Systemakkreditierung

Qualitätssiegel für die Universität

Die Universität Greifswald ist systemakkreditiert

Die AQAS-Gutachtergruppe überzeugte sich während der zwei Begehungen davon, dass das System der integrierten Qualitätssicherung in Studium und Lehre der Universität Greifswald die Qualität der Studiengänge gewährleistet. Das Zertifikat gilt für sechs Jahre - bis 2021.

Mit der Systemakkreditierung darf die Universität ihr eigenes zertifiziertes internes Prüfverfahren einsetzen. Alle Studiengänge werden akkreditiert, die das universitätsinterne Verfahren zur Qualitätssicherung durchlaufen haben. Dabei sind zwei Arten zu unterscheiden: die Konzeptprüfung bei der Einrichtung neuer Studiengänge und die interne Zertifizierung bestehender Studienangebote nach erfolgreichem Abschluss der externen Fachevaluation.

Die Universität Greifswald gehört somit zu den rund 35 systemakkreditierten Hochschulen - von über 420 Hochschulen in Deutschland.


Aktuelles zur Systemakkreditierung

Die Universität Greifswald strebt mit Beschluss des Rektorats vom 17.04.2019 die System-Reakkreditierung gem. §3a LHG an. Die derzeitige Systemakkreditierung der Universität Greifswald ist befristet bis zum 30. September 2021.

Konzept zur Definition der Qualifikationsziele von Studiengängen und deren Überprüfung

Eine für die Systemakkreditierung zu erfüllende Auflage bestand in der Erarbeitung eines Konzeptes, wie die studiengangsübergreifenden Qualifikationsziele im Rahmen der hochschulweiten Qualitätssicherung definiert und deren Erreichung überprüft werden können.

Schelske, S. & Fritsch, A. (2016). Definition von Qualifikationszielen und deren Überprüfung. Konzeptpapier. Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald: Beschluss der Dienstberatung des Rektorats und der Dekane, 21.06.2016.

Themenbezogene Stichprobe zur Systemakkreditierung

Am 13.11.2017 nahm Prorektor Prof. Dr. Steffen Fleßa am Expertengespräch "Themenbezogene Stichprobe zur Systemakkreditierung" in Berlin teil.

Jetzt hat der Akkreditierungsrat den Bericht auf seiner Webseite veröffentlicht. Das Akkreditierungssystem steht vor einem Umbau. Hier geht´s zum Bericht >>

Neue Rechtslage

Das Bundesverfassungsgericht monierte die bis 2017 geltende Praxis. Der Kerngehalt des Urteils des Bundesverfassungsgerichts ist unmissverständlich: So steht das "Grundrecht der Wissenschaftsfreiheit aus Art. 5 Abs. 3 Satz 1 GG zwar Vorgaben zur Qualitätssicherung von Studienangeboten grundsätzlich nicht entgegen. Wesentliche Entscheidungen zur Akkreditierung darf der Gesetzgeber jedoch nicht weitgehend anderen Akteuren überlassen, sondern muss sie unter Beachtung der Eigenrationalität der Wissenschaft selbst treffen."

Daher definierten die Bundesländer die Rechtsgrundlagen des Akkreditierungssystems neu. Zum 1.1.2018 traten der Studienakkreditierungsstaatsvertrag und die zugehörige Musterrechtsverordnung (Beschluss der Kultusministerkonferenz vom 07.12.2017) zur Neuregelung des Akkreditierungssystems in Deutschland in Kraft. Neu sind bspw. die Verlängerung der Regelfrist für Akkreditierungen auf acht Jahre und der Wegfall der Zwischenevaluation bei der Systemakkreditierung. Die bisherigen Akkreditierungen gelten – so auch die Systemakkreditierung der Universität Greifswald - zunächst fort. Für die Tätigkeit der Universität Greifswald bildet das Hochschulgesetz des Landes Mecklenburg-Vorpommern die rechtliche Grundlage.


Stabsstelle Integrierte Qualitätssicherung
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