„Wir sind stolz auf unsere Wissenschaftler*innen, denen wir diese großartige Leistung verdanken“, sagen die Rektorin der Universität Greifswald, Professorin Katharina Riedel, und der Wissenschaftliche Vorstand der Universitätsmedizin Greifswald, Professor Karlhans Endlich. An der Universität stiegen die Drittmittelausgaben gegenüber 2024 um rund 6,5 Millionen Euro beziehungsweise etwa 23 Prozent. Der Zuwachs verteilt sich breit über das Fächerspektrum und ist nicht auf einzelne Großprojekte zurückzuführen. Bund, Deutsche Forschungsgemeinschaft und Europäische Union stellten zusammen rund 85 Prozent der Mittel bereit.
Auch die Universitätsmedizin setzte ihren Wachstumskurs fort. „Wir haben nun mehrere Jahre in Folge mehr als 30 Millionen Euro an Drittmitteln pro Jahr verausgabt. Im vergangenen Jahr waren es 37,8 Millionen Euro“, sagt Professor Karlhans Endlich. „Unser Ziel ist es natürlich, die Marke von 40 Millionen Euro zu überschreiten. Das ist für uns ein wichtiges Instrument, um mehr Wissenschaft zu betreiben.“ Von der Europäischen Union und der Deutschen Forschungsgemeinschaft kamen im Jahr 2025 zusammen 14,3 Millionen Euro, die von beiden Institutionen zu annähernd gleichen Teilen bereitgestellt wurden.
Drittmittel stammen nicht aus dem regulären Landeshaushalt. Sie werden in der Regel von Forschenden und Lehrenden in einem hoch kompetitiven Wettbewerb eingeworben. Zu den Förderern zählen unter anderem die Deutsche Forschungsgemeinschaft, Bundes- und Landesministerien, die Europäische Union, Stiftungen sowie weitere öffentliche und private Einrichtungen.
Drittmittel schaffen Arbeitsplätze: Mit den Drittmitteln finanziert die Universität Greifswald vor allem Forschungspersonal. Im Jahr 2025 flossen rund 19,5 Millionen Euro in Personalstellen, insbesondere für Wissenschaftler*innen in frühen Karrierephasen. Rund 370 Nachwuchswissenschaftler*innen wurden im vergangenen Jahr in Drittmittel-finanzierten Projekten beschäftigt. Auch an der Universitätsmedizin sichern Drittmittel zahlreiche zusätzliche Beschäftigungsverhältnisse: Dort wurden im Jahr 2025 durchschnittlich 497 Mitarbeitende über Drittmittel finanziert.
Drittmittel stärken die Forschungs- und Lehrinfrastruktur: Darüber hinaus ermöglichen die eingeworbenen Mittel wichtige Forschungs- und Lehrprojekte sowie Investitionen in die Infrastruktur. An der Universität gehören dazu unter anderem die Sonderforschungsbereiche/Transregios „CONCENTRATE“ und „WETSCAPES 2.0“ sowie die Lehrprojekte QLeVer und ConFuture. An der Universitätsmedizin wurden neue Forschungslabore für die Klinik und Poliklinik für Hals-, Nasen- und Ohrenkrankheiten sowie für das Institut für Klinische Chemie und Laboratoriumsmedizin eingerichtet. Zudem entsteht am Institut für Physiologie das erste Hypoxie-Labor Mecklenburg-Vorpommerns.
„Die Rekordzahlen zeigen, welches Potenzial in unserem Wissenschaftsstandort steckt“, sagt Professorin Katharina Riedel. „Wer heute erfolgreich Drittmittel einwirbt, schafft die Grundlage für exzellente Forschung, gute Lehre und die Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses von morgen.“
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