Einrichtung eines neuen Studiengangs

Verfahrensablauf

Der vom Senat beschlossene Verfahrensablauf umfasst alle Schritte bei der Einrichtung oder Änderung von Studiengängen. Die Top 10 Planungshinweise für die Studiengangsentwicklung finden Sie hier. Ein Kommentar verweist auf die "Knackpunkte". Der Erstellung von Studien- und Prüfungsordnungen in der Studienkommission des Senats geht ein im Einvernehmen mit der Dienstberatung getroffener Beschluss des Rektorats über die Einrichtung eines neuen Studiengangs oder einer substanziellen Änderung eines bestehenden Studiengangs voraus.

Leitfaden zur Studiengangskonzeption und Akkreditierung

Eine tabellarische Checkliste listet die wichtigsten Arbeitsschritte bei der Studiengangskonzeption auf. Ein Leitfaden für die Akkreditierung informiert über die formalen Anforderungen für neue sowie substanziell geänderte Bachelor- und Masterstudiengänge.

Qualifikationsziele

Der Studiengang und die einzelnen Module sind auf Qualifikationsziele ausgerichtet: Was soll am Ende herauskommen, also gelernt werden (=Lernergebnisse)?

Grundsätzlich muss differenziert werden, ob es sich um einen Bachelor- oder Masterstudiengang handelt. Im Bachelorstudiengang werden grundlegende Kenntnisse, Fertigkeiten und Kompetenzen vermittelt. Im Masterstudiengang werden vertiefte und erweiterte Kenntnisse, Fertigkeiten und Kompetenzen vermittelt.

Die gängigste Systematik zur Differenzierung der Qualifikationsziele bzw. Lernergebnisse ist die Bloomsche Taxonomie.

Modularisierung

Gestufte Studiengänge setzen sich aus Modulen zusammen. Wichtig ist die Unterscheidung zwischen Modulbeschreibung (für die Ordnung) und Modulhandbuch (siehe FAQs).

Das Muster für die Modulbeschreibung bezieht sich auf die ausführliche Variante für das Modulhandbuch und beinhaltet alle wichtigen Punkte, die laut Kultusministerkonferenz, angegeben werden sollen.

Prüfungsformen

Die Prüfungsformen sollten je nach den Kompetenzen, die bei der Prüfung im Mittelpunkt stehen, gewählt/eingesetzt werden.

  • Schriftliche Prüfungen
  • Mündliche Prüfungen
  • Referate/mündliche Präsentationen
  • Thesenpapiere
  • Posterpräsentationen
  • Wissenschaftspraktische Tätigkeit (inklusive deren Dokumentation)
  • Lerntagebücher/Studientagebücher/Lernjournale
  • Portfolio
  • Protokolle oder Übungen
  • Gruppenprüfungen
  • Parcours (z. B. OSCE)
  • Forumsbeiträge im Netz

Anwesenheitspflicht

Eine Anwesenheitspflicht ist grundsätzlich nur dann möglich, wenn in den Qualifikationszielen eines Moduls Kompetenzen definiert werden, die eine Anwesenheit der Studierenden erfordern.

Zu solchen Kompetenzen zählen beispielsweise Diskussionsfähigkeiten, mündliche Argumentationskompetenz und Kommunikation, die am Gesprächspartner orientiert ist.


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