Von der Entwicklung zur Reparatur des Gehirns

Digital Lecture
Foto: privat

In dem Vortrag wird Magdalena Götz darüber berichten, wie sich das Gehirn entwickelt, und insbesondere, wie Nerven- und Gliazellen gebildet werden. Sie wird ausführen, wie Gehirnverletzungen in vielen Wirbeltieren wieder ganz ausheilen können und welche Ansätze es gibt, dies auch bei Säugetieren, inkl. des Menschen, zu erreichen. Hierfür wird sie den von ihr erfundenen Ansatz, narbenbildende Gliazellen in Nervenzellen umzuprogrammieren, vorstellen und somit auch auf die bahnbrechenden Implikationen der Zell-Reprogrammierung eingehen.

Magdalena Götz studierte Biologie an der Universität Tübingen und promovierte im Labor von Jürgen Bolz am FMI in Tübingen. Sie ist Direktorin des Instituts für Stammenzellenforschung am Helmholtz Zentrum München sowie Lehrstuhlinhaberin des Instituts für Physiologische Genomik an der Ludwig-Maximilians-Universität München. Ihre Forschungsschwerpunkte liegen in der Zell- und Molekularbiologie sowie der Stammzellenforschung. Sie ist Mitglied zahlreicher Akademien und wurde mehrfach ausgezeichnet, u. a. mit der Otto-Hahn-Medaille, dem Familie-Hansen-Preis, dem Gottfried-Wilhelm-Leibniz-Preis der DFG, dem Ernst-Schering-Preis, dem Roger-de-Spoelberch-Preis und der Mendel-Medaille.

Begrüßung und Moderation: Professorin Dr. Ulla Bonas


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