Veranstaltungsprogramm

Für das Kursjahr 2017/2018:

    Basisbereich

    5./6. Juli 2018: Methodenwerkstatt für aktive Lehre

    Trainerin: Katharina Bluhm

    Uhrzeit: 8.30-16.30 Uhr

    Ort: Festsaal/Erkerzimmer des Internationalen Begegnungszentrums, Bahnhofstraße 2/3, 17489 Greifswald

    Der Workshop läuft über die Hochschuldidaktik der Universität Rostock. Bitte melden Sie sich daher über die Online-Kursanmeldung der Rostocker Hochschuldidaktik bis zum 19. Februar 2018 für die Veranstaltung an. Für Teilnehmende der Universität Greifswald ist die Teilnahme am Workshop kostenfrei.

    Kennen Sie die Insel-Übung, das Ideenfestival oder ein Stimmungsbarometer? Hinter diesen Namen verbergen sich nur drei von vielen Methoden, die auf die Teilnehmeraktivierung sowie die effektive, kreative und abwechslungsreiche Gestaltung von Lehrveranstaltungen zielen. Mit diesen Methoden können Sie Passivität und Desinteresse vorbeugen, die Aktivität von Teilnehmenden steigern und Lernprozesse unterstützen.

    Im Rahmen dieses Workshops wird Ihnen ein "Methodenkoffer" an die Hand gegeben, der ein vielfältiges Angebot an Werkzeugen zur Verfügung stellt, aus dem Sie je nach Thema, Teilnehmerstruktur und Situation auswählen können.
    Für alle Phasen von Lehrveranstaltungen werden Methoden präsentiert und im Workshop erprobt: Anfangssituationen/Kennenlernen, Erarbeitung (Steuerung von Lernprozessen, Sensibilisierung), Präsentation, Aktivierung, Transfer/Auswertung, Evaluation und Schlusssituationen.

     

    7. September 2018: Follow-Up zum Basiskurs für Einsteiger/innen

    Trainerin: Helga Hänsler, Kiel

    Uhrzeit: 9.00-16.00 Uhr

    Ort: Seminarraum 1, Rubenowstraße 2b

    Teilnehmende: max. 12

     

    Bitte melden Sie sich bis zum 30. August 2018 über die Online-Kursanmeldung für die Veranstaltung an.

     

    Dieser eintägige Workshop richtet sich an alle Teilnehmenden des Workshops „Anwendungsorientierte Hochschullehre für zukünftige Lehrende“ im März 2018.

    Die Teilnehmenden haben während des Follow-Ups die Möglichkeit ihre gemachten Lehrerfahrungen und die gegenseitigen Lehrbesuche zu reflektieren, um somit noch mehr Sicherheit und Standing als Lehrperson zu erlangen. Ergänzend werden vertiefende Inhalte zum Lehren und Lernen vermittelt, die die Teilnehmenden dann auch praktisch anwenden. Der Workshop ist sehr praxisorientiert konzipiert. Kurze Theorieinputs und Übungssequenzen wechseln sich ab.

    Erweiterungsbereich

    27. April 2018: Mit BNE Hochschullehre zukunftsfähig gestalten

    Trainer: Mark Müller-Geers (Universität Kiel)

    Uhrzeit: 9.00 - 13.00 Uhr

    Ort: Seminarraum 3.06, Domstraße 9a

    Teilnehmende: max. 12

    Bitte melden Sie sich bis zum 15. April 2018 über die Online-Kursanmeldung für die Veranstaltung an.

    BNE steht für "Bildung für nachhaltige Entwicklung" - ein UNESCO-Weltaktionsprogramm. Im April wird sich die Themenwoche "Bildet Zukunft! BNE Woche 2018" in verschiedenen Veranstaltungen der BNE widmen. Die Hochschuldidaktik beteiligt sich an dieser Woche mit einem halbtägigen Workshop zur Verknüpfung von Nachhaltigkeit und Lehre.

    Inhalte

    Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) steht für eine Bildung, die Menschen zu zukunftsfähigem Denken und Handeln befähigt. Der Workshop bietet Lehrenden aller Fakultäten einen Einstieg in BNE und einen Rahmen die Ziele einer nachhaltigen Entwicklung zu reflektieren; insgesamt und im Kontext Ihrer eigenen Disziplin. An praktischen Beispielen werden didaktische Möglichkeiten aufgezeigt und Erfahrungen ausgetauscht, wie BNE fachlich und überfachlich umgesetzt werden kann.

    Linktipp BNE-Portal. Das Weltaktionsprogramm WAP der UNESCO ist von 2015 bis 2019 eine der maßgeblichen Ebenen, auf der die mit BNE verbundene  Neuorientierung von Bildung und Lernen (bildungspolitisch) diskutiert und vorangebracht werden soll. Das BNE-Portal bündelt dazu Informationen für alle Bildungsbereiche.

    Nähere Informationen zum Programm der Themenwoche "Bildet Zukunft! BNE Woche 2018"  finden Sie hier.

    31. Mai und 1. Juni 2018: Von der Theorie zur Praxis – Praxisbezüge in die (eigene) Lehre integrieren

    Trainer: Knut Hannemann, M.A.; Leiter der Hochschuldidaktik und Studiengangsentwicklung an der Hochschule des Bundes, Brühl

    Uhrzeit: 8.30 - 16.00 Uhr

    Ort: Seminarraum 1.23, Rubenowstraße 2

    Teilnehmende: max. 12

    Bitte melden Sie sich bis zum 15. Mai 2018 über die Online-Kursanmeldung für die Veranstaltung an.

     

    Was genau versteckt sich hinter dem Begriff Praxisbezug? Im Rahmen des Workshops soll es um die aktive Arbeit an Ihren Ideen und Lehrveranstaltungskonzepten gehen.

    "Mehr Praxisbezüge" ist eine seit langem bestehende Forderung, die unter anderem in der Bologna‐Reform betont wurde und oftmals von außen an die Universitäten herangetragen wird. Auf Seiten der Studierenden ist erkennbar, dass diese bereits frühzeitig im Studium auf die Anforderungen der beruflichen und gesellschaftlichen Praxis vorbereitet werden wollen. Vor diesem Hintergrund bildet der
    Praxisbezug in Studium und Lehre eine zentrale Herausforderung der Universitäten. In diesem Kontext stellen sich zentrale Fragen: Was genau versteckt sich hinter dem Begriff Praxisbezug? In welchem Verhältnis steht dieser Begriff zu anderen zentralen Forderungen an die Hochschullehre, wie  beispielsweise Employability, Citizenship oder Kompetenzorientierung? Wie können ‐ bei der Vielfalt der Fachkulturen – sinnvolle Praxisbezüge in Studium und Lehre hergestellt werden ohne dabei die Wissenschaftsorientierung aus den Augen zu verlieren?
    Im Rahmen des zweitägigen Workshops werden die folgenden Ziele gemeinsam erarbeitet und reflektiert:
    - (Hochschulpolitische) Debatten zu Employability und Praxisbezug in Studium und Lehre kennen und eine Haltung für die eigene Lehre entwickeln,
    - unterschiedliche Theorien und Modelle von Praxisbezug in der Hochschullehre kennen und auf die eigene Lehre transferieren,
    - zwischen additiven und integrativen Ansätzen zur Förderung von Praxisbezügen auswählen,
    - Kompetenzmodelle für die eigene Lehre auswählen und zur Gestaltung von Praxisbezügen nutzen,
    - spezielle hochschuldidaktische Ansätze, Methoden und Formate aktiv nutzen und anpassen um Praxisbezüge herzustellen,
    - Erwerb überfachlicher, praxisrelevanter Kompetenzen in Prüfungen validieren,
    - Best‐Practice‐Beispiele von Praxisbezügen kennen und auf Transfermöglichkeiten für die eigene Lehre
    hin analysieren.

    Im Rahmen des Workshops soll es um die aktive Arbeit an Ihren Ideen und Lehrveranstaltungskonzepten gehen. Bringen Sie dazu gerne Beispiele aus der eigenen Lehre mit. Es kann sich hierbei um bewährte Konzepte handeln, die Praxisbezüge herstellen oder um erste Ideen und Konzepte zu denen Sie weitere Impulse oder Rückmeldungen haben möchten.

    10. – 14. September 2018: Summer School

    Lehren lernen - praktisch und kompakt

    Trainerin: Helga Hänsler, Kiel

    Uhrzeit: Mo.-Do.: 9.00 - 17.00 Uhr, Fr.: 9.00 - 13.00 Uhr

    Ort: Seminarraum 1, Rubenowstraße 2b

    Teilnehmende: max. 12

     

    Anmeldungen bitte bis zum 1. August 2018 mit einem kurzen Motivationsschreiben per E-Mail an hsdidak@uni-greifswald.

     

    Die Summer School richtet sich an Nachwuchslehrende mit ersten Lehrerfahrungen. Ziel ist die personen- und praxisorientierte Einführung in die moderne Hochschullehre und die Arbeit an eigenen Lehrprojekten. In diesem Workshop können die Teilnehmenden Basiskompetenzen in Lehr- und Prüfungsdidaktik, Lehrmethoden, Methoden der Kommunikation sowie Zeit- und Selbstmanagement erwerben. Methodisch wechseln sich kurze Theorie-Inputs, Demonstration und praktische Übungen ab.

    Nach der Summer School können die Teilnehmenden:

    - Lehrveranstaltungen kompetenzorientiert planen, durchführen und evaluieren.

    - durch aktivierende Lehrmethoden Lernprozesse fördern und unterstützen, die richtigen Fragen stellen und wichtige Impulse setzen,

    - in schwierigen Situationen gekonnt reagieren,

    - kompetenzorientiert prüfen und durch ein gutes Zeit- und Selbstmanagement die knapp bemessene Zeit effektiv einsetzen.

    25. September 2018: Abschluss-/Seminararbeiten wirksam betreuen

    Trainerin: Dr. Anja Centeno García, siehe auch http://www.anjacenteno.de/

    Uhrzeit: 9.00 - 16.30 Uhr

    Ort: Seminarraum 1, Rubenowstr. 2b

    Teilnehmende: max. 12

    Anmeldungen bitte bis zum 17. September 2018 mit unserem Online-Formular.

     

    Der Workshop thematisiert die Betreuung von schriftlichen Abschlussarbeiten und wir diese  motivierend und effizient gestaltet werden kann. Dabei wird darauf eingegangen, wie angemessene Anforderungen an wissenschaftliche Abschlussarbeiten klar und verständlich kommuniziert werden und wie Sie Ihre Rolle als Prozessbegleiter stärken können. Die Teilnehmenden reflektieren ihre Betreuungspraxis und können eigene Fälle aus der Praxis im Workshop einbringen und Betreuungssequenzen erproben.

    Inhalte sind:

    • Reflektion der Verantwortungsbereiche und der Rolle als Betreuer/in von Abschlussarbeiten,
    • Kenntnis des Verfahren guter Betreuung von Abschlussarbeiten und
    • Stärkung der Selbstverantwortung der Studierenden..

    Arbeitsformen: Kurzreferate, Diskussion, Gruppenarbeit

    Vertiefungsbreich

    Hochschuldidaktik – on demand

    Mit dem Format Hochschuldidaktik – on demand unterstützt die Universität Greifswald die fachnahe Verbesserung der Lehre. Wir organisieren zu Ihren hochschuldidaktischen Themen bzw. Fragestellungen Veranstaltungen „on demand“. weiter>>

    Weitere Angebote

    Organisatorische Hinweise

    Die Veranstaltungen der Hochschuldidaktik sind den Angehörigen der Universität Greifswald vorbehalten und kostenfrei. Es werden wiederkehrend Basisthemen und für jedes Semester ein Vertiefungsthema behandelt. Die Kurse finden in der Regel in kleinen Gruppen mit ca. sechs bis zwölf Teilnehmenden statt. Neben Kurzvorträgen der Kursleitung werden aktivierende Methoden eingesetzt, wie beispielsweise Einzel-, Partner- und Gruppenarbeiten oder Diskussionen.

    Um die Planung zu erleichtern, wird um Anmeldungen zu den Kursen über das Online-Anmeldeformular gebeten. Kurzentschlossene können gerne teilnehmen, falls Plätze frei sind. Die Plätze werden in der Regel in der Reihenfolge der Anmeldungen vergeben. Die Workshops finden nur bei Anmeldung einer Mindestteilnehmerzahl statt.

    Die Teilnahme an den Veranstaltungen wird bundesweit anerkannt als Leistung im Rahmen hochschuldidaktischer Weiterbildungen und die Teilnahme zertifiziert. Auf Landesebene hält die Universität Rostock das zentrale Angebot von hochschuldidaktischen Zertifikatsprogrammen vor.