Käthe-Kluth-Nachwuchsgruppe

Die Käthe-Kluth-Nachwuchsgruppe zielt darauf ab, Sie in der Postdoc-Phase in Ihrer Forschungsarbeit aktiv zu unterstützen, um auf diese Weise die Sichtbarkeit Ihrer Forschungsleistungen zu erhöhen und damit Ihre wissenschaftliche Karriere zu fördern. Durch das Programm qualifizieren Sie sich als hervorragende Nachwuchswissenschaftlerin weiter. Sie führen ein eigenständiges Forschungsprogramm durch, das zugleich Grundlage einer Habilitation oder habilitationsäquivalenten Leistung ist. Sie steigern Ihre Publikationsleistung qualitativ und quantitativ und stellen während des Förderzeitraums einen Antrag auf eine hochrangige Projektförderung.

Weiterhin eröffnen Sie über die Mitarbeiter*innenstelle einer*einem Doktorand*in die Chance, in enger Kooperation mit Ihnen als Nachwuchsgruppenleiterin eine Dissertation anzufertigen. Zugleich sammeln Sie Führungserfahrung und bauen Ihre Forschung aus.

Käthe Kluth

Käthe Kluth (1899–1985) studierte in Stralsund und Rostock Englisch, Deutsch und Geschichte und erlangte 1927 die Promotion zum Dr. phil. an der Universität Greifswald. Zwischen 1930 und 1946 arbeitete sie als Studienrätin an der Oberschule in Pasewalk. In den folgenden sechs Jahren (1946–1952) wirkte Kluth als Lehrbeauftragte und Lektorin für Englisch an der Universität Greifswald, wo sie maßgeblich am Aufbau des Instituts für Anglistik mitwirkte. 1952 wurde sie die erste Professorin an der Alma Mater mit einem Lehrauftrag für das Fach Anglistik an der Philosophischen Fakultät. Seit 1956 leitete sie als Direktorin das Englische Institut. Drei Jahre später erhielt sie eine Professur mit vollem Lehrauftrag. 1962 wurde Prof. Dr. Käthe Kluth emeritiert.

Preisträgerin 2020

Jun.-Prof. Dr. Prenzel setzte sich mit ihrem Forschungskonzept für eine Käthe-Kluth Nachwuchsgruppe zum Thema „Bevölkerungsstruktur in der Regionalentwicklung“ durch. In dem Projekt wird untersucht, welchen Einfluss Unterschiede und Veränderungen in der Bevölkerungsstruktur auf die wirtschaftliche, gesellschaftliche und innovative Entwicklung von Regionen haben. Neben Bevölkerungswachstum, -schrumpfung und -alterung nimmt das Konzept der Diversität eine zentrale Rolle ein. In einem Promotionsprojekt sollen institutionelle Faktoren erforscht werden, die den Einfluss von kultureller Diversität auf Innovationsprozesse erklären und unterstützen. Außerdem beschäftigt sich die neue Käthe-Kluth Nachwuchsgruppe mit der Frage, ob und wie wissensbasierte Entwicklungsstrategien und demografische Diversität mögliche negative Effekte einer alternden Bevölkerung reduzieren können.

Bisherige Preisträgerinnen