Erarbeitung einer Medieninformation

Wenn Sie ein Thema haben, das Sie in die Medien bringen wollen, unterstützt und berät die Stabsstelle Hochschulkommunikation Sie beim Verfassen und Versenden von Medieninformationen. Sprechen Sie uns gerne an.

In 3 Schritten zu Ihrer Medieninformation

1. Thema prüfen

Im ersten Schritt schauen wir, ob sich das Thema für eine Medieninformation eignet oder ob es andere, zielführendere Formate gibt.

2. Ausarbeitung im Dialog

Wenn wir uns für eine Medieninformation entscheiden, erarbeiten wir unter Berücksichtigung journalistischer Kriterien im Austausch mit Ihnen die Medieninformation.

3. Versand der Medieninfo

Nach Ihrer inhaltlichen Freigabe übernehmen wir den Versand an unsere Medienverteiler – und erreichen damit Hunderte regionaler und überregionaler Journalist*innen, Agenturen und Redaktionen.

Bei allen gewichtigen Neuigkeiten versenden wir die Medieninformation auch über den Informationsdienst Wissenschaft (idw-online) mit – je nach Sachgebiet – bis zu mehreren tausend Adressaten. Herausragende wissenschaftliche Nachrichten, Forschungsergebnisse oder Veranstaltungen übersetzen wir ins Englische und veröffentlichen sie auf unseren englischsprachigen Internetseiten sowie über idw-online. 

Wir freuen uns auf Ihre Ideen! Bitte beachten Sie: Um eine gelungene Medieninformation im Dialog zu erarbeiten, benötigen wir Zeit für den Abstimmungsprozess. Bitte kontaktieren Sie uns mit Ihrem Anliegen deshalb so früh wie möglich unter 
 hochschulkommunikationuni-greifswaldde.

Vorlage Medieninformation


Das macht eine gelungene Medieninformation aus

Eine Medieninformation zielt darauf ab, Interesse bei Journalist*innen zu wecken. Um das zu erreichen, sind die Medieninformationen der Universität Greifswald nach journalistischen Grundregeln aufgebaut.

1. Die Schlagzeile muss knackig und pointiert sein. Als Betreffzeile des Medienverteilers entscheidet sie, ob Journalist*innen die E-Mail mit der Medieninfo öffnen – inmitten ständiger Konkurrenz mit anderen Mails und Meldungen. Die Schlagzeile bringt das Thema prägnant auf den Punkt, nennt die handelnden Personen und darf nicht länger als eine Zeile sein.

2. Der Nachrichtenteil präsentiert in wenigen Sätzen die entscheidenden Fakten. Dabei müssen die journalistischen Grundfragen „Was – Wann – Wo – Wer – Wie – Warum?“ beantwortet werden.

3. Der Informationsteil ist die Kür nach der Pflicht. Logisch und verständlich wird das Thema vom Wichtigen zum Unwichtigen aufbereitet – und behält dabei stets im Fokus, was die Öffentlichkeit interessiert. Aber auch hier zählt: Weniger ist mehr.

4. Zusatzinformationen: Wir unterstützen interessierte Journalist*innen, wenn wir ihnen informative weiterführende Internetseiten zum Thema empfehlen. Ein gutes Foto oder weiteres multimediales Material zeigt das Potential für Print, Online, Radio oder Fernsehen auf. 

5. Kontaktdaten: Indem wir eine Ansprechperson angeben, stellen wir sicher, dass Expert*innen auf Mediennachfragen schnell reagieren können. 


Fragen und Antworten zum Thema

Wir beraten Sie gerne persönlich und klären gemeinsam, ob Ihre Publikation oder ein geplantes Ereignis für die breite Öffentlichkeit relevant ist.

Vorab helfen Ihnen diese Fragen bei der Orientierung:

  • Exklusivität: Ist die Information noch nicht öffentlich und den Medien unbekannt?

  • Aktualität: Ist Ihre Nachricht aktuell oder knüpft sie an ein aktuelles öffentliches Thema an?

  • Nachrichtenwert: Betreffen die Informationen Menschen weit über die Uni hinaus – etwa durch herausragende Forschung, einen großen Preis oder ein relevantes Forschungsprojekt?

  • Das Besondere: Ist Ihre Information etwas Einzigartiges, das der Öffentlichkeit so noch nicht begegnet ist?

  • Absender*in: Hat die Info direkten Bezug zur Universität Greifswald? Ist die Universität bzw. eine Einrichtung, Fakultät, Forschungsgruppe oder Einzelperson für die Information verantwortlich – idealerweise federführend, auch bei Kooperationen?

Wir prüfen mit Ihnen, ob ein Thema geeignet ist und überlegen, ob sich möglicherweise eine Darstellung auf Ihrer Fakultäts- oder Institutsseite oder ein Post auf Social Media besser eignet, um Ihre Zielgruppe zu erreichen. 

Bitte so früh wie möglich, spätestens sieben bis vierzehn Werktage vor dem Ereignis bzw. der gewünschten Veröffentlichung. Erfahrungsgemäß nimmt die Abstimmung der Medieninformation einige Zeit in Anspruch. Unvorhergesehene Situationen können dazu führen, dass andere Meldungen vorgezogen werden müssen. 

Das Team der Hochschulkommunikation ist unter hochschulkommunikationuni-greifswaldde oder 03834 420 1150 für Sie da.

Wir benötigen von Ihnen erste Angaben zum Thema, gerne auch einen Einblick in die Publikation, sodass wir uns einen Überblick für das Erstgespräch verschaffen können.

  • Veranstaltungshinweise sollten Journalist*innen eine Woche vor dem Ereignis vorliegen.
  • Meldungen zu tagesaktuellen Themen sollten spätestens zum Zeitpunkt des Geschehens veröffentlicht werden, auf keinen Fall später.
  • Medieninformationen zu wissenschaftlichen Publikationen müssen nicht am Tag der Veröffentlichung herausgegeben werden. Hier kann oft ein Termin gesucht werden, der eine hohe Aufmerksamkeit von Journalist*innen erwarten lässt.

Nach der finalen Abstimmung mit Ihnen, verschicken wir die Medieninformation an unseren lokalen und überregionalen Verteiler. Zusätzlich veröffentlichen wir Medieninformationen im Informationsdienst Wissenschaft (IDW). In der Regel stellen wir sie etwa zwölf Stunden vor Versand im Newsbereich der Internetseiten der Universität Greifswald ein. Unsere Social-Media-Kanäle nutzen wir ebenfalls, um auf diese News aufmerksam zu machen.

Wenn Sie als Ansprechperson in der Medieninfo genannt sind, stellen Sie bitte sicher, dass Sie für Journalist*innen telefonisch erreichbar sind. Die Hochschulkommunikation berät Sie immer gerne. Zudem hat der Bundesverband der Hochschulkommunikation Informationsmaterialien entwickelt, die Ihnen behilflich sein können.

Leitlinien zur guten Wissenschaftskommunikation

Titel Leitlinien gute Wissenschaftskommunikation

Der Bundesverband Hochschulkommunikation hat zusammen mit Wissenschaft im Dialog  Leitlinien zur guten Wissenschaftskommunikation entwickelt. Wir empfehlen, diese vor dem Verfassen einer Medieninformation zu lesen. Sie finden dort auch eine Checkliste, die Ihnen bei der öffentlichen Kommunikation von Wissenschaft hilft.

Experte am SMC werden

Das Science Media Center Germany (SMC) unterstützt Journalist*innen bei der Berichterstattung, indem sie dort schnell und verlässlich Expert*innen kontaktieren können – besonders bei tagesaktuellen Themen mit Forschungsbezug oder wenn wissenschaftliche News für ein starkes Medienecho sorgen. Das SMC-Team sucht daher laufend Wissenschaftler*innen für seine Expertendatenbank.

Wenn Sie Teil der Datenbank werden möchten, melden Sie sich direkt beim SMC. Informieren Sie parallel unsere  Pressestelle, falls Sie aufgenommen werden.

Was muss ich bei einem Zeitungsinterview beachten?
Worauf sollte ich mich bei einem Radio- oder Fernsehinterview einstellen?
Welche Themen interessieren Redakteur*innen?

Die Informationsmaterialien vom Bundesverband der Hochschulkommunikation helfen Ihnen bei diesen Fragen.

Hochschulkommunikation
Domstraße 11, Eingang 2, 17489 Greifswald
Telefon +49 3834 420 1150
hochschulkommunikationuni-greifswaldde