Informationen aus dem Energie-Krisenstab für Studierende

Stand 30. November 2022

Liebe Studierende,

Sie haben sicherlich mitbekommen, dass der Energie-Krisenstab der Universität Greifswald sich anhand von drei Szenarien auf mögliche Notsituationen vorbereitet. In diesem Papier haben wir die Informationen zusammengestellt, die für Sie relevant sind.
Vorwegschicken möchten wir, dass die Universität ihr Möglichstes leisten wird, etwaige negative Auswirkungen von energiebedingten Notlagen auf Studienerfolg und Studiendauer so gering wie möglich zu halten.


Szenario 1: Die Heizung fällt aus. Das Stromnetz ist intakt.

Kommunikation
Webseiten der Universität, Social Media, E-Mail

Lehre
Die Entscheidung zum Übergang in die Digitale Lehre wird durch die Universitätsleitung getroffen. Lehrende sollen auf diesen Wechsel vorbereitet sein. Daher wird der Übergang in die Digitale Lehre dann so gestaltet sein, dass drei Werktage (Pausentage) zwischen den letzten Lehrveranstaltungen in Präsenz und den ersten digitalen Veranstaltungen liegen. Auf diese Weise haben alle die Möglichkeit, sich auf die neue Situation vorzubereiten. Ob Labortätigkeiten und Praktika weitergeführt werden können, entscheiden die Lehrenden vor Ort. In diese Entscheidung fließen Fürsorgepflicht und die unterschiedlichen Gegebenheiten vor Ort ein.

Mensa
Das Studierendenwerk hat den Krisenstab darüber in Kenntnis gesetzt, dass es grundsätzlich noch möglich ist, die Mensa unbeheizt zu betreiben.

Bibliothek
Da die Bereichsbibliothek am Ernst-Lohmeyer-Platz mit Geothermie betrieben wird, kann diese (vorerst) weiter genutzt werden. Andere Standorte sind aufgrund der Temperaturen nach kurzer Zeit nur noch für einen reinen Leihbetrieb geeignet. Erwogen wird dann auch, dass die UB auf einen Lieferdienst aus den nicht mehr beheizten Standorten umstellt.

Prüfungen

  • Das Rektorat stellt nach Anhörung der Dekan*innen und der*s Senatsvorsitzende*n entsprechend § 2a Abs. 4 der RPO fest, dass ein Fall höherer Gewalt vorliegt.
  • Es finden nur noch digitale Prüfungen statt. Alternativ können Prüfungen verschoben werden.
  • Falls Prüfungen verschoben werden oder das Format wechselt, gelten die Rücktrittsmöglichkeiten gemäß § 2a Abs. 6 RPO.

Wärmeinseln
Im gesamten Stadtgebiet soll es 21 Wärmeinseln geben. Hier können Sie sich bei einem Heißgetränk aufwärmen und auch kurze Zeit aufhalten, um z.B. Informationen auszutauschen.
Eine Übersicht, wo sich diese Wärmeinseln befinden, stellt die Stadt Greifswald zur Verfügung:
www.greifswald.de/bevoelkerungsschutz


Szenario 2: Das Stromnetz fällt kurzfristig aus (einige Stunden bis drei Tage)

Kommunikation
Aushänge an allen Universitätsgebäuden und Instituten

Lehre
Tritt dieses Szenario ein, wird die Lehre ausgesetzt.

Mensa und Bibliothek
Mensen und Bibliotheken können gegebenenfalls noch kurzzeitig einen Notbetrieb aufrechterhalten. Ohne Strom kann der Betrieb von Systemen, der Heizung, der Toiletten und sicherheitsrelevanter Anlagen nicht mehr durchgehend gewährleistet werden; daher müssen die Gebäude nach kurzer Zeit geräumt werden.
Auch bei Stromausfall in anderen Regionen kann es zu Einschränkungen in den Services der Universitätsbibliothek kommen (Katalog- und Ausleihsystem, elektronische Medien etc.).

Prüfungen
Prüfungen finden weder digital noch in Präsenz statt.


Szenario 3: Das Stromnetz fällt länger als drei Tage aus. Es steht kein Notstrom mehr zur Verfügung.

Kommunikation
Aushänge, Flaggen an zentralen Standorten und Gebäuden

Allgemeiner Betrieb
Es ist kein Regelbetrieb mehr möglich.

Lehre
Über den Zeitpunkt der Wiederaufnahme des Lehrbetriebs wird die Hochschulleitung über alle Informationskanäle informieren, u.a. auch durch das Hissen einer Smiley-Flagge am Hauptgebäude.

Kontakt

Haben Sie Fragen oder Anregungen, so schreiben Sie bitte an energiekrisenstabuni-greifswaldde.