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Corona-Pandemie - Aktuelle arbeitsrechtliche Hinweise der Universität Greifswald vom 03.04.2020

Personalrechtliche Hinweise bei einer möglichen Infektion mit dem Coronavirus

Krankschreibungen
Alle Hochschulangehörigen, bei denen ein ernsthafter Verdacht auf eine Coronainfektion besteht, sollen sich unbedingt erst telefonisch, je nach Schwere der Symptomatik bei ihrem Hausarzt bzw. ihrer Hausärztin, beim Rettungsdienst, in den Notaufnahmestationen der Krankenhäuser und/oder im Gesundheitsamt melden. Dann wird entschieden, welche medizinische Maßnahme notwendig ist.

Wird eine Krankschreibung erforderlich, kann diese nach Aussage des Gesundheitsamtes auch mit der Post verschickt werden. Selbstverständlich hat sich die*der Beschäftigte bzw. Beamtin*Beamte bei ihrer*seinem Vorgesetzten wie üblich rechtzeitig vor Beginn der üblichen Dienstzeit krank zu melden.

Quarantäne: Homeoffice oder Entschädigungsleistungen
Sollte es sich um eine staatlich angeordnete Quarantäne handeln und der*dem Beschäftigten dadurch die Ausübung ihres*seines Berufs für eine bestimmte Zeit untersagt werden, erhält sie*er grundsätzlich sechs Wochen lang eine Entschädigungsleistung nach dem Infektionsschutzgesetz (§ 56 IfSG), die der Höhe des Verdienstausfalls entspricht.

Zur Vermeidung unnötiger Bürokratie wird u.U. für Beschäftigte des Landes M-V das Entgelt einfach weitergezahlt und auf eine Erstattung (die auch durch das Land M-V erfolgen müsste) verzichtet.
Auch bei Beamtinnen und Beamten ist davon auszugehen, dass im Falle einer staatlich angeordneten Quarantäne die Besoldung weitergezahlt wird.

Telearbeit kann helfen, den Dienstbetrieb weiter aufrecht zu erhalten und Beschäftigte und Beamtinnen und Beamte vor einer Infektion zu schützen, wenn die technischen Voraussetzungen gegeben oder schnell organisierbar sind. Die Entscheidung über die Erbringung der Arbeits- bzw. Dienstleistung im Homeoffice trifft die*der Vorgesetzte.

Sofern dem Referat Personal aktuelle Hinweise des Finanz- und Innenministerium zu den v.g. Themen vorliegen, werden diese weitergegeben.

Hinweise der Reisekostenstelle im Falle vom Rücktritt von Dienstreisen

Hinweise der Reisekostenstelle im Falle vom Rücktritt von Dienstreisen anlässlich der Verbreitung des Coronavirus

Stornieren Sie eine Dienstreise, siehe insoweit die aktuellen Hinweise des Rektorats unter https://www.uni-greifswald.de/universitaet/information/aktuelles/coronavirus-covid-19/ , beachten Sie bitte im Hinblick auf die Erstattung etwaiger entstandener Auslagen folgende Hinweise der Reisekostenstelle:

Bemühen Sie sich darum, die getroffenen Reisevorbereitungen so bald und so weitgehend wie möglich rückgängig zu machen und dadurch die Auslagen für die Vorbereitung möglichst gering zu halten. Zu stornieren sind z.B. die Bahnfahrkarten/Flugtickets, die Hotelbuchung und die Teilnahme an der Veranstaltung.

Sie sind verpflichtet unter Vorlage von prüfbaren Unterlagen nachzuweisen, dass Ihnen die geltend gemachten Auslagen in der angegebenen Höhe entstanden sind.

Ist die Reise vollständig storniert, sind folgende Unterlagen in der Reisekostenstelle einzureichen:

  • Dienstreiseantrag
  • Abrechnungsbogen
  • Original Fahrkarten oder Kopien (wenn Originale zur Stornierung bei der Bahn eingereicht)
  • Flugtickets
  • Buchungsbestätigung des Hotels sowie Hotelrechnung
  • Rechnungen für Veranstaltungsgebühren
  • Sämtliche Stornierungsbelege/ Stornierungsrechnungen

Rückfragen richten Sie bitte an die Mitarbeiterinnen der Reisekostenstelle:

Grit Giersberg
Telefon +49 3834 420 1254
grit.giersberguni-greifswaldde

Franka Fuchs
Telefon +49 3834 420 1345
franka.fuchsuni-greifswaldde