Q-Master Mathematik
Wie läuft das Studium ab?
Der Q-Master Mathematik für das Lehramt an Gymnasien, Regionalen Schulen und Gesamtschulen hat eine Regelstudienzeit von vier Semestern und schließt mit dem „Master of Education" (M.Ed.) ab. Das Studium ermöglicht es, mit einem nicht-lehramtsbezogenen Bachelorabschluss ein Quereinstiegs-Masterstudium für das Lehramt zu absolvieren. Studierende qualifizieren sich damit ohne klassisches Lehramtsstudium. Der Studiengang baut auf den fachlichen Kenntnissen eines Bachelor-Studiums auf, führt diese weiter und vermittelt pädagogische, didaktische und schulpraktische Fähigkeiten. Somit wird der Zugang zum Vorbereitungsdienst (Referendariat) unmittelbar und ohne Staatsprüfung für das Fach Mathematik ermöglicht.
Wie kann ich mich für das Studium bewerben?
Der Masterstudiengang wird nur zum Wintersemester angeboten. Für die Bewerbung müssen ein nicht-lehramtsbezogener erster berufsqualifizierender Hochschulabschluss sowie mindestens 180 Leistungspunkten in einem mathematisch-orientierten Studiengang vorliegen. Hiervon müssen mindestens 75 Leistungspunkte fachwissenschaftlichen mathematischen Modulen zugeordnet sein. Außerdem müssen Kenntnisse des Englischen auf dem Niveau B1 des „Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens“ nachgewiesen werden, alternativ der Nachweis eines mindestens 5-jährigen aufsteigenden Englischunterrichts an einer allgemeinbildenden Schule.
Es ist wichtig, die spezifischen Fristen und Termine für die Bewerbung, die Einschreibung und andere formelle Vorgaben zu beachten.
Informationen zum Lehramtsstudium der Mathematik an der Universität Greifswald
Im Studium
Fachwissenschaft & Fachdidaktik
Studierende im Q-Master Mathematik studieren 35 Leistungspunkte in der Fachwissenschaft und 20 Leistungspunkte in der Fachdidaktik. Zusätzlich umfasst das Studium ein Schulpraktikum.
Bildungswissenschaften
Im Bereich Bildungswissenschaften werden notwendige pädagogische und psychologische Inhalte vermittelt, um Bildungs-, Lehr- und Lernprozesse zu verstehen, zu planen und zu gestalten. Es sind acht Module im Q-Master Mathematik enthalten:

- Modul B1 „Grundlagen der Erziehungswissenschaft und Einführungspraktikum“
- Modul B2 „Unterrichten und Erziehen“
- Modul B3 „Entwicklungspsychologie“
- Modul B4 „Inklusions- und Sonderpädagogik: Heterogenität und Diagnostik“
- Modul B5 „Pädagogische Psychologie“
- Modul B6 „Innovieren und Forschen“
- Modul B7 „Demokratiebildung“
- Modul M8 „Angewandte Schulpädagogik“
Diese Module decken verschiedene Aspekte der Bildungswissenschaften, Psychologie und Sonderpädagogik ab und tragen zur Entwicklung eines Verständnisses und zur Vorbereitung auf die berufliche Praxis in diesen Bereichen bei. Durch den erfolgreichen Abschluss dieser Module können Studierende insgesamt 40 Leistungspunkte erwerben.
Weitere Einzelheiten zu den Inhalten und Anforderungen finden sich in der Prüfungs- und Studienordnung [Link wird ergänzt].
Praxisphasen
Die Praktika sind integrativer Bestandteil des Q-Masters Mathematik. Sie fördern die theoriegeleitete Auseinandersetzung mit schulischer Praxis, ermöglichen berufsbezogene Selbstvergewisserung und die Entwicklung professioneller Handlungskompetenz. Im Rahmen des Studiengangs finden zwei Praktika statt.
Das dreitägige Einführungspraktikum in das Berufsfeld Schule findet als Block, eingebunden in einem Seminar im ersten Semester, statt. Das Praktikum ist Bestandteil des bildungswissenschaftlichen Moduls 1.
Im Schulpraktikum soll das Berufsfeld Schule erlebt werden. Dabei soll der Schulalltag vor dem Hintergrund erster theoretischer Kenntnisse beobachtet und das Berufsfeld der Lehrkraft zielgeleitet betrachtet werden. Das Schulpraktikum findet als Blockpraktikum in der vorlesungsfreien Zeit des dritten Semesters oder semesterbegleitend statt. Es hat einen Umfang von mindestens vier Wochen und kann an Schulen mit Sekundarstufe 1 oder 2 stattfinden.