Ein ganz großer Festival-Höhepunkt wird das Konzert der saamischen Musikerin und Joikerin Hildá Länsman zusammen mit dem Electronica-Künstler Tuomas Nuorvio und der Visual-Artistin Alice Jektevik. Ihre Auftritte sind multimediale Gesamtkunstwerke, die zum beeindruckendsten der modernen Global- und Klubmusikszene zählen. Hildá Länsman aus Ohcejohka, dem nördlichsten finnischen Teil von Sápmi, wuchs in einer Familie von Rentierzüchtern und Joikern auf. Tuomas Norvio, ein finnischer Sounddesigner, Komponist und Produzent, verwebt seine komplexen elektronischen Klanglandschaften voller urbaner Intensität und Großstadtmelancholie in Grenzen sprengende Trips im Geist der saamischen Musiktradition. So schafft er einen künstlerischen Treffpunkt zwischen Helsinki und der Tundra. Hildás und Tuomas' energiegeladenen Konzerte leben von Improvisation, die eine anhaltende Spannung in der Live-Situation erzeugt.
Die künstlerische Ausrichtung der estnischen Soul-Sängerin RETI wurde stark von der legendären Zusammenarbeit zwischen Michael Jackson und Quincy Jones geprägt. Ein Einfluss, den man auch auf RETIs 2025 erschienenen Debütalbum Blue Hour spüren kann. In diesen Songs begeben wir uns auf eine Partynacht, die in der Abenddämmerung beginnt und mit dem ersten Licht des Morgens endet. Sie handeln von Liebe, Einsamkeit und Selbstfindung, und immer wieder flackern Schnappschüsse aus RETIs Leben auf. Das Ganze erklingt in ausgefeilten Arrangements mit starkem Groove-Fokus.
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