Chancen & Stolpersteine
Leitfrage:
Welches Potenzial bietet dieses Projekt zur nachhaltigen Verbesserung der universitären Gesundheitssituation und wo gibt es aus Ihrer Sicht konkrete Handlungsbedarfe?
Die Diskussion machte deutlich, dass Gesundheit im Studium eng mit den strukturellen Rahmenbedingungen von Studium und Lehre verbunden ist. Als wichtige Themen wurden unter anderem Prüfungsbelastung, klare Strukturen, kompetenzorientiertes Prüfen und die Gestaltung von Studien- und Prüfungsordnungen angesprochen. Ebenso ist der Abbau von Hürden für Nachteilsausgleiche als Handlungsfeld in den Blick gerückt.
Auch die Belastung von Lehrenden wurde als relevanter Aspekt benannt. Gleichzeitig wurden Chancen gesehen, Gesundheit stärker in bestehende Hochschulstrukturen und Angebote zu integrieren.
Ein weiterer Schwerpunkt lag auf der Sichtbarkeit bestehender Angebote. Gesundheitsfördernde Maßnahmen sollen Studierende und Mitarbeitende besser erreichen und stärker in den Studienalltag integriert werden. Auch Gruppenarbeiten, Sport- und Integrationsangebote sowie spezielle Bedarfe internationaler Studierender wurden als relevante Ansatzpunkte benannt.
Zentrale Impulse:
- Prüfungs- und Studienbelastungen in den Blick nehmen
- Klare und verlässliche Strukturen schaffen
- Kompetenzorientiertes Prüfen weiterdenken
- Gesundheit stärker in Studien- und Prüfungsstrukturen verankern
- Bestehende Angebote sichtbarer und zugänglicher machen
- Besondere Bedarfe internationaler Studierender berücksichtigen
