Wie kommt es eigentlich, dass bestimmte Leistungen in der Wissenschaft sichtbar werden, während andere systematisch untergehen? Welche Arbeitsschritte sind für eine Publikation erforderlich und unter welchen Bedingungen werden sie geleistet? In der Wissenschaft existieren strukturelle Barrieren, die zu einem ungleichen Publikationsverhalten von Frauen und Männern führen: „Frauen haben einen höheren Anteil an Care-Arbeit und administrativen Aufgaben in Institutionen, wodurch weniger Zeit für Forschung und Publikationen zur Verfügung steht. Darüber hinaus zeigen Studien, dass Frauen bei Peer-Review-Prozessen und bei der Auswahl von Forschungsanträgen des öfteren systematisch benachteiligt werden und ihre Manuskripte häufiger strenger bewertet werden.“ (https://www.innovative-frauen-im-fokus.de/infopool/daten-und-fakten/gender-citation-gap/gender-publication-gap/)
Die Podiumsdiskussion wird die strukturellen Mechanismen beleuchten, die geschlechtsbezogene Ungleichheiten in wissenschaftlichen Karrieren (re-)produzieren, und möchte gleichzeitig Bedarfe von Nachwuchswissenschaftler*innen ergründen sowie Maßnahmen für mehr Geschlechtergerechtigkeit im Wissenschaftssystem identifizieren.
Gäst*innen
Prof.in Katja Wengler (Prof. für Wirtschaftsinformatik an der DHBW), Dr.in Lena Eckert (Genderwissenschaftlerin/Netzwerk Mutterschaft und Wissenschaft), Dr.in Alessa K. Paluch (wissenschaftliche Mitarbeiterin am CDFI der Uni Greifswald), Christian Winterhalter (Direktor der Universitätsbibliothek Greifswald)
Moderation
Dr.in Jenny Linek (zentrale Gleichstellungsbeauftragte der Uni Greifswald)
Vortragssaal der UB, Felix-Hausdorff-Straße 10 (hybrid, Link folgt)
Kontakt
Gleichstellungsbüro der Universität Greifswald
Domstraße 11, 17489 Greifswald
Telefon +49 3834 420 1108
gleichstellungsbeauftragteuni-greifswaldde
kommunikation-gleichstellunguni-greifswaldde
