Vielfaltsdimension
Migrationsgeschichte, Nationalität und Weltanschauung
Menschen mit eigener oder familiärer Migrationsgeschichte sind ein selbstverständlicher Teil der Gesellschaft, häufig bereits seit mehreren Generationen. Dennoch berichten viele, dass ihre Zugehörigkeit infrage gestellt wird, zum Beispiel aufgrund von Sprache, Aussehen oder Namen. Solche Zuschreibungen können zu Benachteiligung führen, Teilhabe erschweren und Ausgrenzungserfahrungen verstärken.
Ein wertschätzender Umgang mit Migrationsgeschichte trägt dazu bei, Vertrauen und Identifikation innerhalb einer Organisation zu stärken. Wenn unterschiedliche Lebensrealitäten sichtbar und anerkannt werden, fördert das Zugehörigkeit, erweitert Perspektiven und kann die Attraktivität als Arbeitgeber erhöhen. In einer global vernetzten Arbeitswelt sind vielfältige Erfahrungen, Sprachkenntnisse und kulturelle Kompetenzen zudem eine wichtige Ressource.
Sprache spielt dabei eine zentrale Rolle. Sie kann Zugehörigkeit unterstützen, aber auch ungewollt Grenzen ziehen. Eine bewusste und respektvolle Kommunikation ist daher ein wichtiger Bestandteil eines inklusiven Umfelds.
PoC Meet-Up
Quelle: Charta der Vielfalt