Musikwissenschaft (Bachelor of Arts)

Musikwissenschaft (Bachelor of Arts)

Musikwissenschaft (Bachelor of Arts)

Kurzinformation

Zulassungsbeschränkung
Dieser Studiengang ist zulassungsfrei.

Studienbeginn
Eine Studienaufnahme kann nur im Wintersemester erfolgen.

Kombination
Dieses Fach muss mit einem weiteren Bachelor-of-Arts-Fach (außer Musik) kombiniert werden.

Sprachkenntnisse
Die Kenntnis von Fremdsprachen ist keine Zugangsvoraussetzung zum Studium.

Unterrichtssprache
Deutsch

Kurzbeschreibung
Schwerpunkt ist die Geschichte der europäischen Musik seit dem Mittelalter. Besonderes Interesse gilt der Kultur des Ostseeraumes. Sie erwerben Wissen in den Modulen Musikgeschichte, -wissenschaft und -theorie. Ein künstlerisches Modul bietet praktischen Unterricht und Musizieren in Chor, Orchester und Big Band.
Absolventen arbeiten in Forschungsinstituten, Archiven, Museen , Kulturämtern, Musikverlagen, Konzertagenturen und in der Medienindustrie.

Fachstudienberatung
Einschreibung
Termine und Fristen

Anders als das Fachmodul »Musik«, das aus künstlerischen und wissenschaftlichen Anteilen besteht, zielt das Fachmodul »Musikwissenschaft« auf verschiedene Berufe, in denen über allgemeine musikalische Kenntnisse hinaus speziell musikologische Fähigkeiten gefragt sind:

Tätigkeiten in Fachinstituten und Archiven, in Instrumentenmuseen, in musikalischen Fachzeitschriften, im Musikverlagswesen sowie in regionalen wie überregionalen Musikorganisationen. Aber auch in der Medienindustrie (Rundfunk, Film, Fernsehen, Tonträgerproduzenten, Feuilletons der allgemeinen Zeitungen und Zeitschriften), im Konzertbetrieb, Musiktheater, auf dem Gebiet des Kulturmanagements sowie in Kulturämtern werden Musikwissenschaftler benötigt. Für die Laufbahn eines Hochschullehrers oder auch eines Musikbibliothekars an wissenschaftlichen Bibliotheken stellt das Fachmodul die Grundlagen bereit; es qualifiziert den Absolventen für eine weitere wissenschaftliche Beschäftigung mit Musik, zumal im Rahmen eines »Master«-Studiengangs, bis hin zur Promotion.

Diese Fähigkeiten sollte man mitbringen
Unabdingbare Voraussetzungen für ein erfolgreiches Studium der Musikwissenschaft sind ein breites, unvoreingenommenes Interesse an Musik (von sogenannter Klassik bis Rock/Pop, von E- bis U-Musik) sowie das souveräne Verfügen über die Grundlagen der traditionellen Notation und Musiktheorie (Notenlesen, Intervalle, Akkorde, Skalen, Quintenzirkel usw.). Nützlich sind zudem eine möglichst breite Kenntnis musikalischer Werke und Stile sowie eigene musikpraktische Erfahrungen.

Darum geht es in dem Fach
Das Studium der Musikwissenschaft umfasst die Geschichte der Musik von den Anfängen bis zur Gegenwart. In Greifswald liegt der Schwerpunkt auf der europäischen Musikgeschichte seit dem Mittelalter, wobei der Musikkultur des Ostseeraumes besonderes Interesse gilt. Vermittelt werden grundlegende Kenntnisse zur Musik und zum Musikleben in unterschiedlichen Jahrhunderten, Ländern und Regionen. Vorrangig von Bedeutung sind dabei musikalische Institutionen, Orte und Akteure – Männer und Frauen, die vorwiegend als Komponisten, Sänger, Instrumentalisten, als Librettisten, Dichter, Verleger, Produzenten oder Mäzene tätig waren – sowie die klingende Musik mit ihrem spezifischen Entstehungsund Verwendungskontext. Der Kunstwerkcharakter von Musik spielt ebenso eine Rolle wie deren vielfältige Funktionen, die unter ihren jeweiligen Rahmenbedingungen in den Blick genommen werden. Angestrebt wird ein gleichermaßen reflektiertes wie differenziertes Verständnis von Musik und Musikkultur nebst der auf sie angewandten musikhistorischen Perspektiven (Stil-, Form-, Kompositions-, Sozial-, Gattungs-, Kultur-, Geschlechtergeschichte, musikalische Biographik).

In Modulen zur Musikgeschichte und -theorie, zur Instrumenten- und Notationskunde, zur Werkanalyse und Formenlehre wird das notwendige Wissen vermittelt, in Diskussionen, Referaten und Hausarbeiten individuell vertieft. Über die Aneignung fachlicher Kenntnisse hinaus zielt das Studium darauf, das erworbene Wissen breiten Adressatenkreisen – vom musikinteressierten Leser über den Konzertbesucher bis hin zum Fachwissenschaftler – angemessen vermitteln zu können. Erlernt und erprobt werden die dazu erforderlichen Kompetenzen durch das Verfassen unterschiedlicher berufsrelevanter Textsorten wie zum Beispiel Bericht, Konzertkritik, Rezension, Essay, Lexikonartikel und Fachzeitschriftenaufsatz. Zusätzlich bietet ein Modul zur Musikpraxis Gelegenheit zu künstlerischem Unterricht, auch zur Mitwirkung in Chor, Orchester und Big Band.

Absolventen dieses Faches arbeiten in …
… privaten, kommunalen und universitären Forschungsinstituten, in Archiven, Instrumentenmuseen und Kulturämtern, ebenso im Musikverlagswesen, in regionalen wie überregionalen Musikorganisationen, in der Medienindustrie (Rundfunk, Film, Fernsehen, Internet, Tonträgerproduzenten, Feuilletons der allgemeinen Zeitungen und Zeitschriften), in Konzertagenturen und im Kulturbetrieb (Konzertinstitutionen, Musiktheater). Sie wirken hier als Dramaturgen, Journalisten, Autoren, Redakteure und Organisatoren im Bereich von Kulturüberlieferung, -vermittlung und -management. Für die Laufbahn eines Hochschullehrers oder auch eines Musikbibliothekars an wissenschaftlichen Bibliotheken stellt das Studium die Grundlagen bereit; es qualifiziert den Absolventen für eine weitere wissenschaftliche Beschäftigung mit Musik, zumal im Rahmen eines »Master«- Studiengangs, bis hin zur Promotion.

Allgemeine Hinweise zum Studiengang
Der Bachelor-of-Arts-Studiengang führt bereits nach 6 Semestern zu einem berufsqualifizierenden Abschluss. Im Rahmen des Bachelor-Studiums sind neben dem Fach Musikwissenschaft in gleichem Umfang noch ein weiteres Bachelor-of-Arts-Fach nach eigener Wahl (z.B. Sprach- und Literaturwissenschaften, Geschichte, Politik, Philosophie, Kunst(geschichte) oder auch Wirtschaft und Recht; wobei Musikwissenschaft nicht mit Musik kombiniert werden kann sowie, in geringerem Umfang, die »General Studies« mit Sprachkursen, Rhetorik und Schreibpraxis zu studieren. Auf diese Weise können sich Studierende im Hinblick auf ihr späteres Berufsfeld weiter profilieren.

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