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Familien-Universität Greifswald

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Von Lussekatter und Lichterkränzen - Das schwedische Luciafest

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Ice Age an der Ostsee - Wie sah es während der letzten Kaltzeit wirklich bei uns aus?

Familien-Universität im Wintersemester 2019/20

Familien-Uni: Portraits Referent*innen
05. Dezember 2019 – 17:00 Uhr

Es ist Dezember, tiefster Winter, viel dunkler geht es nicht mehr, nur die Kälte wird noch zunehmen. Das könnte einen richtig runterziehen, aber für diese nicht ganz so schönen Gegebenheiten hat man in Schweden ein Gegenmittel: Lucia! Was gehört alles zu diesem Fest? Wie wird es offiziell gefeiert, wie am Arbeitsplatz und wie in der Familie? Wie kann es im modernen Schweden auch mal ganz anders daherkommen? Und wie wird Lucia in der Literatur dargestellt?
Dr. Birgit Hoffmann, Schwedisch-Lektorin an der Universität Greifswald, führt Sie auf eine stimmungsvolle Reise mit der sympathischen schwedischen Tradition.

 

Von Lussekatter und Lichterkränzen

Das schwedische Luciafest

Dr. Birgit Hoffmann (Schwedisch-Lektorin)

Veranstaltungsort: Hörsaal 2, Campus Loefflerstraße, Ernst-Lohmeyer-Platz 6

Familien-Uni: Portraits Referent*innen
23. Januar 2019 – 17:00 Uhr

Im Sommer an die Ostsee fahren und sich mit einem Eis an den Strand legen? Das wäre bei uns vor etwa 25 000 Jahren noch undenkbar gewesen. Der Nachteil: Einen Strand gab es noch nicht. Der Vorteil: Unser Eis wäre nicht sofort in der Sonne geschmolzen. Wir wären mitten in der sogenannten Weichsel-Kaltzeit mit einer Jahresmitteltemperatur von etwa -8 °C.
Unsere letzte Kaltzeit begann 115 000 Jahre vor heute und dauerte etwa 105 000 Jahre. Als das Skandinavische Inlandeis in der Hochphase dieser Zeit vor etwa 25 000 Jahren seine weiteste Ausdehnung erreichte, lag Greifswald unter einer dicken Eisdecke. Ganz Mecklenburg-Vorpommern war vom Inlandeis bedeckt, das bis kurz vor Hamburg und südlich von Berlin reichte. Und wo war die Ostsee zu dieser Zeit? Die gab es noch gar nicht, ihre Entstehung begann erst vor etwa 14 000 Jahren, als das Eis schon so weit zurückgeschmolzen war, dass es nördlich von Südschweden lag.
Immer wieder rückte in der Kaltzeit der Rand des Skandinavischen Inlandeises vor und schmolz wieder zurück. Die verschiedenen Eisrandlagen sehen wir noch heute auf den Karten und in der Landschaft. Dort haben sich Endmoränen gebildet. Das sind bis zu etwa 150 Meter hohe Höhenrücken, die das Eis vor sich zusammengeschoben hat.
Um zu verstehen, wie es bei uns während der letzten Kaltzeit aussah, sehen die Geologen in sogenannte Geo‑Archive. Das sind zum Beispiel die Sedimente und Landformen, die die Gletscher hinterlassen haben. Man erkennt an ihnen, wann und wo ein Gletscher, ein See, ein Fluss oder ein Meer war. Außerdem helfen große Findlinge und kleinere Geschiebe den Geologen, herauszufinden, von wo genau das Eis zu uns kam. Dies sind Gesteine, die aus verschiedenen Regionen Skandinaviens stammen und sozusagen per Anhalter auf, in und unter den Gletschern zu uns gekommen sind.

 

Ice Age an der Ostsee

Wie sah es während der letzten Kaltzeit wirklich bei uns aus?

Dr. rer. nat. Anna Gehrmann (Geologin)

Veranstaltungsort: Hörsaal 2, Neues Audimax, Campus Loefflerstraße

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