Programm der Familien-Universität im Sommersemester 2020

Wir gehen online!

Aufgrund der Kontakteinschränkungen im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie mussten wir leider zahlreiche Veranstaltungen der Universität für die breite Öffentlichkeit absagen. Wir wollten jedoch nicht warten, bis die Beschränkungen wieder aufgehoben werden und haben uns entschlossen, die Familien-Universität ins Netz zu bringen und dabei unseren treuen Gästen auch das Erlebnis einer digitalen Lehrveranstaltung zu vermitteln, so wie sie viele unserer Studierenden aktuell absolvieren.
Eine Anmeldung ist nicht nötig.

 


Herzlich Willkommen zur digitalen Familien-Universität

Damit Sie uns in der digitalen Familien-Universität besuchen können, benötigen Sie einen Computer, einen Laptop, ein Tablet oder ein Smartphone und Zugang zum Internet. Überzeugen Sie sich, dass die Tonwiedergabe an Ihrem Gerät angeschaltet ist.

So gelangen Sie zur digitalen Familien-Universität

Der Livestream wird kurz vor Beginn der Veranstaltung angeschaltet.

Den Link zum Live-Stream finden Sie dann hier.

1. Sobald Sie auf den Link klicken, öffnet sich ein Fenster in Ihrem Browser.
2. Wenn die Livestream-Übertragung noch nicht angefangen hat, sehen Sie einen schwarzen Bildschirm bzw. lesen „stream unavailable“. Zum Aktualisieren klicken Sie auf den schwarzen Bildschirm.
3. Wenn die Veranstaltung begonnen hat, können Sie zum Starten des Livestreams auf den Play-Button unten Links im grauen Bildschirm klicken.
4. Wenn Sie keinen Ton haben, klicken Sie unten links auf das durchgestrichene Mikrofon-Symbol im Streambildschirm. Das Symbol ist nun nicht mehr durchgestrichen und Sie sollten die Referent*innen hören. Falls Sie dennoch keinen Ton haben, kontrollieren Sie nochmals die Toneinstellung direkt an Ihrem Computer, Laptop, Tablet oder Smartphone. 
5. Wenn die Verbindung hakt, schließen Sie bitte Ihr Browserfenster. Öffnen Sie den Link zum Live-Stream erneut.
6. Im Chat können Sie Fragen an die Referent*innen stellen. Um am Chat teilzunehmen, klicken Sie auf den violetten Button „Start textchat in new window“. Es öffnet sich ein neues Fenster. Geben Sie Ihren Namen oder ein Pseudonym ein und klicken auf „Enter room“. Nun können Sie Ihre Frage an die Referent*innen schreiben.

Bild zu Punkt 2: Der Stream hat noch nicht begonnen.
Bild zu Punkt 2: Der Stream hat noch nicht begonnen. Zum Aktualisieren klicken Sie bitte auf den Play-Button.
Bild zu Punkt 3: Der Stream hat nun begonnen.
Bild zu Punkt 3: Der Veranstalter hat mit dem Streaming begonnen. Zum Starten klicken Sie bitte auf den Play-Button.
Bild zu Punkt 6: Nehmen Sie am Chat, um Fragen zu stellen.
Bild zu Punkt 6: Geben Sie einen Namen ein und klicken Sie auf „Enter Room”. Jetzt können Sie im Chat Fragen stellen und Kommentare hinterlassen.

Für unseren Livestream nutzen wir den Dienst DFNconf des Vereins zur Förderung eines Deutschen Forschungsnetzes e. V., dessen Server in Deutschland stehen. „Allgemeine datenschutzrechtliche Informationen zur Nutzung des Portals ohne Registrierung“ finden Sie hier.

Familien-Uni: Historische Notenblätter
02. Juli 2020 – 17:00 Uhr

02. Juli 2020 – 17:00 Uhr

Ludwig van Beethoven, dessen 250. Geburtstag im Jahr 2020 gefeiert wird, ist mehr als nur einer der berühmtesten Komponisten der Vergangenheit: Er ist einer der ersten Repräsentanten einer neuen Art des Komponierens. Komponieren bedeutet für ihn Entwerfen und Entwickeln von Musik, ist Schreibvorgang und gedanklicher Prozess. Dies ist verbunden mit einem neuzeitlichen Künstlerbild und Kunstbegriff, erkennbar an den umfangreichen Skizzen des Komponisten. Im Vortrag stellt Herr Birger Petersen die Arbeitsweise Beethovens vor und versucht, mit Hilfe der Skizzen, Partiturentwürfe und Manuskripte den Weg des Komponisten zum fertigen Werk zu ergründen.

Beethoven komponiert

Ein Blick in die Werkstatt

Prof. Dr. Birger Petersen (Musikwissenschaftler, Uni Mainz)

Familien-Universität

Wissen lockt – seit 1456 an die Universität Greifswald. In der Veranstaltungsreihe Familien-Universität können Interessierte von 12 bis 99 Jahren Forschung hautnah erleben. Seit 2008 geben Forschende in populärwissenschaftlichen Vorträgen Einblick in aktuelle und spannende Forschungsthemen. Die Reihe wird gemeinsam von der Universität Greifswald und dem Bürgerhafen Greifswald organisiert.

Die Veranstaltungsreihe Familien-Universität findet in diesem Sommer im digitalen Hörsaal statt.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

 

Familien-Uni: Portraits Referent*innen - Foto: Ole Kracht
14. Mai 2020 – 17:00 Uhr

14. Mai 2020 – 17:00 Uhr

Wir haben heute unterschiedliche Möglichkeiten, die Elternzeit sinnvoll aufzuteilen. Auch im Tierreich findet man sehr verschiedene Modelle für die Aufzucht der Jungen. So kümmert sich etwa nur ein Elternteil um den Nachwuchs, andere Vogeleltern teilen sich die Pflege oder es werden Pflegeeltern gesucht. Auch bei unseren heimischen Vögeln kann man diese verschiedenen Strategien finden. Anhand ausgewählter Vogelarten möchten wir Einblicke in die Geschehnisse an Vogelnestern geben. Im Fokus stehen neben den in Mecklenburg-Vorpommern weitverbreiteten Kranichen, die in unserer Region in Kolonien brütenden Lachmöwen. Wie teilen sich die Eltern bei diesen beiden Arten die Brutpflege und Jungenaufzucht? Störungsarme Fotofallen liefern Informationen zu diesen und weiteren Fragen.

Geteilte Elternzeit

Wie funktioniert das bei Lachmöwe, Kranich & Co.?

Katja Rahn und Isabel Barwisch (Biologinnen)

Veranstaltung verpasst? Schauen Sie sich die Vorlesung als Video an.

Familien-Uni: Portrait von Torsten Veit - Foto: Philipp Müller
28. Mai 2020 – 17:00 Uhr

28. Mai 2020 – 17:00 Uhr

Schlösser, Herren- oder Gutshäuser prägten und prägen die Landschaft Mecklenburg-Vorpommerns. Aber auch über die Landesgrenzen hinweg spielen diese Gebäude seit Jahrhunderten eine wichtige Rolle. Sie haben einen festen Bestandteil in der Geschichte der Staaten des Ostseeraums. Allerdings ist der Zustand der Gebäude größtenteils schlecht und besorgniserregend. Lediglich ein Bruchteil wird den Umständen entsprechend bewahrt oder kann nach aufwändiger Sanierung und Rekonstruktion Besuchern präsentiert werden. Der Großteil der schätzungsweise 10.000 Objekte fristet ein glanzloses Dasein.

Der Vortrag nimmt die Geschichte und den Zustand der Schlösser, Herren- und Gutshäuser in den Blick. Dazu wird beispielhaft die Landkarte des 17. und 18. Jahrhundert herangezogen und gefragt, wie sich die Situation ausgewählter Häuser von damals bis heute entwickelt hat. Zudem soll ein Blick in die Zukunft zeigen, welche Möglichkeiten es gibt, dieses kulturelle Erbe zu bewahren, die Geschichte nicht zu vergessen, und den Häusern vielleicht ein wenig Glanz zurückzugeben.

Dieses YouTube-Video zeigt den heutigen Zustand vom Schloss Friedrichstein und dessen virtuelle Rekonstruktion.

 

Viel Geschichte, wenig Glanz

Herrenhäuser im Ostseeraum

Torsten Veit (Kunsthistoriker)

Bitte beachten Sie: Sobald Sie sich das Video ansehen, werden Informationen darüber an Youtube/Google übermittelt. Weitere Informationen dazu finden Sie unter Google Privacy.



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