Programm der Familien-Universität im Winter 2021/22

Wir machen gerade spannende Themen für die nächsten Vorlesungen in der Familien-Universität für Sie ausfindig. Sobald es Neues gibt, erfahren Sie hier mehr.


Wir sind online!

Aufgrund der Kontakteinschränkungen im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie haben wir die Familien-Universität ins Netz gebracht. Bis zum Beginn der ersten Vorlesung im Wintersemester 2021/22 laden wir Sie ein, unsere Veranstaltungen der letzten drei digitalen Semester zu durchforschen.


Digitale Familien-Universität im Sommer 2021

Porträt Dr. Elias Kreuzmair, ©Laura-Schirrmeister, 2021
15. April 2021 – 17:00 Uhr

Die Kulturtechnik des Lesens spielt eine grundlegende Rolle für unsere Orientierung in der Welt, und gerade darum ist sie so außerordentlich vielfältig. Gelesen wird auf viele unterschiedliche Arten: Laut und leise, schnell und langsam, mal nur einzelne Stellen, dann wieder ein ganzes Buch. Manche lesen immer neue Texte, andere wieder und wieder die gleichen. Einige lesen einsam, andere in Gesellschaft. Es wird im Sitzen, Stehen und Gehen gelesen. Wir lesen ein gedrucktes Buch, ein Verkehrsschild, die Anleitung für den neuen Staubsauger oder einen Gesetzestext auf dem Smartphone. Gelesen wird im privaten Raum, das Lesen wird aber auch öffentlich inszeniert. Es ist eingebunden in Rituale, Machtverhältnisse und Bildungsprozesse.

Was, wie und wo gelesen wird und werden soll, unterscheidet sich also von Leseszene zu Leseszene. Dies gilt sowohl mit Blick auf die Gegenwart als auch in Bezug auf die lange Geschichte des Lesens. Im Vortrag stellt Elias Kreuzmair einige zentrale Szenen aus der Geschichte des Lesens vor: In welchen historischen Kontexten treten sie auf? Welche Fantasien, Erwartungen und Normen sind mit dem Lesen verknüpft? Und verändert sich das Lesen durch neue Medien?

Von den Sternen zum Screen: Über die Geschichte des Lesens

Dr. Elias Kreuzmair
(Deutsche Philologie)

Porträt Alexander Lammers, ©Magnus-Schult, 2019
6. Mai 2021 – 17:00 Uhr

Der Biochemiker Alexander Lammers nimmt Sie mit auf eine Expedition in die Arktis. Die Arktis, das ist die Region nördlich des Nordpolarkreises. Sie wird häufig als lebensfeindlich beschrieben und gilt gleichzeitig als ein Indikator für den Klimawandel. Die Geheimnisse dieser vor allem in den Wintermonaten von Dunkelheit und extremer Kälte geprägten Region werden in zahlreichen Forschungsprojekten mehr und mehr entschlüsselt. Das Ökosystem der Arktis ist dabei vielfältiger als es zunächst scheint.

Kommen Sie an Bord auf Forschungsreise zur arktischen Inselgruppe Spitzbergen und erkunden Sie den arktischen Lebensraum. Eindrucksvolles Bildmaterial entführt Sie in den hohen Norden. Erfahren Sie, wie das arktische Ökosystem funktioniert, und wie es sich anfühlt, dort zu leben und zu forschen.

78 °N: Eine Expedition in das arktische Ökosystem

Alexander Lammers
(Biochemie)

Portrait Prof. Platz ©Laura-Schirrmeister
10. Juni 2021 – 17:00 Uhr

Der Schlaganfall ist weltweit eine Hauptursache für Alltagsbehinderungen. Die Anzahl der Schlaganfall-Betroffenen mit alltagsrelevanten Behinderungen nimmt weltweit außerdem stark zu. Grundsätzlich sind diese Behinderungen behandelbar. Doch haben wir genügend Therapeut*innen, damit alle Betroffenen die notwendigen Therapien erhalten?

In vielen Teilen der Welt ist dies nicht der Fall. Könnte ein humanoider Roboter – also ein Roboter, der menschenähnliche Eigenschaften hat – Therapeut*innen unterstützen und zumindest ergänzend Patient*innen therapieren, mit ihnen trainieren, damit ihre Defizite immer weniger werden und ihr Alltag besser gelingt?

Der Forschungsverbund E-BRAiN möchte das erforschen. Wir nutzen einen humanoiden Roboter und programmieren ihn so, dass er bestimmte Therapieverfahren alleine durchführen kann. Er weiß, welche Übungen gemacht werden, kennt für jeden Patienten und jede Patientin notwendige Anpassungen, begrüßt sie, erklärt ihnen, warum Therapien wirken, stellt „kluge“ Fragen, leitet an, gibt Feedback und lobt bei jedem Fortschritt.

Im Vortrag „Roboter als Therapie-Assistenten – Können uns humanoide Roboter behandeln?“ erfahren Sie, wie das gelingen kann und ob der Roboter all diese Aufgaben bereits erfüllen kann.

Roboter als Therapie-Assistenten: Können uns humanoide Roboter behandeln?

Prof. Dr. Thomas Platz
(Medizin)

Porträt Prof. Dr. Corinna Kröber, ©Foto Rimbach
30. Juni 2021 – 17:00 Uhr

Bei den letzten Bundestagswahlen gingen zwischen 25 und 40 Prozent aller Erststimmen an chancenlose Kandidat*innen – also solche, die weder die meisten noch zweitmeisten Stimmen erzielten. Für den Ausgang der Wahlentscheidung im Wahlkreis haben diese Stimmen keine Konsequenz. In der politikwissenschaftlichen Forschung werden sie „verschwendete“ Stimmen genannt. Welche Menschen „verschwenden“ ihre Erststimme? Warum tun sie das? Fehlen ihnen wichtige Informationen, um eine einflussreichere Wahlentscheidung zu treffen? Sollen so Signale an andere Wähler*innen für zukünftige Wahlen gesendet werden? Handelt es sich um ein Zeichen des politischen Protests?

Der Vortrag der Politikwissenschaftlerin Corinna Körber gibt Antworten auf diese Fragen. Er zeigt, welche sozialen Eigenschaften Menschen gemeinsam haben, die chancenlose Parteien wählen. Wie also wirken sich Bildung, Einkommen, Geschlecht und Alter auf die Wahrscheinlichkeit aus, eine Stimme zu verschwenden? Welche Beweggründe stehen hinter diesem Wahlverhalten? Basierend auf Daten aus Deutschland, Großbritannien und Frankreich werden die wichtigsten sozialen Faktoren herausgearbeitet. Die Forschung lässt Rückschlüsse darauf zu, wie im Wahlprozess gesellschaftliche Ungleichheit verstärkt und abgeschwächt wird.

Eine Erststimme ohne Einfluss auf das Wahlergebnis: Wer wählt eine chancenlose Partei?

Prof. Dr. Corinna Kröber
(Politikwissenschaft)


Digitale Familien-Universität im Winter 2020/21

Wissen lockt – seit 1456 an die Universität Greifswald. In der Veranstaltungsreihe Familien-Universität können alle Wissbegierigen Forschung hautnah erleben. Seit 2008 geben Forschende in populärwissenschaftlichen Vorträgen Einblick in aktuelle und spannende Forschungsthemen. Die Reihe wird gemeinsam von der Universität Greifswald und dem Bürgerhafen Greifswald organisiert.

Familien-Uni: Portraits Referent*innen ©Laura_Schirrmeister
21. Januar 2021 – 17:00 Uhr

Das heutige Gewässernetz Nordostdeutschlands mit Seen, Flüssen, Bächen und Mooren hat eine geologisch junge und dennoch vielfältige Entwicklungsgeschichte. Eisvorstöße der jüngsten Inlandvereisungen hinterließen vor rund 15 000 Jahren ein Relief, in dem letzte Gletscherreste verschwanden. Seen entstanden neu. Und Flüsse mussten ein neues Bett finden, in dem sich mitunter ihre Fließrichtung umkehrte. Die markanten Höhenzüge der Eisrandlagen aber auch kleinere Reliefunterschiede führten zur Herausbildung von Flusseinzugsgebieten und Wasserscheiden. Die Entwicklung der tiefergelegenen, ostseenahen Gewässer – wie beispielsweise des Greifswalder Ryck – war eng verbunden mit dem nacheiszeitlichen Anstieg des Ostseespiegels. In den küstennahen Flusstälern entstanden ausgedehnte Talmoore.

Seit Jahrtausenden siedeln Menschen an Gewässern, um diese zum Fischen, Jagen und als Transportwege zu nutzen. Hinweise auf eine direkte menschliche Umgestaltung des Gewässernetzes finden sich aber erst seit rund 800 Jahren. Innerhalb dieser, aus geologischer Perspektive kurzen Zeit, veränderte der Mensch das Gewässernetz sichtbar. Er nahm Einfluss auf den Verlauf von Gewässern und auf den Wasserstand. Der Mensch baute Kanäle und Gräben, Wehre und Schleusen. Er ließ das Wasser von Seen ab oder staute es auf. Im Vortrag gibt Sebastian Lorenz Einblick in die geologischen Grundlagen der Gewässernetzentstehung. Außerdem zeigt er, wie der Mensch die Gewässerlandschaft nutzte und umgestaltete.

Sebastian Lorenz ist Geowissenschaftler am Institut für Geographie und Geologie und beschäftigt sich seit rund 20 Jahren mit der nacheiszeitlichen Entwicklung von Flüssen und Seen in der Region. Neben der landschaftsgeschichtlichen gibt es auch stets eine siedlungsgeschichtliche Blickweise auf die heutige Gewässerlandschaft.

 

Wie Gletscher zu Flüssen, Seen und Meeren wurden: Die Geschichte unseres Gewässernetzes

Dr. Sebastian Lorenz
(Geographie)

Familien-Uni: Porträts Referent*innen ©Lukas_Voigt
10. Dezember 2020 – 17:00 Uhr

„Der Mensch ist nur da ganz Mensch, wo er spielt“, sagte einst Schiller. Zu den Dingen, die uns als Menschen ausmachen, gehört nicht nur, dass wir spielen, sondern auch, dass wir Geschichten mögen. Aber kann man Geschichten eigentlich auch spielen? Passen Geschichten und Spielregeln überhaupt zusammen? Können Computerspiele genauso Emotionen auslösen wie Geschichten? Müssen Geschichten immer gut ausgehen? Welche Geschichten eignen sich gut, durch ein Spiel erzählt zu werden und welche nicht?  

In keinem anderen Medium finden die beiden Grundbedürfnisse des Menschen so perfekt zusammen wie im Computerspiel. Wie das funktioniert, das stellt Sebastian Domsch in seinem Vortrag dar. Außerdem erfahren Sie, inwieweit manche Spiele nur so tun, als hätten Spielentscheidungen einen Einfluss auf die Geschichte, was für Entscheidungen es überhaupt im Spiel gibt und ob Spieler moralisch verantwortlich sind für das, was der eigene Charakter tut.

Storyplaying: Wie werden in und mit Computerspielen Geschichten erzählt?

Prof. Dr. Sebastian Domsch
(Anglistik und Amerikanistik)

Familien-Uni: Portraits Referent*innen ©Lukas_Voigt
29. Oktober 2020 – 17:00 Uhr

So lange sie bestand, war die „Abstimmung mit den Füßen“ ein großes Problem für die DDR. Sie stellte nicht nur praktisch die SED-Propaganda in Frage, sondern war auch ein handfestes ökonomisches Problem. Um Fluchtversuche zu verhindern wurde 1961 die Berliner Mauer errichtet. Tausende Flüchtlinge wurden an der Mauer getötet.
Auch die Ostseeküste war vollständig in die Grenzsicherung mit einbezogen. Urlauber*innen wurden unbemerkt schon auf der Anreise kontrolliert, auf dem Campingplatz von „Freiwilligen Helfern der Grenztruppen“ überwacht und bei jeglichem Verdacht von den Sicherheitsorganen festgenommen. So herrschte am DDR-Ostseestrand die absurde Situation, dass ein Urlauber mit Schwimmflossen und Badeboot verdächtig wirkte.
Trotz der Gefahren wagten mehrere hundert DDR-Bürger*innen die Flucht über die Ostsee. Dabei ergaben sich in einer Mischung aus Unbedarftheit in Sachen Seefahrt und großer Entschlossenheit, dem Regime entgehen zu wollen, manchmal abenteuerliche, aber oft auch tragische Fluchtgeschichten. Häufig endete die Flucht mit dem Tod der Geflohenen. An der Uni Greifswald erforscht ein Team aus drei Wissenschaftler*innen seit Juli 2019 solche Fluchtgeschichten. Die Forschenden tragen damit dazu bei, dass das Schicksal der Geflüchteten nicht dem Vergessen preisgegeben wird. Es soll nicht nur die genaue Zahl der Opfer, sondern auch möglichst viel über die persönlichen Schicksale der Verstorbenen ermittelt werden. Henning Hochstein und Merete Peetz präsentieren in ihrem Vortrag erste Erkenntnisse aus dem Projekt über die Fluchtbewegung an der Ostsee sowie über die Überwachung von Personen, die in das ehemalige Grenzgebiet an der Ostseeküste reisten.

Gefährliche Wege in die Freiheit: Fluchtversuche aus der DDR über die Ostsee

Merete Peetz und Henning Hochstein
(Politikwissenschaft)

 

 

 

 

 


Digitale Familien-Universität im Sommer 2020

Porträt Prof. Birger Petersen - Foto: Vincent Leifer/Alfried Krupp Wissenschaftskolleg Greifswald
2. Juli 2020 – 17:00 Uhr

Ludwig van Beethoven, dessen 250. Geburtstag im Jahr 2020 gefeiert wird, ist mehr als nur einer der berühmtesten Komponisten der Vergangenheit: Er ist einer der ersten Repräsentanten einer neuen Art des Komponierens. Komponieren bedeutet für ihn Entwerfen und Entwickeln von Musik, ist Schreibvorgang und gedanklicher Prozess. Dies ist verbunden mit einem neuzeitlichen Künstlerbild und Kunstbegriff, erkennbar an den umfangreichen Skizzen des Komponisten. Im Vortrag stellt  Birger Petersen die Arbeitsweise Beethovens vor und versucht, mit Hilfe der Skizzen, Partiturentwürfe und Manuskripte den Weg des Komponisten zum fertigen Werk zu ergründen.

Beethoven komponiert: Ein Blick in die Werkstatt

Prof. Dr. habil. Birger Petersen
(Musikwissenschaftler, Uni Mainz)

Portrait Marco Schade - Foto: Ole Kracht
18. Juni 2020 – 17:00 Uhr

Spinosaurier waren riesige fisch- und fleischfressende Dinosaurier. Sie sind zu erkennen an der verlängerten Schnauze, kräftigen Vordergliedmaßen und teils verlängerten Fortsätzen auf ihren Wirbeln. Gesicherte Funde, also Fossilien, von Spinosauriern gibt es bisher nur aus der Kreidezeit, der Erdzeit von 145 bis 66 Millionen Jahren vor heute. Besonders wenige Fossilien dieser ausgestorbenen Riesen sind vom Schädel erhalten. Von Irritator challengeri jedoch haben wir einen beinahe vollständig erhaltenen Schädel aus der frühen Kreidezeit Brasiliens. In diesem Schädelfund ist sogar die Gehirnkapsel erhalten geblieben.
Der Greifswalder Paläontologe Marco Schade hat Schädel und Gehirnkapsel zusammen mit anderen Forschenden mit Hilfe von sogenannten CT-Scannern untersucht. In der Computertomographie (CT) wurden Schicht für Schicht Röntgenbilder vom Schädelfund erstellt. Diese Aufnahmen liefern neue Einblicke in den Aufbau des Gehirns und des Innenohrs des Irritator challengeri. Was verrät das Gehirn uns darüber, wie sich der ausgestorbene Riese an vorherrschende Umweltbedingungen angepasst hat? Wie gut konnte der Dinosaurier hören? Wie sah es aus, wenn das Tier in längst vergangener Zeit durch sein Revier im heutigen Brasilien streifte? Und welcher Beute jagte es nach? Im Vortrag „Im Kopf eines Dinosauriers: Was verrät uns der Schädelfund von Irritator challengeri?“ zeigt uns Marco Schade, wie Forschende dem Schädelfund dieses Raubtieres die Antworten auf diese Fragen entlocken.

Sie wollen sich ganz genau informieren? Hier finden Sie die Studie zum Vortrag:
Schade M., Rauhut O. M. W., Evers S. W. (2020): „Neuroanatomy of the spinosaurid Irritator challengeri (Dinosauria: Theropoda) indicates potential adaptations for piscivory,“ in: Scientific Reportshttps://doi.org/10.1038/s41598-020-66261-w 

Im Kopf eines Dinosauriers: Was verrät uns der Schädelfund von Irritator challengeri?

Marco Schade
(Geologe)

Familien-Uni: Portrait von Torsten Veit - Foto: Philipp Müller
28. Mai 2020 – 17:00 Uhr

Schlösser, Herren- oder Gutshäuser prägten und prägen die Landschaft Mecklenburg-Vorpommerns. Aber auch über die Landesgrenzen hinweg spielen diese Gebäude seit Jahrhunderten eine wichtige Rolle. Sie haben einen festen Bestandteil in der Geschichte der Staaten des Ostseeraums. Allerdings ist der Zustand der Gebäude größtenteils schlecht und besorgniserregend. Lediglich ein Bruchteil wird den Umständen entsprechend bewahrt oder kann nach aufwändiger Sanierung und Rekonstruktion Besuchern präsentiert werden. Der Großteil der schätzungsweise 10.000 Objekte fristet ein glanzloses Dasein.

Der Vortrag nimmt die Geschichte und den Zustand der Schlösser, Herren- und Gutshäuser in den Blick. Dazu wird beispielhaft die Landkarte des 17. und 18. Jahrhundert herangezogen und gefragt, wie sich die Situation ausgewählter Häuser von damals bis heute entwickelt hat. Zudem soll ein Blick in die Zukunft zeigen, welche Möglichkeiten es gibt, dieses kulturelle Erbe zu bewahren, die Geschichte nicht zu vergessen, und den Häusern vielleicht ein wenig Glanz zurückzugeben.

Dieses YouTube-Video zeigt den heutigen Zustand vom Schloss Friedrichstein und dessen virtuelle Rekonstruktion.

 

Viel Geschichte, wenig Glanz: Herrenhäuser im Ostseeraum

Torsten Veit
(Kunsthistoriker)

Familien-Uni: Portraits Referent*innen - Foto: Ole Kracht
14. Mai 2020 – 17:00 Uhr

Wir haben heute unterschiedliche Möglichkeiten, die Elternzeit sinnvoll aufzuteilen. Auch im Tierreich findet man sehr verschiedene Modelle für die Aufzucht der Jungen. So kümmert sich etwa nur ein Elternteil um den Nachwuchs, andere Vogeleltern teilen sich die Pflege oder es werden Pflegeeltern gesucht. Auch bei unseren heimischen Vögeln kann man diese verschiedenen Strategien finden. Anhand ausgewählter Vogelarten möchten wir Einblicke in die Geschehnisse an Vogelnestern geben. Im Fokus stehen neben den in Mecklenburg-Vorpommern weitverbreiteten Kranichen, die in unserer Region in Kolonien brütenden Lachmöwen. Wie teilen sich die Eltern bei diesen beiden Arten die Brutpflege und Jungenaufzucht? Störungsarme Fotofallen liefern Informationen zu diesen und weiteren Fragen.

Geteilte Elternzeit: Wie funktioniert das bei Lachmöwe, Kranich & Co.?

Katja Rahn und Isabel Barwisch
(Biologinnen)


Hier können Sie die Musikbeispiele zum Vortrag hören.

Bitte beachten Sie: Sobald Sie sich das Video ansehen, werden Informationen darüber an Youtube/Google übermittelt. Weitere Informationen dazu finden Sie unter Google Privacy.

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Hier können Sie den Schädel des Dinosauriers unter die Lupe nehmen.

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Hier wird das Schloss Friedrichstein virtuell rekonstruiert.

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