Greifswald nominiert als Energie-Kommune 2025: Wie die Universität die Greifswalder Nachhaltigkeit vorantreibt

Mit dem Neubau des Universitätsrechenzentrums leistet die Universität Greifswald einen wichtigen Beitrag zur Nachhaltigkeit: Der Neubau benötigt keinerlei aktive Kühlung mit Kompressionskältemaschinen, was erhebliche Energieeinsparungen ermöglicht. Unterstützt wird dies durch die Dachbegrünung, die als Wasserspeicher und Kühlelement dient.

Die Heißwasser-Kühlung der Hochleistungsrechner liefert rund 70 % der Abwärme zur Nachnutzung (ca. 50 kW) – damit wird das URZ-Bürogebäude vollständig beheizt und über eine Nahwärmeleitung Wärme an  das Center for Functional Genomics of Microbes in der Felix-Hausdorff-Straße 8 übergeben. Insgesamt benötigt das Rechenzentrum nur etwa 15 Prozent Zusatzenergie für den Betrieb, während Standardrechenzentren oft über 100 Prozent aufwenden müssen, da die gleiche Menge an elektrischer Energie für Betrieb auch noch für die Kühlung aufgebracht werden müssen.

Die Nominierung der Stadt greift dieses Engagement auf: Bereits im Juni 2025 wurde Greifswald als Energiekommune des Monats ausgezeichnet, unter anderem für nachhaltige Mobilität, Klimapartnerschaften und die größte Solarthermieanlage Deutschlands. Bis zum 31. Januar 2026 können Bürger*innen online für ihre Favoriten abstimmen: https://www.unendlich-viel-energie.de/projekte/energie-kommune-des-jahres. Die Bekanntgabe der Energie-Kommune des Jahres erfolgt am 26. Februar 2026 im Rahmen einer öffentlichen Online-Veranstaltung.

 


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