Internetredaktion
Die Uni-Website ist nicht nur das zentrale Aushängeschild unserer Universität und ein wichtiger Service für alle, die sich ein Bild von unserer Uni machen wollen (etwa Studieninteressierte, Studierende, Forschende, Fachkräfte sowie Vertretende aus Presse, Wirtschaft und Wissenschaft) – sie ist gleichzeitig ein wichtiges Arbeits- und Informationsinstrument für uns an der Universität. Daher ist es zentral, die Seiten stets aktuell und gepflegt zu halten.
Seit Anfang 2019 gibt es das Aktualisierungskonzept, das ausführlich im Rektorat beraten und vom Senat beschlossen wurde. Es ergänzt das Konzept zur Gestaltung der Internetseiten der Universität Greifswald.
Das Wichtigste für Redakteur*innen auf einen Blick
Besser gefunden werden
Das Wichtigste aus dem Konzept zur Gestaltung der Internetseiten
Informationen sollten vollständig, gut sichtbar, eingängig und anregend präsentiert sein. Vor allem ist es wichtig, Informationen regelmäßig zu aktualisieren. Erfahrungsgemäß gelingt das, wenn Zuständigkeiten eindeutig festgelegt sind und alle Beteiligten in enger Absprache miteinander stehen. Hier finden Sie die wichtigsten Informationen aus dem Konzept zur Gestaltung der Internetseiten zusammengefasst.
Häufige Fragen zur Redaktion
Verantwortlich für die inhaltliche Gestaltung der jeweiligen Internetseiten im Content-Management-System (CMS) TYPO3 sowie auf alternativen Webservern sind die Organisationseinheiten der Universität Greifswald: Verwaltung, Beauftragte, Einrichtungen, Rektorat, Senat, Fakultäten, Institute, Lehrstühle, Forschungsprojekte.
Das heißt: Sie organisieren die regelmäßige Seitenpflege selbst und kontrollieren auch die Umsetzung. Davon ausgenommen ist nur die Universitätsmedizin, die technisch und redaktionell über einen eigenständigen Internetauftritt verfügt.
Es unterstützt und berät Sie bei
- Redaktionellen Fragen: die Stabsstelle Hochschulkommunikation
- Übersetzungsarbeiten: die Zentrale Übersetzerstelle, die auch zur Gestaltung englischsprachiger Seiten berät und gern auch die Umsetzung überprüft.
- Technischen und administrativen Fragen: Das Universitätsrechenzentrum (in Absprache mit der Hochschulkommunikation). Das URZ bietet nach Bedarf auch Schulungen für TYPO3 an und kommuniziert dieses Angebot regelmäßig an alle Redaktionsverantwortlichen.
Werbung/Sponsoring
Öffentliche Einrichtungen haben sich grundsätzlich wettbewerbsneutral zu verhalten. Es ist darauf zu achten, dass einzelnen Anbietern kein Wettbewerbsvorteil zulasten ihrer Mitbewerber durch Werbung verschafft wird. Das gilt auch für kommunale Unternehmen oder Anbieter sozialer Leistungen (z.B. Diakonie). Darum ist es auf den Internetseiten nicht erlaubt, bei Verweis auf eine Service- oder Dienstleistung einen einzelnen Anbieter zu nennen. Dies schließt auch die Verlinkung von vielleicht sinnvollen Informationsangeboten aus. Diese werden in der Regel auf den Unternehmensseiten eingestellt, um durch kostenlose Verlinkungen auf das Unternehmen aufmerksam zu machen.
Anders sieht es zum Beispiel bei einem Projekt oder einer Veranstaltung aus, die inhaltlich von der Universität getragen wird, bei dem ein Unternehmen einen finanziellen Beitragleistet und im Gegenzug Werbung möchte, dann gilt:
- Es muss einen Vertrag geben, der die Gegenleistung umfasst.
- Der Vorgang unterliegt den Vorgaben der Korruptionsbekämpfungsrichtlinie des Landes Mecklenburg-Vorpommern, welche u.a. die Zustimmung des Ministeriums und wiederum ebenfalls die Gewährleistung von Chancengleichheit bei der Auswahl der Sponsoring- oder Werbepartner fordert.
Projektkooperationen in der Forschung
Daher ist die besondere Nennung einzelner Unternehmen nur in konkreten Sachzusammenhängen möglich. Zum Beispiel im Rahmen konkreter Kooperationsprojekte, bei denen Unternehmen keine Gegenleistung erhalten.
Bei Projektkooperationen im Bereich Forschung gibt es in der Regel ein gemeinsames Projekt, zu dem alle Seiten einen inhaltlichen Beitrag leisten. So kann es darum gehen, anwendungsnahe Forschung zu fördern, auch wenn die Unternehmen dabei letztlich auch wirtschaftliche Interessen verfolgen. Ein Beispiel wären Vorhaben im Bereich Paludikultur. Wiedervernässung ist wichtig für den Klimaschutz. Wiedervernässung wird aber nur Erfolg haben, wenn es gelingt, neue Wertschöpfungsketten zu etablieren, damit sich Landwirte tatsächlich darauf einlassen können, ihre Bewirtschaftung umzustellen. Die Unternehmen, die die Biomasse verwerten sollen, brauchen in der Startphase auch finanzielle Anreize, da sie in neue Verfahren investieren müssen, Genehmigungs- und Zertifizierungsverfahren für neue Produkte durchlaufen müssen usw. Dem Umstand, dass die Firmen wirtschaftliche Interessen verfolgen, wird bereits im Rahmen der Förderrichtlinie und im Bewilligungsverfahren Rechnung getragen. Die Richtlinien müssen EU-rechtlichen Rahmenbedingungen genügen und Genehmigungsverfahren durchlaufen, in denen beihilferechtliche Aspekte geprüft werden – was dann in der Regel darin mündet, dass Unternehmen geringere Förderquoten und höhere Eigenanteile haben als die universitären Partner. Und wenn dann alle Partner gefördert werden, besteht schon aufgrund der Förderung die Verpflichtung zur Öffentlichkeitsarbeit. Dazu gehört auch die Nennung und Verlinkung der Beteiligten. Dabei fließt vom Unternehmen kein Geld an die Universität – da das Unternehmen nicht für Beiträge, Links etc. bezahlt, es also kein Geld gegen Werbeleistung fließt.
Fehlerhafte, veraltete oder unvollständige Informationen sowie Verlinkungen sollten von Redakteur*innen umgehend korrigiert werden. Jede Organisationseinheit muss außerdem sicherstellen, dass dringende Änderungen auch dann vorgenommen werden können, wenn die zuständigen Redakteur*innen abwesend sind (zum Beispiel während Urlaub oder Krankheit).
Liegt der Fehler nicht in Ihrem eigenen Verantwortungsbereich, melden Sie ihn bitte über das Kontaktformular an die Stabsstelle Hochschulkommunikation. Beschreiben Sie den Fehler möglichst genau und fügen Sie den Link sowie die Page-ID (unten auf der Seite) hinzu. Die Hochschulkommunikation leitet anschließend die Korrektur ein.
Häufige Fragen zur englischen Übersetzung
Bei der Aktualisierung deutschsprachiger Internetseiten ist es wichtig, immer auch die vorhandenen englischsprachigen Seiten auf notwendige Änderungen zu überprüfen und diese vorzunehmen.
- Deutsch ist die Amtssprache unserer Universität. Englische Übersetzungen dürfen nie im deutschsprachigen Seitenbaum liegen.
Englische Inhalte dürfen nur im englischsprachigen Seitenbaum liegen. Englische Seiten dürfen immer auf deutsche Inhalte verweisen. Damit für Nutzende allerdings direkt klar ist, dass die verlinkte Seite auf Deutsch ist, steht hinter dem Link ein [de]: z. B. „Central user account [de]“.
In der englischen Navigation sollen keine deutschen Begriffe auftauchen. Wenn eine Seite in der englischen Navigation erscheinen soll, aber nur auf Deutsch existiert, kann sie trotzdem mit einem englischen Titel aufgeführt werden – ebenfalls mit dem Hinweis [de] dahinter.
- Sind nur wenige Informationen für englischsprachige Seiten vorhanden oder sinnvoll, empfiehlt es sich, sie auf einer Seite zu bündeln und zu verlinken.
Hauptseiten von Instituten sind immer auf Deutsch zu gestalten. Folgende Informationen müssen diese abdecken:
- Ansprechpersonen, Mitarbeitende und Kontakte
- Informationen über Studiengänge
- Informationen über wichtige Forschungsthemen und -schwerpunkte
- Bei internationalen Studiengängen kann nach einer Kurzeinführung auf Deutsch auf die englischsprachige Seite mit ausführlichen Informationen verwiesen werden. Links zu diesen englischen Seiten werden mit [en] versehen, damit klar ist, dass der Inhalt auf Englisch ist.
Sofern sich Inhalte ausschließlich an englischsprachige Zielgruppen richten, kann auf eine deutsche Version verzichtet werden. Technisch kann das durch einen kurzen informativen Textplatzhalter gelöst werden (Beispiel).
Auf den Seiten der Fakultäten bis einschließlich Lehrstuhlebene sowie vergleichbare Ebenen (z. B. Arbeits- und Forschungsbereiche) sind Grundinformationen immer auf Deutsch für Interessierte ohne Englischkenntnisse zu verfassen.
Wenn weiterführende Informationen allerdings nur auf Englisch vorhanden sind, ist es nutzerfreundlicher, darauf ausdrücklich hinzuweisen bzw. es sollten die oben genannten Textplatzhalter verwendet werden.
Ja, die englischsprachigen Seiten der Universität sind grundsätzlich auf britischem Englisch. Für einen einheitlichen Internetauftritt bitten wir Sie daher, auch auf Ihren Fakultäts- und Institutsseiten britisches Englisch zu verwenden. Hilfestellung geben die Seiten des Übersetzungskoordinators mit einem Glossar, Style Guide und vorgefertigten Textbausteinen.
Der Übersetzungskoordinator hat einen redaktionellen Zugang zu allen Webseiten der Universität.
- Um operativ zu bleiben, darf der Übersetzungskoordinator einfache Standardübersetzungen für z. B. Öffnungszeiten, Telefonnummern und die Bezeichnung ohne Rücksprache berichtigen.
- Änderungs-, Ergänzungs- und Korrekturvorschläge für einen verbesserten und einheitlichen Auftritt der Universität Greifswald werden nur mit Einverständnis der inhaltlich verantwortlichen Person umgesetzt.
- Der Übersetzungskoordinator achtet auch auf einheitliche englische Bezeichnungen im Haupt- und Flyout-Menü sowie im Footer. Anpassungs- und Ergänzungswünsche der Fakultäten und Einrichtungen werden in Absprache umgesetzt.
Notfälle
Bei Darstellungsstörungen oder Ausfällen des Internetauftritts informieren Sie bitte umgehend das Universitätsrechenzentrum oder die Hochschulkommunikation.
Hotline URZ: +49 3834 420 1420 oder Ticketsystem der Groupware
Hochschulkommunikation: +49 3834 420 1150 oder hochschulkommunikationuni-greifswaldde.
Hochschulkommunikation
Domstraße 11, Eingang 2, 17489 Greifswald
Telefon +49 3834 420 1150
hochschulkommunikationuni-greifswaldde