Energie- und Campusmanagement

Die Universität Greifswald hat vier Standorte: den historischen Campus rund um das Universitätshauptgebäude, den Campus am Ernst Lohmeyer Platz, den Campus an der Soldmannstraße sowie den Campus rund um den Berthold Beitz Platz. 

Zum Bestand gehören 115 Gebäude mit einer Gesamtfläche von ca. 167.000 Quadratmetern und mehr als doppelt so viel Grundstücksfläche. Der Betrieb dieser Vielzahl an Gebäuden stellt die Universität nicht nur mit Blick auf das Nachhaltigkeitsziel Klimaneutralität bis 2030 vor große Herausforderungen.

Jährlich verbraucht die Universität Greifswald rund 10-12 Gigawattstunden an Wärme. Das entspricht dem Wärmebedarf von rund 600 Einfamilienhäusern. Im Zeitraum 2021-2024 konnte der Wärmeverbrauch - witterungsbereinigt - um ca. 15% reduziert werden. Der jährliche Stromverbrauch liegt bei rund 10 Gigawattstunden. Das entspricht etwa dem Verbrauch von ca. 2.500 Vier-Personen-Haushalten. Substanzielle Einsparungen konnten im Bereich Strom bisher nicht erreicht werden. Darum ist es besonders wichtig, dass hochwertiger, fossilfreier Ökostrom eingekauft wird. 

Insbesondere die Nutzung von Fernwärme verursacht große Mengen an THG-Emissionen, da sie noch überwiegend aus fossilen Brennstoffen stammt. Insgesamt wurden für das Handlungsfeld Energie (Strom, Wärme) im Jahr 2024 THG-Emissionen von 2.759 Tonnen CO2-Äquivalenten errechnet. Das ist die gleiche Größenordnung wie für den Sektor Beschaffung.


115

Gebäude unterhält die Universität Greifswald im gesamten Stadtgebiet und auf der Insel Hiddensee.

10-12 Gigawattstunden

beträgt der jährliche Verbrauch an Wärme an der Universität Greifswald. Das entspricht dem Bedarf von rund 2.500 Vier-Personen-Haushalten.

95 Prozent

der Wärme wird über das Fernwärmenetz der Stadtwerke Greifswald bereitgestellt. Die restlichen fünf Prozent Wärme werden durch Wärmepumpen und ein kleiner Rest durch Heizgas erzeugt.

100 Prozent

unseres Stroms stammen von regenerativen Energieträgern. Im Jahr werden durchschnittlich 10 Gigawattstunden Strom für den Betrieb der Universität benötigt.

99 Meter

tief liegen die Erdwärmesonden für Geothermieversorgung am Campus Loefflerstraße. Damit wird der komplette Wärmebedarf der Bereichsbibliothek und des Hörsaalgebäudes bereitgestellt.