Jahrestagung 2019

Foto: Till Junker, Universität Greifswald

UPtoDATE: Hochschullehre im digitalen Zeitalter

Das Greifswalder Projekt interStudies_2 wird das Thema UPtoDATE: Hochschullehre im digitalen Zeitalter in seiner diesjährigen Tagung am 24. Oktober 2019 in den Fokus rücken. Ziel der Veranstaltung ist es, in Plenarvorträgen, Workshops und Posterpräsentationen neue Perspektiven zu eröffnen, Impulse für die eigene Lehrpraxis zu geben sowie Strategien für die Digitalisierung der Hochschullehre vorzustellen und zu erörtern. Digitale Lehr-Lern-Formate sowie Praxisbeispiele werden präsentiert und hinsichtlich ihres adäquaten Einsatzes in der Hochschullehre diskutiert.

Auf dem Programm stehen Workshops zu Themen Gamification, Podcasts, Moodle, Webinare, Inverted Classroom und Lernvideos.


Keynote "Gute Lehre digital unterstützen – Erfolgsfaktoren, Strategien, Beispiele"

Prof. Dr. Patricia Arnold, Hochschule München

Der Vortrag  thematisiert die Frage, wie gute Lehre effizient und zukunftsfähig mit digitaler Unterstützung gestaltet werden kann. Es wird auf wichtige Erfolgsfaktoren und Stolpersteine bei der Integration von digitalen Lehr- und Lernformaten im Studium sowie auf hilfreiche Strategien und notwendige Rahmenbedingungen eingegangen. Unterschieden werden die drei zentralen Akteursperspektiven von Studierenden, Lehrenden und Hochschulleitungen.


Vorläufiges Programm

09:00 - 09:30 Anmeldung
09:30 - 09:45 Eröffnung und Grußworte
09:45 - 11:00 Keynote, Diskussion und Kurzvorstellung der Poster
11:00 - 12:30 Workshops I-III (parallel)
12:30 - 13:00 Mittagspause
13:00 - 14:00 Posterausstellung
14:00 - 15:30 Workshops IV-VI (parallel)
15:30 - 15:45 Kaffeepause
15:45 - 16:30 Zusammenfassung der Workshopergebnisse und Abschluss

Workshops

I. Einfach praktisch – Videos für die Lehre produzieren (Christopher Könitz, Hochschule Wismar)

I. Einfach praktisch – Videos für die Lehre produzieren (Christopher Könitz, Hochschule Wismar)

In diesem Praxisworkshop lernen Sie die vielfältigen Möglichkeiten der Videoproduktion für die Lehre kennen. Hierbei werden Ihnen unterschiedliche Videoformen für unterschiedliche Einsatzzwecke, sowie erprobte praktische Tipps für die Umsetzung in der Lehre gezeigt. Ziel des Workshops ist die Erstellung von eigenen Videos für die Lehre. Dazu werden erste Videoideen der TeilnehmerInnen, in eine konkrete und ansprechende Form gebracht.

Aktive und passive Teilnahme am Workshop

Die Anzahl der TeilnehmerInnen ist auf insgesamt 12 Personen begrenzt. Hierbei gibt es zwei Möglichkeiten der Teilnahme.

Für die aktive Teilnahme bringen Sie eine Ideenskizze mit. Idealerweise eine Idee, die eine bestimmte fachliche Aufgabe oder einen bestimmten fachlichen Inhalt enthält. Hierbei sollten Sie darauf achten, dass sich der inhaltliche Umfang im Rahmen des Workshops auf wenige Powerpoint-Folien (maximal 3) beschränkt. Die aktive Teilnahme ist auf 2 TeilnehmerInnen beschränkt.

Für die passive Teilnahme reicht es, wenn Sie sich erste Gedanken machen, wofür Sie gerne ein Video einsetzen wollen. Auf Basis dieser ersten Ideen werden konkrete Storyboards und die technischen Voraussetzungen erarbeitet, so dass Sie im Anschluss an den Workshop in der Lage sind, eigene Videos zu produzieren. Die passive Teilnahme ist auf 10 TeilnehmerInnen beschränkt.

Bitte bringen Sie ein Notebook, Tablet oder Smartphone mit!

II. Spielbasiertes Lernen mit interaktiven Geschichten (Julix Kettler, TU Braunschweig)

II. Spielbasiertes Lernen mit interaktiven Geschichten (Julix Kettler, TU Braunschweig)

Durch Spiele bekommen Lernende die Möglichkeit, echte Lösungen für simulierte Probleme zu finden. Sie erfahren systemische Zusammenhänge als Konsequenzen ihrer eigenen Entscheidungen. Der Einsatz von Spielen für erfahrungsorientiertes- und problembasiertes Lernen steht im Mittelpunkt dieses Workshops. Als praktisches Beispiel lernen die Teilnehmenden mit einfachen Mitteln, digitale Lernspiele in Form interaktiver Geschichten, sog. Spielbücher, zu erstellen.

III. #UniCast – Podcast und Datenbank für Studium und Lehre (Maria-Friederike Schulze & Jo Zynda, Universität Greifswald)

III. #UniCast – Podcast und Datenbank für Studium und Lehre (Maria-Friederike Schulze & Jo Zynda, Universität Greifswald)

Wie kann Lehre sinnvoll um digitale Formate ergänzt werden?
Wie können Lehrformate partizipativer gestaltet werden?
Wie lassen sich innovative Konzepte in bestehenden Strukturen umsetzen?

Seit Frühjahr 2018 läuft am Caspar-David-Friedrich-Institut das Projekt #UniCast zur Erprobung verschiedener Möglichkeiten, digitale und kollaborative Lehr-Lern-Formate in die Lehre zu integrieren.

Ziele, Inhalte und aktueller Stand der Umsetzung des Projektes werden anhand konkreter Ergebnisse, Erfahrungen und Problemstellungen erläutert. Einen weiteren Schwerpunkt bilden konkrete Hinweise zur technischen Realisation, um im Anschluss die Übertragbarkeit des Projektes auf andere Fachbereiche gemeinsam zu prüfen und perspektivisch fachübergreifende Strukuren zu entwickeln.

Maria-Friederike Schulze (Fachdidaktik Kunst) und Jo Zynda (Kunstpraxis) sind künstlerische Mitarbeiter*innen am Caspar-David-Friedrich-Institut und Initiator*innen des Projektes#UniCast – Podcast und Datenbank für Studium und Lehre.

IV. Die Lehre umdrehen – Einfache Umsetzung von Flipped-Classroom-Konzepten (Dr. Andreas Osterroth, Universität Koblenz)

IV. Die Lehre umdrehen – Einfache Umsetzung von Flipped-Classroom-Konzepten (Dr. Andreas Osterroth, Universität Koblenz)

Während die Studierenden im traditionellen Unterricht Wissen in der Sitzung erhalten und zuhause vertiefen und lernen, wird dies im Flipped Classroom umgedreht. Die Studierenden bereiten sich auf jede Sitzung mithilfe eines Sets an Videos und Arbeitsmaterial vor, um die erlangten Kompetenzen in der Präsenzphase zu überprüfen und weiter zu vertiefen.

Jede Lektion wird dabei von einem Worksheet strukturiert, welches zum einen vorbereitende Aufgaben beinhaltet, die vorher erledigt werden und zum anderen Aufgaben, die erst gemeinsam in der Präsenz bearbeitet werden.

In dem Workshop sollen die Grundlagen eines Flipped oder Inverted Classrooms erläutert werden, es werden aber auch konkrete Vorschläge für die Umsetzung erarbeitet. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer werden die Chance haben, eine eigene Veranstaltung konzeptionell zu flippen, wofür folgende Materialien nötig sind:

·         Laptop

·         Microsoft Office (OpenOffice auch möglich, aber schwieriger)

·         Das bisherige Material zu einer Veranstaltung (PowerPoint, Literatur, etc…)

V. Webinare: Kommunikation und Interaktion im virtuellen Klassenraum (Ulrike Stern & Dr. Jana Kiesendahl, Universität Greifswald)

V. Webinare: Kommunikation und Interaktion im virtuellen Klassenraum (Ulrike Stern & Dr. Jana Kiesendahl, Universität Greifswald)

Kostengünstig, überregional und zeitsparend – Webinare werden mehr und mehr zu einer Alternative zu Präsenzveranstaltungen in Bildung und Wirtschaft. Im Workshop wird einführend eine Definition von Webinaren in Abgrenzung zu anderen Onlineangeboten gegeben, bevor die Vorteile und Herausforderungen umrissen sowie didaktische Einsatzmöglichkeiten diskutiert werden. Anschließend werden mit Adobe connect und edudip zwei unterschiedliche Plattformen für die Durchführung von Webinaren vorgestellt. Anhand von Mitschnitten vergangener Webinare soll ein exemplarischer Ablauf eines Webinars, die Rolle des Trainers bzw. der Trainerin sowie unterschiedliche Kommunikations- und Interaktionsformen mit den Webinarteilnehmer*innen präsentiert werden, bevor die Teilnehmenden des Workshops selbst in einem virtuellen Klassenraum aktiv werden.

Achtung: Für die aktive Teilnahme ist ein Laptop mit Headset (alternativ Tablet oder Smartphone) notwendig.

VI. Moodle – Digitale Gestaltung und Unterstützung der Präsenzlehre (Thomas Kramer, Universität Greifswald)

VI. Moodle – Digitale Gestaltung und Unterstützung der Präsenzlehre (Thomas Kramer, Universität Greifswald)

Zielstellung:

Im ersten Teil des Workshops lernen Sie die Grundlagen der Kurserstellung kennen und bekommen einen Eindruck, über die in Moodle enthaltenen Funktionalitäten „Arbeitsmaterial“ und „Aktivität“.

Nachdem Sie sich mit der Anwendung vertraut gemacht haben, wird der sukzessive Aufbau eines wissensabhängigen Lernpfades zunächst an einem Beispiel erörtet. Anschließend erfahren Sie im zweiten Teil des Workshops, wie Sie einen solchen Lernpfad mit den in Moodle enthaltenen Funktionen abbilden und für Ihre Zwecke anpassen oder erweitern können.

Inhalte:
- Grundlagen der Kurskonfiguration
- Erstellung eines wissensabhängigen Lernpfades

Zielgruppe:
Lehrende und studentische Hilfskräfte

Bitte bringen Sie ein Notebook, Tablet oder Smartphone mit!


Anmeldung erforderlich unter veranst-interstudies@uni-greifswald.de

Geben Sie bitte bei der Anmeldung an, welche Workshops Sie besuchen wollen (1. Wahl und 2. Wahl).