Ausgangspunkt der Kampagne war die Veranstaltung „Gesicht zeigen gegen Rassismus“ auf dem Greifswalder Marktplatz in 2024. Damals folgten rund 1300 Menschen dem Aufruf der Universität Greifswald und von mehr als 30 Partnern aus Wissenschaft, Wirtschaft, Kirche und Zivilgesellschaft, gemeinsam Gesicht gegen Rassismus zu zeigen. Seitdem wurde die Initiative mit verschiedenen Aktionen fortgeführt.
Die Motive für die aktuelle Kampagne wurden zusammen mit acht beteiligten Einrichtungen und Unternehmen gestaltet. Darauf sind jeweils Instituts- oder Unternehmensleitungen gemeinsam mit Mitarbeitenden mit internationalem Hintergrund zu sehen. Gemeinsam soll ein Zeichen gegen Rassismus und Ausgrenzung gesetzt werden.
Vielfalt als Teil von Greifswald
Ziel war es, auf sympathische Art die internationale Vielfalt Greifswalds sichtbar zu machen und für ein respektvolles und diskriminierungsfreies Miteinander am Wissenschafts-, Wirtschafts- und Lebensstandort Greifswald zu werben.
Beteiligt sind die Universität und die Universitätsmedizin Greifswald, das Max-Planck-Institut für Plasmaphysik, das Helmholtz-Institut für One Health, die Brasserie Hermann und die Firma ml&s. Ebenfalls beteiligt sind der parlamentarische Staatssekretär für Vorpommern und das östliche Mecklenburg, Heiko Miraß, gemeinsam mit Homaira Adeel, Vorsitzende des Migrantenbeirats Greifswald.
Die Plakate sind vom 15. bis 21. September 2026 an folgenden Bushaltestellen zu sehen:
- Anklamer Straße, Nähe Klinikum (beide Fahrtrichtungen)
- Bahnhofplatz, Busbahnhof
- Bahnhofstraße, vor Hausnummer 55
- Friedrich-Loeffler-Straße / Knopfstraße
- Grimmer Straße 72 / Loitzer Straße
- Makarenkostraße, vor der Schule
- Makarenkostraße, vor dem Studentenclub
- Platz der Freiheit / Anklamer Straße (beide Seiten)
- Platz der Freiheit / Wolgaster Straße
- Wolgaster Straße 22
- Wolgaster Straße, Höhe Karl-Liebknecht-Ring
Weitere Informationen
Kampagnenseite „Gesicht zeigen gegen Rassismus“
Die fotografische und gestalterische Umsetzung der Kampagne übernahm Wally Pruß. Koordiniert wurde sie durch den Antidiskriminierungsbeauftragten der Universität Greifswald, Dr. Michael Schöner, den studentischen Mitarbeiter Robert Gebauer und die Zentrale Gleichstellungsbeauftragte Dr.in Jenny Linek. Finanziert wird die Kampagne aus Mitteln der Sparkasse und der Zentralen Gleichstellungsbeauftragten.
Kontakte an der Universität Greifswald
Dr. Michael Schöner
Antidiskriminierungsbeauftragter
Domstraße 11, 17489 Greifswald
Telefon +49 3834 420 1618
antidiskriminierunguni-greifswaldde
Dr. Jenny Linek
Zentrale Gleichstellungsbeauftragte
Domstraße 11, Eingang 4, 17489 Greifswald
Telefon +49 3834 420 1108
gleichstellungsbeauftragteuni-greifswaldde
