Inklusive Lehre

Die barrierefreie Lehre geht auf die  Bedarfe der Studierenden mit Beeinträchtigung ein und berücksichtigt dabei die  Organisation der Lehrveranstaltungen,  Lehr-/Lernziele und -inhalte sowie Methoden der Wissensvermittlung und -abfrage.

Tipps für Inklusive Lehre

  • Semesterstart: Ansprechbarkeit signalisieren (Folien für Ihre Begrüßung der Studierenden; Setzen Sie ein Zeichen und signalisieren Sie Ihren Studierenden, dass Sie für sie ansprechbar sind. Die folgende Folie können Sie in Ihre Power Point Präsentation einbauen oder ausdrucken und in Ihrer Lehrveranstaltung verteilen. Download der Folien s. u.)
  • Kommunikation: wertschätzend und auf Augenhöhe
  • Räume: Größe, Akustik, Licht, Ausstattung beachten
  • Lehrveranstaltung: klare Gliederung, vielfältige Methoden/Arbeitsformen, Pausen, Mikrofon nutzen, Materialien zur Verfügung stellen, Visualisierung: keine Hintergrundbilder nutzen, Kontrast, Farben und Schriftart bei der Präsentation beachten

Leitfaden zur Umsetzung barrierefreier Lehre an den Hochschulen in M-V

Nachteilsausgleich

  • § 24 Rahmenprüfungsordnung
  • Möglichkeiten: Organisatorische Anpassungen – individuelle Pläne, zeitliche und räumliche Modifikationen: längere Bearbeitungszeiten, Pausen, Raumverlegung, Modifikation der Prüfungsformen: Austausch/Ergänzung, Zulassung von Hilfsmitteln und Assistenzen, Nicht-Berücksichtigung von Teilleistungsstörungen

Hintergrund

  • 11 % der Studierenden gesundheitlich beeinträchtigt
  • 94 % nicht oder nicht auf den ersten Blick sichtbar
  • ca. 80 % nehmen keine Unterstützung in Anspruch
  • Auswirkungen auf das Studium: längere Studiendauer, häufigere Fach-/Ortswechsel, längere/häufigere Unterbrechungen, häufigere Abbrüche

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