Personalia und Preise der Universität Greifswald

BERUFUNGEN

Die Philosophische Fakultät der Universität Greifswald begrüßt Prof. Dr. Jan-Hinnerk Antons als neue Professur für Transnationale Geschichte. Antons, gebürtiger Hamburger, schloss seinen Magister in Geschichte an den Universitäten Hamburg und Kopenhagen mit Bestnote ab, promovierte in Hamburg und begann dort seine Habilitation. In Forschung und Lehre widmet er sich unter anderem Migrationserfahrungen im Nachkriegsdeutschland sowie der Tourismus- und Umweltgeschichte des Ostseeraums.
 

PERSONAL

Yasmin-Coralie Berg ergänzt seit dem 2. Januar die Stabsstelle Hochschulkommunikation der Universität Greifswald als Wissenschaftsredakteurin. In der neu geschaffenen Stelle liegt ihr Schwerpunkt auf der multimedialen Aufbereitung von Forschungs- und Wissenschaftsinhalten. Die studierte Soziologin und Germanistin war zuvor unter anderem als Pressesprecherin für die allgemeine Hochschulkommunikation der Stiftung Universität Hildesheim tätig, koordinierte Projekte an der Herzog August Bibliothek und sammelte als freie Journalistin Erfahrungen in Print-, Online- und Hörfunkmedien.

Tina Haase hat ihre Tätigkeit als Projektkoordinatorin in der Digitalen Lehre aufgenommen. Seit dem 1. Januar 2026 ist sie an der Universität Greifswald tätig. Sie koordiniert das Verbundvorhaben „Lehre vernetzt – Qualifizierung für Lehrende und Tutor*innen (QLeVer)“.

Seit dem 15. Januar unterstützt Dr. Melanie Hallensleben die Theologische Fakultät als Projektmitarbeiterin im Bereich Lehrentwicklung und Studierendenangelegenheiten im Rahmen des Projekts „Constructing the Future“. Sie ist verantwortlich für die Fachberatung und Begleitung projektbasierter Lehrformate, deren nachhaltige Verankerung an der Fakultät sowie für Monitoring, Konzeption und Umsetzung von Betreuungskonzepten. Außerdem kümmert sie sich um Evaluation und Dissemination der Maßnahmen.

Dr. Kristina Enders leitet das Projekt „Constructing the Future – zukunftsorientiert studieren“ (ConFuture). Sie ist verantwortlich für die operative Projektleitung, die wissenschaftliche Begleitung aller Arbeitspakete, die Evaluierung der Maßnahmen in Pilot- und Verbreitungsphasen sowie für Wissenschaftskommunikation und die strukturelle Verankerung bewährter Praxisbausteine.

Seit dem 9. Februar ist Sofia Voll im Bereich Studienorientierung tätig. Sie studierte Bildung und Erziehung an der Universität Tübingen und sammelte bereits während ihres Studiums praktische Erfahrungen, unter anderem in der Studienberatung der Universität Tübingen sowie in der Berliner Werkstatt für Sozialforschung. Sie vertritt Antje Kuchinke während des Mutterschutzes und der Elternzeit.


ENGAGEMENT UND GREMIENARBEIT

Prof. Dr. Stefanie Averbeck-Lietz vom Institut für Politik- und Kommunikationswissenschaft hat gemeinsam mit Partnern – darunter das CIERA, das Centre Marc Bloch in Berlin sowie Kolleg*innen aus Montréal und Metz – 15.000 Euro Fördermittel bei der Deutsch-Französischen Hochschule eingeworben.
Die Förderung ermöglicht eine internationale Summerschool im Juli 2026 zum Thema „Journalismes et espaces publics / Medien und Öffentlichkeit“. Die Veranstaltung richtet sich an Prä- und Postdocs aus der französisch-kanadisch-deutschen Forschung und fördert den transnationalen Austausch. Im Mittelpunkt stehen historische, soziale und politische Kontexte des Journalismus sowie die Frage, wie Informationen öffentliche Debatten prägen.


PREISE

Unsere Rektorin Prof. Dr. Katharina Riedel hat beim bundesweiten Ranking „Rektor/in des Jahres“ des Deutschen Hochschulverbands (DHV) den 11. Platz erreicht. Damit ist sie zugleich die bestplatzierte und beliebteste Rektorin des Landes Mecklenburg-Vorpommern. An der mittlerweile 18. Abstimmung des DHV beteiligten sich 2940 Mitglieder. Gewertet wurden nur Rektor*innen, die mindestens 100 Tage im Amt sind und deren Amtszeit über die Preisverleihung im März 2026 hinaus andauert. In das Ranking flossen schließlich 48 Hochschulleitungen mit jeweils mindestens 30 Bewertungen ein.
Das starke Ergebnis unterstreicht die große Anerkennung und das Vertrauen, das Prof. Dr. Riedel bundesweit genießt. Wir gratulieren herzlich zu diesem Erfolg.

Prof. Dr. Uwe Bornscheuer, Professur für Biotechnologie und Enzymkatalyse am Institut für Biochemie der Universität Greifswald, wurde mit der Otto-Roelen-Medaille 2026 ausgezeichnet. Mit der Auszeichnung, die auf 5.000 Euro dotiert ist und von der Deutschen Gesellschaft für Katalyse (GeCatS) und der DECHEMA verliehen wird, werden seine herausragenden Leistungen im Bereich der Enzym- und Protein-Engineering für Anwendungen in der pharmazeutischen und chemischen Industrie gewürdigt. Seit 1999 forscht Bornscheuer an der Universität Greifswald zur Biokatalyse und prägt das Fachgebiet maßgeblich. Seine Arbeit verbindet Grundlagenforschung mit praktischer Relevanz – von der Entwicklung neuer Biokatalysatoren bis hin zur enzymatischen Aufarbeitung von Plastikmüll.

Wir gratulieren Dr. Angela Schmitz-Ornés herzlich zum Hans-Löhrl-Preis 2025 der Deutschen Ornithologischen Gesellschaft (DOG). Die Auszeichnung würdigt ihre langjährige, vielseitige und innovative Forschung. Nach ihrem Biologiestudium in Caracas (Abschluss 1987) promovierte sie 2005 in Bonn über Spektralfarben bei Kolibris. Seit 2007 leitet sie die Vogelwarte an der Universität Greifswald, die aus der früheren Vogelwarte Hiddensee hervorgegangen ist. Ihre Forschung verbindet praxisnahe Feldarbeit mit modernen Methoden und bezieht Studierende sowie Nachwuchswissenschaftler aktiv ein. Thematisch reicht sie von Vogeleiern und Umweltbelastungen bis zu Langzeitstudien über Kraniche und das Zugverhalten von Flussseeschwalben. Mehrere Arbeiten erschienen im Journal of Ornithology.

PD Dr. Katharina Hoff wurde in das renommierte Heisenberg-Programm der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) aufgenommen. Die international anerkannte Bioinformatikerin baut am Institut für Mikrobiologie der Universität Greifswald eine unabhängige Arbeitsgruppe auf und strebt eine Heisenberg-Professur an. Im Mittelpunkt steht die Entwicklung KI-gestützter Methoden zur Annotation eukaryotischer Genome – ein zentrales Zukunftsthema der Genomforschung. Mit über 9000 Zitationen und weltweit genutzten Software-Tools wie BRAKER zählt Hoff zu den führenden Expertinnen ihres Fachs. Die Förderung ist eine der prestigeträchtigsten Auszeichnungen auf dem Weg zur Professur und stärkt den Forschungsstandort Greifswald nachhaltig.
 

Kontakt
Hochschulkommunikation
Domstraße 11, Eingang 2, 17489 Greifswald
Telefon +49 3834 420 1150
pressestelle@uni-greifswald.de

 


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