Symbolbild Universität im Rathaus - Foto: Kilian Dorner

Universität im Rathaus

Prof. Dr. Claus Dieter Classen, Foto: Jan Meßerschmidt
Prof. Dr. Christer Lindqvist, Foto: Magnus Schult
Dr. Andreas Ruwe, Foto: Till Junker

In Kürze erscheint hier unser neues Programm für das Wintersemester 2019/20.


#wissenlocktmich .... zur Uni Greifswald

Die Angebote der Universität Greifswald für alle, die neugierig sind und wissen wollen.

Programm der Universität im Rathaus für das Sommersemester 2019

Prof. Dr. Claus Dieter Classen, Foto: Jan Meßerschmidt
Prof. Dr. Claus Dieter Classen, Foto: Jan Meßerschmidt
15. April 2019, 17:00 Uhr

Der Vortrag zum Thema „Warum für Europa wählen?“ ist im Kontext der Ende Mai stattfindenden Wahlen zum Europäischen Parlament zu sehen. Zunächst wird erläutert, wofür die EU steht: die Sicherung des Friedens, des Wohlergehens der Menschen und grundlegender Werte. Dabei kommt auch die an der Tätigkeit der EU immer wieder zu hörende Kritik zur Sprache, dass sie sich um zu viele Einzelheiten kümmert. In einem zweiten Teil wird darauf eingegangen, welche wichtige Rolle dem Europäischen Parlament im Rahmen der verschiedenen Institutionen der Europäischen Union zukommt. In einem dritten Teil wird einiges zur Struktur des Europäischen Parlaments gesagt, also wie es zusammengesetzt ist und nach welchen Regeln es gewählt wird.

Ansprechpartner
Prof. Dr. Claus Dieter Classen
Rechts- und Staatswissenschaftliche Fakultät
Lehrstuhl für Öffentliches Recht, Europa- und Völkerrecht
Domstraße 20, 17489 Greifswald
Telefon +49 3834 420 2121
classenuni-greifswaldde

Warum für Europa wählen?

Prof. Dr. Claus Dieter Classen (Rechts- und Staatswissenschaftliche Fakultät)

Prof. Dr. Marc Hellmuth, Foto: Magnus Schult
Prof. Dr. Marc Hellmuth, Foto: Magnus Schult
3. Juni 2019, 17:00 Uhr, St. Spiritus

Ein Graph ist ein einfaches mathematisches Objekt und besteht aus Punkten welche durch Striche verbunden werden können. Ein sehr bekannter Graph ist zum Beispiel "das Haus vom Nikolaus'', welcher seit dem 19. Jahrhundert als ein Zeichenspiel und Rätsel für Kinder Berühmtheit erlangt hat. Ziel dieses Spieles ist es, das Haus vom Nikolaus ohne Absetzen des Stiftes zu zeichnen, so dass dabei keine Strecke zweimal durchlaufen wird. Was dieses Kinderspiel mit dem bekannten Mathematiker Leonhard Euler zu tun hat und wie Graphen genutzt werden, um Probleme in den Naturwissenschaften zu lösen, soll dieser Vortrag näher beleuchten.

Dieser Vortrag findet im soziokulturellen Zentrum St. Spiritus statt.

Ansprechpartner
Prof. Dr. Marc Hellmuth
Institut für Mathematik und Informatik
Junior-Professur für Biomathematik und Informatik
Walther-Rathenau-Straße 47, 17489 Greifswald
Telefon +49 3834 420 4636

Punkt, Punkt, (Komma), Strich und das Haus vom Nikolaus: Von einfachen mathematischen Objekten zu Erkenntnissen in den Naturwissenschaften

Prof. Dr. Marc Hellmuth (Mathematisch-Naturwissenschaftliche Fakultät)

Dr. Deborah Janowitz, Foto: Till Junker
Dr. Deborah Janowitz, Foto: Till Junker
24. Juni 2019, 17:00 Uhr

Übergewicht ist ein häufiges und aktuelles Thema – für viele Betroffene ein Problem, das sich in den unterschiedlichsten Lebensbereichen niederschlägt. Die häufigsten Ratschläge, die durch Ärzte, Presse und viele andere bezüglich Übergewicht gegeben werden, sind: Sport und Diät. Oft führen diese Ratschläge nicht zum Erfolg einer Gewichtsreduktion. Wie kommt es eigentlich dazu, dass der Mensch weit über seine körperliche Sättigung isst? Welche Mechanismen spielen eine Rolle und welche Auswirkungen hat das auf den Körper insbesondere für das Gehirn? Gehen wir die Behandlung dieser schwerwiegenden Belastung der Betroffenen bisher völlig falsch an? Der Vortrag soll Grundlagen der Sättigungswahrnehmung, der Neurobiologie und der derzeitigen Therapieoptionen von emotionalem Essen berühren.  

Ansprechpartnerin
Dr. med. Deborah Janowitz
Universitätsmedizin Greifswald
Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie
Ferdinand-Sauerbruch-Straße, 17475 Greifswald
Telefon: +49 3834 86 6911
janowitzuni-greifswaldde

Emotionales Essen – wenn Essen ungesund wird

Dr. Deborah Janowitz (Universitätsmedizin Greifswald)

Prof. Dr. Christer Lindqvist, Foto: Magnus Schult
Prof. Dr. Christer Lindqvist, Foto: Magnus Schult
1. Juli 2019, 17:00 Uhr

Rätselhafte Runen und wütende Wikinger – damit wird gemeinhin der frühmittelalterliche Norden Europas verbunden. Die Wikinger waren aber auch als Händler und Staatengründer unterwegs mit der Folge, dass das nordische Sprachgebiet für lange Zeit weitaus größer war als heute. Somit standen die Wikinger in Kontakt zu vielen Völkern von Amerika bis Afrika und Asien. Davon erzählen uns nicht nur die Runen und altisländischen Sagas, sondern auch die Gegenwartssprachen und neueste genetische Untersuchungen.

Ansprechpartner
Prof. Dr. Christer Lindqvist
Institut für Fennistik und Skandinavistik
Lehrstuhl für Skandinavistische Sprachwissenschaft
Ernst-Lohmeyer-Platz 3, 17489 Greifswald
Telefon +49 3834 420 3607
lindqvisuni-greifswaldde

Von Runen und Wikingern

Prof. Dr. Christer Lindqvist (Philosophische Fakultät)

Dr. Andreas Ruwe, Foto: Till Junker
Dr. Andreas Ruwe, Foto: Till Junker
8. Juli 2019, 17:00 Uhr

Die Bibel ist bei aller religiösen Bedeutung eine historische Quelle für das alltägliche Leben, für Wirtschaft und Kultur im Alten Israel. Sie wird ergänzt durch eine ständig wachsende Zahl von Inschriften, die in Ausgrabungen wieder zutage treten und neue historische Einsichten ermöglichen. Die Wissenschaft, die sich mit diesen Hinterlassenschaften beschäftigt, ist die Althebräische Epigraphik (Inschriftenkunde). Eines ihrer prominenten Zeugnisse, die sogenannte Siloah-Inschrift, wurde 1880 per Zufall in einem lichtlosen antiken Wasserversorgungstunnel im Felsgestein Jerusalems gefunden. Palästinaforscher Großbritanniens, Frankreichs und Deutschlands lieferten sich ein Kopf-an-Kopf-Rennen um die Entzifferung dieses einzigartigen Zeugnisses des offiziellen Jerusalems. 1890 wurde die Tafel gestohlen und Museen in Europa zum Kauf angeboten, bis sie schließlich von den osmanischen Behörden konfisziert und zur Ausstellung ins Istanbuler Archäologische Museum gebracht wurde. Ungelöste Fragen ranken sich bis heute um dieses Stück Stein.

Ansprechpartner
Dr. Andreas Ruwe
Theologische Fakultät
Am Rubenowplatz 2/3, 17489 Greifswald
Telefon +49 3834 420 2508
ruweuni-greifswaldde

Die Siloahinschrift in Jerusalem – Meilenstein der Palästinawissenschaft und Kriminalfall am Ende des 19. Jahrhunderts

Dr. Andreas Ruwe (Theologische Fakultät)

Am 15. April 2019 startet die beliebte Vorlesungsreihe „Universität im Rathaus“ ins Sommersemester. Der Oberbürgermeister der Universitäts- und Hansestadt Greifswald, Dr. Stefan Fassbinder, und der Organisator der Vortragsreihe, Prof. Dr. Matthias Schneider, werden gemeinsam mit dem ersten Referenten Prof. Dr. Claus Dieter Classen das Sommersemester eröffnen. 

Die etwa einstündigen Vorträge finden im Bürgerschaftssaal des Rathauses (Am Markt) statt und sind für Rollstuhlfahrer erreichbar. Der Eintritt zu den Vorträgen ist frei, eine vorherige Anmeldung nicht erforderlich. 

Über die Universität im Rathaus

Die Vortragsreihe „Universität im Rathaus“ stärkt die Verbundenheit zwischen der Universität Greifswald und der Bevölkerung in Stadt und Umland. Die Reihe wird gemeinsam von Stadt und Universität organisiert.

Greifswalder Wissenschaftler stellen ihre Forschungen und ihre Forschungsergebnisse so der breiten Öffentlichkeit vor. Die Professoren treten ohne Honorar auf, die Stadt stellt den Bürgerschaftssaal mietfrei zur Verfügung. Somit muss kein Eintritt verlangt werden, obwohl hochkarätige Referenten gewonnen werden konnten.

Dass die Vorträge im Rathaus und nicht in der Universität stattfinden, gehört zum Konzept. Damit soll ein breites Publikum erreicht werden. Aus diesem Grund ist es auch das Anliegen der Referenten, ihr Fachwissen für alle verständlich zu vermitteln.


Kontakt Universität Greifswald

Institut für Kirchenmusik und Musikwissenschaft
Prof. Dr. Matthias Schneider
Bahnhofstraße 48/49, 17489 Greifswald
Telefon: 03834  420 3525
matthias.schneideruni-greifswaldde

Presse- und Informationsstelle
Domstraße 11, Eingang 1
17489 Greifswald
Telefon +49 3834 420 1150
pressestelleuni-greifswaldde

Universitäts- und Hansestadt Greifswald

Amt für Bildung, Kultur und Sport
Abteilung Kultur
Goethestraße 2 A, 17489 Greifswald
Telefon +49 3834 8536 2101
kulturgreifswaldde