CONCENTRATE: Kohlenstoffspeicherung im Ozean verstehen

Forschung

Der Transregio-Sonderforschungsbereich TRR 420 CONCENTRATE, gefördert von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG), untersucht, wie Kohlenstoff im Ozean gespeichert wird. Im marinen Kohlenstoffkreislauf werden Zuckermoleküle (Glykane), die von Algen produziert werden, eigentlich vollständig durch Bakterien und Pilze abgebaut. Überraschenderweise finden sich jedoch große Mengen dieser Verbindungen im Wasser und sogar am Meeresboden wieder.

CONCENTRATE geht der Frage nach, warum ein Teil dieses Kohlenstoffs dem Abbau entgeht und möglicherweise langfristig im Ozean gebunden wird, mit direkten Auswirkungen auf das Klima. Forschende der Universität Bremen, der Universität Greifswald, der Technischen Universität Berlin, des Leibniz-Instituts für Ostseeforschung Warnemünde, des Max-Planck-Instituts für Kolloid- und Grenzflächenforschung in Potsdam sowie des Max-Planck-Instituts für Marine Mikrobiologie in Bremen untersuchen dazu anhand von 14 Arbeitshypothesen die zugrunde liegenden Prozesse von der molekularen bis zur ökologischen Ebene.

Ansprechpartner an der Universität Greifswald 
Prof. Dr. Thomas Schweder 
Sprecher des TRR 420 CONCENTRATE 
Institut für Pharmazie, Pharmazeutische Biotechnologie 
Felix-Hausdorff-Straße 3, 17489 Greifswald 
Telefon +49 3834 420 4212 
schwederuni-greifswaldde 

Ansprechpartner an der Universität Bremen
Prof. Dr. Jan-Hendrik Hehemann 
Co-Sprecher des TRR 420 CONCENTRATE 
Fachbereich 2 Biologie/ Chemie & MARUM: 
Arbeitsgruppe Kohlenstoffspeicherung und Glykobiochemie 
Leobener Straße 8, 28359 Bremen 
Telefon +49 421 218 63072 
hehemannuni-bremende

 


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