Der US-amerikanische Songwriter, Pianist und Sänger Bob Dorough (1923-2018) ist bei uns leider kaum bekannt. In Jazzbüchern sucht man ihn vergebens. Seine Lieder haben das Zeug zu Jazzklassikern; sie sind durchgehend mitsingbar, melodisch, humorvoll, selbstironisch, voll New Yorker Spirit. Sie haben den Esprit und die Erfindungsgabe eines Cole Porters. In den 1960er wurde Dorough bekannt, als Miles Davis, der sonst nicht auf Gesang stand, ihn für Aufnahmen holte. Kein Wunder, denn Doroughs Texte sind echt gut! Es gibt also einiges zu entdecken, wenn der singende Trompeter Mårten Lundgren sein Album Plays the Music of Bob Dorough vorstellt. In seinem wunderbar eingespielten, enorm swingenden Quartett begleiten ihn die Bassistin Ida Hvid, die ebenfalls singt, sowie Sven-Erik „Svempa” Lundeqvist, Klavier, und Espen Laub von Lillienskjold, Schlagzeug.
Kristin Korb reiht sich ein in die große Gruppe US-amerikanischer Musikschaffender, die seit den 1950er Jahren in Dänemark eine neue Heimat gefunden haben. Ihr neustes Projekt hat einen starken Bezug zu Europa. Auf dem Album Sweet Dreams interpretiert sie Songs des britischen Dance-Pop Duos Eurythmics. Doch hier geht es nicht um ein Cover-Album, sondern Kristin Korb webt die Popklassiker ins Jazzgewand und hebt sie in lebendigen neuen Arrangements in zeitlose Dimensionen.
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