Betriebliches Gesundheitsmanagment (BGM)
Betriebliches Gesundheitsmanagement (BGM) ist die Gestaltung, Lenkung und Entwicklung betrieblicher Strukturen und Prozesse, um Arbeit, Organisation und Verhalten am Arbeitsplatz gesundheitsförderlich zu gestalten.
Um die Richtung, die Inhalte und den Aufbau gezielt angehen zu können, haben wir uns in einem Findungsworkshop mit vielen internen Akteuren und unter Moderation der AOK über die grundlegende Ausrichtung der Betrieblichen Gesundheitsmanagements verständigt. Neben lebhaften Diskussionen haben wir u.a. ein gemeinsames Motto entwickelt:
"Gelebtes Gesundheitsmanagement an der Universität Greifswald ist in 2028 alltäglicher Bestandteil der universitären Kultur. Es umfasst die Handlungsfelder Sicherheit, Prävention und Gesundheitsförderung."
Darüber hinaus wurde festgestellt, dass die Universität in den Bereichen Arbeitssicherheit, BEM und Gesundheitsförderung bereits recht gut aufgestellt ist. Herausforderungen wurden in der Kommunikation in die Belegschaft gesehen.
Darüber hinaus wird aber an weiteren Angeboten und strukturellen Verankerungen gearbeitet.
Gesunde Führung an Hochschulen
Führung wirkt sich unmittelbar auf die Gesundheit aus - von Beschäftigten ebenso wie von Führungskräften selbst. Genau hier setzt die Arbeitsgruppe Gesunde Führung des Netzwerks Gesunde Hochschulen Nord an, in dem auch die Gesunde Uni Greifswald aktiv mitarbeitet. Über dieses Netzwerk bringen wir Erfahrungen aus Greifswald ein und lernen zugleich von den Ansätzen anderer Standorte – für eine Führungskultur, die Gesundheit an unserer Universität nachhaltig stärkt.
Mitgewirkt an den nun erschienenen Handlungsempfehlungen hat Inga Gerdes aus unserem Team. Als wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Universität Greifswald und Mitglied im Steuerungsgremium des Netzwerks Nord hat sie auch ihre Perspektive aus der Projektkoordination von SING+ („Studierendengesundheit in Greifswald Plus") eingebracht.
Die Handlungsempfehlungen verstehen dabei Gesunde Führung nicht als Verhalten einzelner Führungskräfte, sondern als Aufgabe der gesamten Organisation.
Zentrale Botschaften sind dabei unter anderem:
- Gesunde Führung braucht den Rückhalt der Hochschulleitung, klare Strukturen sowie ausreichend Ressourcen und sollte verbindlich verankert werden – etwa in Leitbildern oder Dienstvereinbarungen.
- Führungskräfte prägen die Gesundheit ihrer Mitarbeitenden (Staff-Care) ebenso wie ihre eigene (Self-Care) – beides hängt eng zusammen und bedingt sich gegenseitig.
- Verantwortung liegt nicht bei der Führungskraft allein. Hochschule, Führungskraft und Mitarbeitende tragen gemeinsam zu einer gesunden Führungskultur bei.
- Auch Studierende als künftige Führungskräfte sowie die besondere Arbeitssituation von Professorinnen und Professoren rücken in den Blick.
- Praxisnahe Instrumente, von Stakeholderanalysen über Onboarding-Prozesse bis zu Leitbildern zeigen, wie sich Gesunde Führung konkret umsetzen lässt.
Ein genauerer Blick in die vollständige Publikation mit ausführlichen Praxisbeispielen, Interviews mit Kanzler:innen und einer Checkliste für die eigene Hochschule lohnt sich, um Gesundheitsmanagment an der eigenen Uni aktiv mitgestalten zu können!
30.09.2026 Tag der psychischen Gesundheit / Kooperation UMGreifswald & Universität Greifswald
Michael Bödow
Leitung Hochschulsport
Federführend innerhalb der "Gesunden Universität"
- Leitung der Arbeitsgruppe Betriebliches Gesundheitsmanagement
- Hans-Fallada-Str. 11, 17489 Greifswald
- Tel: +49 (0)3834 420 3627
- micheal.boedow@uni-greifswald.de
Kooperationspartner AOK

Ihre Ansprechpartnerin:
Daniela Krüger
Telefon: 0800 265080 48615
E-Mail: daniela.kruegernordost.aokde
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