://geschichte.uni-greifswald.de/ma/

 

Organisator

  • Professorin Dr. Cornelia Linde

Veranstaltungsort

  • Historisches Institut
    Domstraße 9 A
    17489 Greifswald