Die Tarifverhandlungen für den öffentlichen Dienst der Länder (TV-L) 2026 führten zu einem Abschluss mit insgesamt 5,8 Prozent mehr Gehalt bei einer Laufzeit bis Januar 2028. Zum 1. April 2026 steigen die Entgelte um 2,8 Prozent (mindestens 100 Euro), gefolgt von weiteren Erhöhungen in 2027 und 2028, sowie Verbesserungen für Nachwuchskräfte.
Wichtige Eckdaten des TV-L 2026/2027/2028 Abschlusses:
- Gehaltserhöhungen:
- 01. April 2026: +2,8 Prozent (mindestens 100 Euro monatlich).
- 01. März 2027: +2,0 Prozent.
- 01. Januar 2028: +1,0 Prozent.
- Laufzeit: 27 Monate, bis zum 31. Januar 2028.
- Nachwuchskräfte: Auszubildende, dual Studierende und Praktikanten erhalten in drei Schritten insgesamt 150 Euro mehr.
Weitere Vereinbarungen:
- Studentische Hilfskräfte: Der Mindeststundenlohn steigt auf 15,20 Euro.
- Ostdeutsche Unikliniken: Arbeitszeitverkürzungen wurden vereinbart.
- Übernahme: Verbesserte Übernahmeregelungen für Nachwuchskräfte.
Der Abschluss gilt für die Tarifbeschäftigten der Länder. Gewerkschaften fordern nun eine zeit- und wirkungsgleiche Übertragung auf die Beamten.
Quellen: