Patrizia Grenz möchte die Studiensituation an der Universität aktiv mitgestalten und setzt dabei klare inhaltliche Schwerpunkte. Ein besonderes Anliegen ist ihr die stärkere Unterstützung von Erstakademiker*innen. „Meine Priorität ist, Unterstützungs- und Beratungsangebote für Erstakademikerinnen zu etablieren“, erklärt sie. Geplant ist unter anderem eine Zusammenarbeit mit der Initiative ArbeiterKind.de.
Auch beim Nachteilsausgleich sieht die Jurastudentin Verbesserungsbedarf. Zwar existierten entsprechende Regelungen bereits, in der praktischen Umsetzung gebe es jedoch noch Defizite, die sie angehen wolle. Darüber hinaus nennt sie studentisches Wohnen, gute Lehre und faire Studienbedingungen als zentrale Themen ihrer Amtszeit. Gerade bei Studienreformen müsse stärker darauf geachtet werden, die Interessen der Studierenden angemessen zu berücksichtigen.
Die ersten Wochen im Amt beschreibt Grenz als intensiv und lehrreich. Viele Abläufe und Zuständigkeiten erschlössen sich erst nach und nach, gleichzeitig entstünden bereits erste Ansatzpunkte für neue Projekte. Besonders freue sie sich auf die Zusammenarbeit mit engagierten Kolleg*innen sowie darauf, eigene Ideen umzusetzen und „wirklich sichtbare Veränderungen auf den Weg zu bringen“.
Ihr Vorgänger Lukas Voigt hatte das Amt in den vergangenen Jahren maßgeblich geprägt und strukturell weiterentwickelt. Schwerpunkte seiner Amtszeit lagen unter anderem auf der Stärkung der Studieneingangsphase sowie auf Initiativen im Bereich studentischen Wohnens.
Viele der angestoßenen Projekte seien langfristig angelegt, betont Voigt: „Ich würde sagen, dass wir auf einem guten Weg sind, die Studieneingangsphase nachhaltig zu stärken.“ Auch beim Thema Wohnraum sei es gelungen, „Aufmerksamkeit zu schaffen und konkrete Projekte anzustoßen“.
Mit Blick auf die Rolle der Studierenden unterstreicht Voigt die Bedeutung von Engagement in der Hochschulpolitik: „Gerade in Krisenzeiten ist es wichtig, dass sich Studierende einbringen und die Hochschule mitgestalten.“
Mit Patrizia Grenz übernimmt die dritte Person das Studentische Prorektorat seit seiner Einführung im Jahr 2022 – erstmals wird das Amt von einer Frau bekleidet.
Weitere Informationen
Das studentische Prorektorat wurde 2022 eingerichtet und dient als zentrale Anlaufstelle für studentische Anliegen im Rektorat. Gewählt wird die Position jährlich durch den Akademischen Senat.
Ansprechpartnerin an der Universität Greifswald
Patrizia Grenz
Studentische Prorektorin
Domstraße 11, Eingang 2, 17489 Greifswald
Telefon +49 3834 420 1194
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