Dr. med. Anika Kästner
Universitätsmedizin Greifswald
Institut für Community Medicine
Abteilung Versorgungsepidemiologie und Community Health

Was war das Wichtigste, das Sie für sich als Lehrperson aus der Zeit des Zertifikatsprozesses mitgenommen haben?

Für mich war eine der wichtigsten Erkenntnisse, dass gute Lehre weit über die reine Vermittlung von Fachwissen hinausgeht. Entscheidend ist nicht nur, was gelehrt wird, sondern vor allem, wie Lernprozesse gestaltet und Studierende beim Lernen unterstützt werden. Im Zertifikatsprozess habe ich die Vielfalt didaktischer Methoden kennengelernt und wertvolle Anregungen für meine eigene Lehre gewonnen. Insgesamt hat der Zertifikatsprozess meinen Blick auf Lehre nachhaltig verändert und mich dazu angeregt, meine eigene Rolle als Lehrperson bewusster zu reflektieren.

Welchen Tipp möchten Sie Personen geben, die das Zertifikat noch absolvieren möchten?

Ein Einstieg in das Programm ist zu jedem Zeitpunkt sinnvoll. Gerade zu Beginn der Lehrtätigkeit bieten die Workshops Orientierung und praxisnahe Anregungen für den Lehralltag. Auch erfahrene Lehrpersonen erhalten wertvolle Impulse für die Weiterentwicklung ihrer Lehre.

Auch wenn der Zertifikatsprozess Zeit und Engagement erfordert, lohnt sich die Investition in jedem Fall. Das Programm bietet ein vielfältiges und flexibles Angebot, das nicht nur die Entwicklung als Lehrperson fördert, sondern auch Kompetenzen vermittelt, die über die Lehre hinaus im beruflichen Alltag hilfreich sind, beispielsweise im Selbstmanagement oder im Umgang mit Konfliktsituationen.

Besonders bereichernd fand ich den Austausch mit den anderen Teilnehmenden. Im Zertifikatsprogramm treffen Lehrende mit unterschiedlichen Erfahrungen und Hintergründen aufeinander. Gerade diese Vielfalt eröffnet neue Perspektiven und bietet die Möglichkeit, voneinander zu lernen. Gute Lehre lebt vom Austausch – deshalb kann ich nur empfehlen, diese Gelegenheit zu nutzen.

Thomas Rettig, M.A.
Universität Greifswald
Historisches Institut
Lehrstuhl für Osteuropäische Geschichte

Was war das Wichtigste, das Sie für sich als Lehrperson aus der Zeit des Zertifikatsprozesses mitgenommen haben?

Die Teilnahme am Zertifikatsprogramm hat mir gezeigt, dass man mit den Herausforderungen, mit denen man als Neueinsteiger in der Hochschullehre konfrontiert ist, alles andere als allein ist. Das vielfältige Workshopangebot und nicht zuletzt der Austausch mit Kolleginnen und Kollegen aus unterschiedlichen Fachbereichen hat mir niedrigschwellige und durchdachte Lösungsstrategien für eine Vielzahl von Lehrsituationen aufgezeigt.

Welchen Tipp möchten Sie Personen geben, die das Zertifikat noch absolvieren möchten?

Am Ball bleiben. Auch wenn man manchmal hinterfragt, ob man die kostbare Zeit opfern soll: Die Teilnahme an jedem einzelnen Workshop hat mir etwas gebracht und meine eigene Lehre einfacher, reflektierter und damit hoffentlich auch besser gemacht.