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Studienerfolg in der Studieneingangsphase

Die Koordinierungsstelle der Begleitforschung zum Qualitätspakt Lehre hat in einem WORKING PAPER zum Studieneingang die aktuellen Ergebnisse zusammengefasst.

Am 15.02.2018 fand an der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg die Transfertagung „Studienerfolg in der Studieneingangsphase“ statt.

In seiner Keynote verwies der rennomierte Erziehungswissenschaftler Prof. (em.) Ludwig Huber u. a. darauf, dass gymnasiale Oberstufe und erstes Studienjahr als Wissenschaftspropädeutik im Zusammenhang zu betrachten seien.

Sören Islaib vom Deutschen Zentrum für Hochschul- und Wissenschaftsforschung Hannover (DZHW) stellte als die drei markantesten Gründe für den Studienabbruch mangelnde Leistungen, mangelnde Studienmotivation und das Vorhandensein von Studienalternativen heraus. Institutionelle Maßnahmen der Hochschlen sollten vor allem auf die richtige Information und die Passung, einen gleitenden Studieneinstieg, die Befähigung zu Studienorganisation und wissenschaftlichem Arbeiten sowie einen engen Kontakt der Studierenden zu den Lehrenden zielen.

Das DZHW führt seit Jahren repräsentative Untersuchungen zu den Gründen des Studienabbruchs durch.

Dr. Frank Multrus analysierte den mittlerweile 13. Studierendensurvey der Forchungsgruppe Hochschulforschung an der Universität Konstanz (Multrus et al. 2017) nach Hinweisen zur Nutzung und zum Nutzen zusätzlicher Angebote zur Erleichterung der Studieneinstiegsphase. Vor allem die Einführung in die Methoden des wissenschaftlichen Arbeitens und die Einführung in die jeweiligen fachlichen Grundlagen scheinen ausbaufähig zu sein.

Für die Universität Greifswald nahm Dr. Andreas Fritsch an der Transfertagung teil und stellte in einem Workshop die Ergebnisse einer Studie zum Zusammenhang zwischen Merkmalen aus Prüfungs- und Studienordnungen und Studienerfolg in der Studieneingangsphase vor.