Untersuchung der Studieneingangsphase: "Studierbarkeit im Dialog (StudiLog)"


Wie kann Studierbarkeit gestaltet werden?

Studiengänge der Universität Greifswald im Vergleich: In dem Projekt „StudiLog“ wurden verschiedene Merkmale in der Studieneingangsphase untersucht.

Ziel

Mit dem Vorhaben „Studierbarkeit im Dialog“ sollten bisher ungenutzte Potenziale für die Bewertung von Studierbarkeitsaspekten geschöpft und in einem dialog-basierten Verfahren für die Verbesserung der Studierbarkeit nutzbar gemacht werden. Dazu wurden u. a. interne Daten aus dem Bereich Lehrveranstaltungs-evaluation der Universität Greifswald mit strukturellen Studiengangsmerkmalen in Beziehung gesetzt.                                                                                                                                                          (Foto: Kilian Dorner)                   

Studierbarkeit als Gegenstand

Unter Studierbarkeit wird verstanden, zu welchem Grad ein Studiengang frei von organisatorisch bedingten Hindernissen und unangemessenen Anforderungen absolviert werden kann. Dabei spielen verschiedene Faktoren eine Rolle, wie Studien-organisation, Workload, sachgerechte Modularisierung oder adäquate Prüfungsorganisation. Des Weiteren ist das Engagement von Lehrenden und Studierenden eine Grundvoraussetzung dafür, dass ein Studiengang erfolgreich absolviert werden kann. Im Projekt wird nicht auf alle Aspekte der Studierbarkeit Bezug genommen. Im Fokus stehen vor allem die Einschätzungen zu Arbeitsaufwand, Vorkenntnissen und Engagement in Lehrveranstaltungen.


Ergebnisse

Zentrale Ergebnisse für die Gestaltung der Studieneingangsphase wurden auf der Sitzung der Studiendekane aller fünf Fakultäten und des Prorektors für Studium und Lehre am 29. Juni 2018 sowie beim Mittagsgespräch am 18. Juli 2018 unter dem Titel „Wie kann die Hochschullehre den Studienerfolg befördern?“ erörtert.

Interessanterweise entsprachen einige Befunde nicht den Annahmen: Für die Gestaltung der Studieneingangsphase erscheinen eine hohe Kontaktzeit der Studierenden (>20 SWS), viele kleinere studienbegleitende Prüfungsleistungen sowie groß geschnittene und zweisemestrige Module von Vorteil.                                                (Förderkennzeichen 01PL12039)

Die Integrierte Qualitätssicherung in Studium und Lehre sucht den Dialog zur strukturellen Gestaltung der Studieneingangsphase und des weiteren Studienverlaufs. Eine Broschüre richtet sich an die Verantwortlichen der Studiengangsgestaltung in den einzelnen Instituten und Fachbereichen.


Stabsstelle Integrierte Qualitätssicherung
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