Fokus Studienendphase
Leitfrage:
Wie können wir an den unterschiedlichen Schnittstellen dazu beitragen, die unterschiedlichen Studienphasen, wie bspw. die mittlere Phase („Studienverlauf“) und Endphase des Studiums, entlastender zu gestalten?
Für die Studienendphase wurden konkrete Ansatzpunkte auf verschiedenen Ebenen gesammelt. Ein Schwerpunkt lag auf der Unterstützung von Lehrenden und der Weiterentwicklung des Curriculums. Genannt wurden beispielsweise Fortbildungen für Lehrende zum selbstgesteuerten Lernen sowie eine stärkere Verankerung entsprechender Themen im Curriculum.
Für die Betreuung von Abschlussarbeiten wurden Mindeststandards, beispielsweise in Form von Forschungs- oder Abschlusskolloquien, als mögliche Unterstützung diskutiert.
Auch die Studierenden selbst sollen stärker unterstützt werden. Als konkrete Angebote wurden Unterstützung bei Selbstorganisation und Zeitmanagement, Beratung bei Formularen und Nachteilsausgleichen sowie eine stärkere Motivation zur Nutzung von Angeboten zur beruflichen Orientierung genannt.
Ein weiterer wichtiger Punkt war die Kommunikation: Informationen sollen Studierende besser erreichen. Dafür könnten neben klassischen Rundmails insbesondere Fachschaftsräte, Social Media, Moodle und Lehrende als Multiplikator*innen stärker einbezogen werden.
Darüber hinaus wurde angeregt, Gesundheit noch stärker in bestehende Veranstaltungen zu integrieren – beispielsweise durch eine Themenwoche „Gesund studieren & arbeiten“ oder durch die Verankerung des Themas in der Erstiwoche.
Besondere Aufmerksamkeit soll außerdem den internationalen Studierenden gelten, die insbesondere zu Beginn ihres Studiums einen erhöhten Unterstützungsbedarf haben können. Hier sollen die konkreten Bedarfe noch genauer erhoben und bestehende interne Netzwerke besser genutzt werden.
Zentrale Impulse:
- Lehrende für selbstgesteuertes Lernen fortbilden
- Gesundheit und Selbstorganisation stärker im Curriculum verankern
- Betreuung von Abschlussarbeiten weiterentwickeln
- Angebote zu Zeitmanagement und Selbstorganisation ausbauen
- Unterstützung beim Nachteilsausgleich verbessern
- Kommunikation über FSR, Lehrende, Moodle und Social Media stärken
- Gesundheit in Veranstaltungen und die Erstiwoche integrieren
- Unterstützungsbedarfe internationaler Studierender genauer erfassen
