Annette Ehmler vertritt das Forum Mentoring auf eument-net Konferenz in Neapel

Foto: Dagmar Höppel

Wie verhält es sich in Europa mit der Beteiligung von Frauen in der Wissenschaft und welchen Stellenwert nimmt dabei Mentoring ein? Welche Instrumente der Personalentwicklung werden insgesamt eingesetzt, um das akademische Umfeld so divers wie möglich aufstellen zu können und welchen kulturellen Wandel erfahren die Hochschulen durch die unterschiedlichen Programme? Um diese und andere Fragen ging es auf der diesjährigen Konferenz der eument-net, dem europäischen Netzwerk für Mentoring-Programme. Unter den 80 Teilnehmenden aus zahlreichen europäischen Ländern  nahm auch Annette Ehmler, in ihrer Tätigkeit als Vorstandsmitglied des Forum Mentoring,  an der europäischen Konferenz im September teil.

Prof. Marieke van den Brink, Professorin für Gender und Diversity an der Radboud Universität in den Niederlanden, war eine der drei Keynote-Sprecherinnen. Sie referierte zum Thema „Towards the Inclusive University“. Die mehr als 60 Kurzvorträge am 16. und 17. September schlossen zwei weitere Keynotes mit ein: Marcela Linková von der Tschechischen Akademie der Wissenschaften thematisierte Herausforderungen und Wege zu gendergerechten Maßnahmen für die Forschung innerhalb der EU und Annalisa Murgia, Professorin für Soziologie an der Universität Mailand, sprach über prekäre Karrieren in der Wissenschaft insbesondere in Abhängigkeit vom Geschlecht.

Isolde Drosch (HWR Berlin) und Annette Ehmler von der Universität Greifswald, beide im Vorstand des Forum Mentoring, nutzten die Gelegenheit, das Forum vorzustellen und sind aktuell maßgeblich daran beteiligt, eine Kooperation zwischen dem Forum Mentoring und dem eument-net ins Leben zu rufen. Das Forum Mentoring wurde 2006 als Netzwerk von Mentoring-Programmen im wissenschaftlichen Kontext gegründet und verbindet über 190 Programme an Hochschulen und Universitäten in Deutschland und Österreich.